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24. Spieltag

03.03.2012 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Kaiserslautern
  • 0 : 0
    0 : 0
  • VfL Wolfsburg

07.03.2012 - 09:23 Uhr


"Ein guter Beginn vor schweren Wochen"

VfL Wolfsburg Trainer Felix Magath war mit der Leistung seines Teams gegen den 1. FC Kaiserlautern zufrieden

Patrick Helmes (l. gegen Jan Simunek) agierte gegen die "Roten Teufel" im Sturm: Drei Tore in acht Spielen weist er bisher vor

Sein Sturmpartner Mario Mandzukic (l., gegen Mathias Abel) ist mit acht Toren und drei Torvorlagen Topscorer der "Wölfe"

Kaiserslautern - Patrick Helmes hatte zwar kein Tor geschossen - so wie alle anderen Spieler an diesem Wochenende im Fritz-Walter-Stadion -, aber der Stürmer des VfL Wolfsburg war dennoch gut gelaunt.
"Wir nehmen heute ein gutes Gefühl für die nächsten Wochen mit", meinte Helmes nach dem 0:0 beim 1. FC Kaiserslautern. Fußballerisch habe er eines der besten Saisonspiele gesehen, erklärte Helmes und das Remis auf dem immer noch gefürchteten Betzenberg bedeutete in jeder Hinsicht einen Fortschritt für den VfL Wolfsburg.

"Abstand nach unten gehalten"



Zuletzt hatte es ja zwei bittere Niederlagen für die Wolfsburger in Schalke und zuhause gegen Hoffenheim gegeben. Nun soll es aufwärts gehen und Helmes erklärte: "Durch den Punkt haben wir den Abstand nach unten gehalten. Hätten wir verloren, wären wir wie im letzten Jahr unten reingerutscht."

VfL-Trainer Felix Magath zeigte sich "sehr zufrieden" mit der Leistung seiner Mannschaft. Die hatte, wie Stürmer Helmes analysierte, "den Kampf angenommen". Magath zeigte sich erleichtert darüber, dass seine Mannschaft sich gegenüber ihren letzten Auftritten verbessert vorgestellt hatte.

Das Remis war am Ende gerecht, Lautern hatte die besseren Chancen, aber auch Wolfsburg hatte zwei gute Möglichkeiten durch Helmes und Schäfer, um das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. "Der Ball wollte einfach nicht rein", erzählte Helmes, "der Lauterer Torwart Sippel hat einfach gut gehalten."

Sturm mit Perspektive

Allgemein sah Helmes ein "gutes Spiel" seiner Elf "nach vorne". Zusammen mit Mario Mandzukic bildete Helmes in Lautern das Angriffsduo der Niedersachsen. Der Kroate hatte die Heimniederlage gegen Hoffenheim in der Vorwoche noch auf der Tribüne mit ansehen müssen.

Auch Helmes war ja unter Magath lange außen vor. Nun sagt der Trainer: "Wenn die Offensive weiter so auftritt, dann ist es ein Sturm, der die Perspektive hat, einige Tore zu machen." Erst zum fünften Mal bildeten Helmes und Mandzukic in dieser Runde in der Pfalz das Pärchen im Wolfsburger Angriff. "Ich verstehe mich gut mit Mario", versicherte Helmes.

Hitzlsperger - eine neue Alternative

Am nächsten Wochenende steht schon ein weiteres schweres Spiel für den VfL und Helmes an. Helmes  ehemaliger Verein Bayer Leverkusen kommt mit viel Selbstvertrauen nach dem Erfolg gegen Bayern München nach Wolfsburg. Kein Wunder also, dass Helmes den Punktgewinn in Kaiserslautern so einordnete: "Das war ein guter Beginn vor schweren Wochen."

Nach dem Gastspiel der Leverkusener reisen die Wolfsburger zu den derzeit starken Nürnbergern, bevor der Hamburger SV kommt. In diesen Spielen ist auch wieder Thomas Hitzlsperger eine Alternative, der nach langer Pause in Kaiserslautern einen hoffnungsvollen Kurzeinsatz feierte.

Nach schwerer Verletzung steht der ehemalige Nationalspieler seit rund sechs Wochen wieder im Mannschaftstraining. "Es war schön, wieder zu spielen", erklärte Hitzlsperger: "Ich bin gesund und fühle mich fit, das ist die beste Voraussetzung für Einsätze." Trainer Magath meinte, der Mittelfeldspieler mit dem starken Schuss habe sich gut eingefügt: "Ich bin froh, dass er wieder da ist. Ich kann ihm aber nicht ständige Spielpraxis versprechen."

Aus Kaiserslautern berichtet Tobias Schächter

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