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27. Spieltag

25.03.2012 | 17:30 Uhr

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  • 1. FC Köln
  • 1 : 6
    1 : 1
  • Borussia Dortmund

Bundesliga

25.03.2012 - 19:34 Uhr


BVB kontert Bayern-Angriff mit Schützenfest

Borussia Dortmund will mit einem Sieg den Vorsprung auf Platz 2 stabil halten

Beim Gastspiel beim 1. FC Köln sind die Dortmunder aber nicht von Beginn an an hellwach

Milivoje Novakovic (r.) sorgt für das 1:0 für den FC

Doch dann dreht der BVB auf. Lukasz Piszczek köpft ein zum Ausgleich

Und in der zweiten Halbzeit kommt Dortmund immer besser in Fahrt

Shinji Kagawa erzielt mit einem sehenswerten Schuss das 2:1 und eröffnet den Torreigen. Am Ende gewinnt der BVB hochverdient mit 6:1

Köln - Spitzenreiter Borussia Dortmund hat mit einem beeindruckendem Schützenfest den Angriff von Verfolger Bayern München gekontert und seinen Vorsprung auf den Rekordmeister wieder auf komfortable fünf Punkte ausgebaut. Der Meister kam zum Abschluss des 27. Spieltages der Bundesliga dank einer überragenden zweiten Hälfte zu einem imponierenden 6:1 (1:1)-Sieg beim abstiegsgefährdeten 1. FC Köln, der am Ende einen Offenbarungseid leistete.

Die "Geißböcke" rutschten nach der achten Niederlage in Folge gegen den BVB auf Platz 14 ab und liegen nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. Dortmund blieb dagegen im 21. Spiel in Serie ungeschlagen und weiter auf Double-Kurs. Zuletzt hatte Köln am 23. August 1994 eine 1:6-Pleite kassiert - ebenfalls gegen Dortmund.

Kagawa überragt



Shinji Kagawa (47., 80.), Robert Lewandowski mit seinem 17. Saisontreffer (52.), Ilkay Gündogan (78.) und Ivan Perisic (84.) bescherten Dortmund im mit 50.000 Zuschauern ausverkauften RheinEnergieStadion am Ende den 19. und bislang höchsten Saisonsieg. Der BVB war durch Milivoje Novakovic (13.) in Rückstand geraten, Lukasz Piszczek (26.) hatte die zu Beginn müden Dortmunder Pokalhelden mit seinem Ausgleichstreffer zunächst im Spiel gehalten.

Die Kölner versuchten von Beginn an, mitzuspielen und versteckten sich keineswegs in der Defensive. Nach vorsichtigem Abtasten von beiden Seiten in den ersten zehn Minuten gewannen die Gastgeber leicht die Oberhand und nutzten gleich ihre erste gute Möglichkeit zur Führung. Eine Flanke aus dem Halbfeld von Martin Lanig köpfte Novakovic unbedrängt an BVB-Schlussmann Roman Weidenfeller ins Tor. Weidenfeller machte wie Innenverteidiger Neven Subotic beim 17. Gegentor der besten Bundesliga-Defensive keine gute Figur.

Piszczek sorgt auf rechts für Wirbel



Auf der Gegenseite sorgte Lewandowski (16.) mit einem Kopfball, den FC-Torhüter Michael Rensing sicher parierte, für ein wenig Gefahr vor dem Kölner Kasten. So musste eine Standardsituation für den Ausgleich herhalten. Nach einer Freistoßflanke von Marcel Schmelzer war Piszczek mit dem Kopf zur Stelle. Drei Minuten später zielte der polnische Nationalspieler bei einer Direktabnahme etwas zu hoch und verpasste die mögliche Führung für den BVB.

Bei den Gastgebern stand Lukas Podolski nach seiner Sperre bei der 1:4-Niederlage in Hannover wieder in der Startformation. Der Nationalspieler hatte in der 38. Minute noch eine gute Chance zur erneuten Führung der Hausherren. Zudem stellte Trainer Stale Solbakken Lanig für Kevin Pezzoni auf die Doppel-Sechs neben Sascha Riether.

Gündogan beginnt statt Kehl



Dortmunds Coach Klopp änderte im Vergleich zum Pokal-Halbfinale bei der SpVgg Greuther Fürth ebenfalls seine Schaltzentrale und stellte Gündogan für Sebastian Kehl auf.

Der BVB kam mit viel Schwung aus der Kabine und schnell zum Führungstreffer. Nach einer Kopfballvorlage von Piszczek setzte Kagawa den Ball volley unter die Querlatte. Es war der zehnte Saisontreffer für den Japaner.

Die wütenden Kölner Angriffe beantwortete Dortmund eiskalt mit einem erfolgreichen Konter. Jakub Blaszczykowski bediente seinen polnischen Nationalmannschaftskollegen Lewandowski perfekt im Strafraum, wo der Torjäger nur noch einzuschieben brauchte. Die Kölner ergaben sich anschließend in ihr Schicksal und konnten den Dortmunder Auswärtssieg zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr bringen. Gündogan und erneut Kagawa machten das Debakel für am Ende desolate "Geißböcke" perfekt.

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