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22. Spieltag

17.02.2012 | 20:30 Uhr

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  • TSG 1899 Hoffenheim
  • 1 : 1
    1 : 1
  • 1. FSV Mainz 05

20.02.2012 - 14:07 Uhr


Auf der Suche nach Leichtigkeit

Die Hoffenheimer Srdjan Lakic (l.) und Ryan Babel holten unter dem neuen Coach zwei Punkte aus zwei Spielen

Trotz der Ergebnisse bleibt Babbel optimistisch: "Wer nicht gewinnen kann, der darf halt nicht verlieren. Das haben die Jungs gut gemacht.“

Im Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (l., Lakic gegen den Mainzer Jan Kirchhoff) kamen die Hoffenheimer nicht über ein 1:1 hinaus

Sinsheim - Aus Andreas Becks Worten klang Enttäuschung, aber auch Hoffnung: "Es hat wieder nicht zum Sieg gelangt, aber insgesamt war es eher positiv als negativ." So wie der Kapitän von 1899 Hoffenheim fühlten nach dem 1:1 beim Heimdebüt des neuen Trainers Markus Babbel fast alle, die mit den Badenern sind. "Schade", bemerkte Beck, "das war das sechste Unentschieden hintereinander zuhause."
Seit dem 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach am 22. Oktober 2011 wartet 1899 auf einen Heimsieg. Und so bleiben die Hoffenheimer weiter im Mittelfeld der Tabelle hängen.

Trainer Markus Babbel hatte die Startelf nicht verändert im Vergleich zum 1:1 beim SV Werder Bremen, seinem ersten Einsatz als Cheftrainer. "Die Jungs, die in Bremen gespielt haben, haben es gut gemacht, deshalb waren Salihovic und Babel, die gesperrt waren, anfangs wieder auf der Bank. Es ist aber ein gutes Gefühl für einen Trainer, wenn er noch Wirkung auf der Bank weiß."

Die Leichtigkeit fehlt

Insgesamt fehle seiner Mannschaft noch die Leichtigkeit bei Heimspielen monierte Babbel. Das sind noch ein paar Backsteine im Rucksack, die wir Stück für Stück abbauen müssen. Aber der junge Trainer lobte auch: "Wer nicht gewinnen kann, der darf halt nicht verlieren. Das haben die Jungs gut gemacht." Früh waren die Badener nach einem Eigentor des Mainzer Innenverteidigers Nikolce Noveski in Führung gegangen (9.). Der agile Boris Vukcevic hatte geflankt, Noveski den Ball ins eigene Tor gelenkt. Doch dann fielen die Hoffenheimer in den alt bekannten Trott zurück, den die Mannschaft regelmäßig nach Führungen in Heimspielen zeigt.

Der 1:1-Ausgleich durch den Mainzer Mohamed Zidan schon in der 18. Minute war die Folge. "Wir müssen lernen, dass eine 1:0-Führung kein Nachteil ist", sagt Babbel. Die zweite Halbzeit habe ihm dann besser gefallen, weil seine Mannschaft da wieder mehr agiert als reagiert habe. Tobias Weis kam zum zweiten Mal unter dem neuen Trainer von Anfang an zum Einsatz. Noch fehlt dem ehemaligen Nationalspieler ein bisschen die Wettkampfkraft, in der 69. Minute kam Ryan Babel für den Mittelfeldspieler, der zugab, dass die Hoffenheimer noch viel Arbeit vor sich hätten. Aber Weis blickt auch wegen des neuen Trainers optimistisch in die Zukunft.

Spieler vertrauen Babbel

"Wenn man sieht, was für Erfolge Markus Babbel eingefahren hat, dann ist das bewundernswert. Er erzählt auch von seiner Laufbahn und damit kriegt er uns immer wieder. Wir spüren dass er viele Situationen erlebt hat und es uns gut nachempfinden kann. Das passt im Moment gut."

Man darf gespannt sein, wie sich die Mannschaft unter Babbel entwickelt. "Jetzt müssen wir halt am nächsten Spieltag drei Punkte holen", fordert Kapitän Andreas Beck. Dann geht es für Hoffenheim zum VfL Wolfsburg, der wie die Hoffenheimer mit allen Mitteln aus dem grauen Mittelmaß der Tabelle fliehen und dieses Heimspiel auch mit aller Macht gewinnen will. Das werde nicht einfach, befürchtet Beck: "Die haben eine neue Mannschaft mit neuen Spielern, das weiß man nicht genau, was auf einen zukommt."

Tobias Schächter

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