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25. Spieltag

10.03.2012 | 15:30 Uhr

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  • Borussia M'gladbach
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  • Sport-Club Freiburg

14.03.2012 - 08:19 Uhr


Trend zeigt nach oben

Freiburgs Torwart Oliver Baumann kassierte gegen Mönchengladbach zum ersten Mal im Jahr 2012 in einem Auswärtsspiel keinen Gegentreffer

In der Innenverteidigung der Breisgauer bekam es der 18-jährige Matthias Ginter (l.) mit Marko Reus (M.) zu tun

Mit neun Punkten liegt die Mannschaft von Christian Streich in der Rückrundentabelle auf Rang 12

Mönchengladbach - Mit einer taktisch disziplinierten Leistung hat sich der SC Freiburg beim 0:0 in Mönchengladbach den ersten Auswärtspunkt in der Rückrunde erkämpft. Die Breisgauer bleiben zwar Vorletzter, der Rückstand auf Platz 15 beträgt aber nur noch einen Zähler. Das Team mit den meisten Gegentoren der Liga (52) spielte dabei erstmals in dieser Saison auf fremdem Platz zu Null.
Nach dem Schlusspfiff gab es für Christian Streich kein Halten mehr. Der Trainer des SC Freiburg rannte auf seinen Torwart Oliver Baumann zu und herzte ihn überschwänglich. "Oliver hat ein super Spiel gemacht. Es hat mich sehr für ihn gefreut", so Streich. Der zuletzt häufiger kritisierte Schlussmann hatte die Gladbacher Angreifer mit seinen Paraden ein ums andere Mal zur Verzweiflung gebracht und trug damit maßgeblich zum Punktgewinn bei, den sich die Freiburger mit einer engagierten Mannschaftsleistung verdient hatten.

Neu formierte Abwehrreihe



Nachdem in Immanuel Höhn und Andreas Hinkel zwei Verteidiger verletzungsbedingt ausfielen, musste Trainer Streich seine Abwehrformation umbauen. Der 18 Jahre alte Matthias Ginter rückte in die Innenverteidigung und der wieder genesene Mensur Mujdza, normalerweise rechts im Einsatz, spielte auf der linken Abwehrseite.

Angesichts der klaren Spielanteile - 68 Prozent Ballbesitz für die Borussia - musste die neu formierte Viererkette Schwerstarbeit verrichten. Im Gegensatz zu den letzten Auswärtsspielen, in welchen man meist früh in Rückstand geriet, stand zur Halbzeit diesmal noch die Null.

"Mal wieder mit einem 0:0 in die Pause gehen. Das wäre doch schon etwas", hatte Streich vor der Partie als Minimalziel ausgegeben. Am Ende reichte es zum ersten Punkt im fremden Stadion seit dem 26. November letzten Jahres (1:1 in Hoffenheim). "Alles reinwerfen und Mönchengladbach bekämpfen" hatte Streich gefordert und sein Team setzte die Marschrichtung über die gesamte Spielzeit um.

Wieder ein Top-Team geärgert



"Wir haben es wieder einmal geschafft, die Konzentration über 90 Minuten hoch zu halten", nannte Cedrik Makiadi einen der Gründe für den nächsten Achtungserfolg, denn inzwischen scheint sich der SC Freiburg zu einem echten Favoritenschreck zu entwickeln. Mit dem 0:0 gegen den FC Bayern und dem 2:1-Heimsieg gegen Schalke 04 hatte der SC in den letzten drei Wochen bereits zwei Top-Teams geärgert.

"Mönchengladbach spielt einen Fußball mit einem wunderbaren Rhythmus und einer wunderbaren Balance, wogegen man viel arbeiten muss, immer wieder die Wege machen muss. Das haben die Jungs gut gemacht", lobte Streich sein Team, das insgesamt eine hohe Stressresistenz besitze, um immer wieder Angriffe abwehren zu können ohne nachzulassen. Zweifellos gute Voraussetzungen, um im weiteren Abstiegskampf die nötigen Punkte zu sammeln.

"Am Ende werden wir es schaffen"



"Das war wahnsinnig schwer für uns, Borussia hatte unglaublich viel Ballbesitz. Wir mussten viele weite Wege gehen, mussten unglaublich viel laufen und verschieben. Ich denke, wir haben es taktisch sehr gut gemacht", sagte Oliver Baumann, der davon überzeugt ist, dass es nun weiter aufwärts geht. "Am Ende werden wir es schaffen und drinbleiben", so der Keeper, der zudem von einem gefühlten Sieg sprach.

Schaut man auf Freiburgs Platzierung in der Rückrundentabelle (Platz 12, neun Punkte), ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. "Wenn nur die Hinrunden-Tabelle nicht wäre. Auf jeden Fall ist es ein schönes Gefühl, auswärts wieder zu punkten. Wir müssen nun weiter arbeiten und uns verbessern, um dranzubleiben. Sonst geht es ganz schnell wieder nach unten", so Baumann.

Am kommenden Spieltag muss der SC Freiburg erneut auswärts ran. Dann gilt es beim Hamburger SV zu zeigen, dass der Knoten auf fremdem Platz endgültig geplatzt ist.

Aus Mönchengladbach berichtet Markus Hoffmann

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