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22. Spieltag

18.02.2012 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Nürnberg
  • 2 : 1
    1 : 0
  • 1. FC Köln

Bundesliga

18.02.2012 - 17:23 Uhr


Befreiungsschlag für Nürnberg

Mann des Spiels: Alexander Esswein (M.) traf selbst und bereitete die Entscheidung durch Pekhart vor

Köln um Christian Clemens (M.) kommt nie richtig ins Spiel. Der Treffer von Milivoje Novakovic (66.) ist zu wenig

Nürnberg - Befreiungsschlag für den "Club": Der 1. FC Nürnberg ringt den 1. FC Köln verdient mit 2:1 (1:0) nieder und macht einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. Köln rutscht nach der vierten Niederlage im fünften Rückrundenspiel immer weiter nach unten. Trainer Stale Solbakken und seinem Team stehen unruhige Karnevalstage bevor.
Vor 38.101 Zuschauern brachte Alexander Esswein die Nürnberger, die zuletzt in Augsburg nicht über ein 0:0 hinausgekommen waren, mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze in der 28. Minute in Führung. Milivoje Novakovic glich mit der ersten Chance für Köln in der 66. Minute aus. Bis dahin hatten die Gäste ohne den verletzten Nationalspieler und Torjäger Lukas Podolski offensiv so gut wie nicht stattgefunden. Den entscheidenden Treffer für den "Club" erzielte schließlich Tomas Pekhart (85.).

FCN verpasst frühes 2:0

Die Kölner präsentierten sich gegen den "Club" vor allem vor der Pause harmlos. Vor einer Ordnung im Kölner Spiel war ebenso wenig zu sehen wie von Einsatz, Ideen oder Tempo. Der "Club", bei dem Winterzugang Hanno Balitsch ein ordentliches Debüt ablieferte, hatte so trotz einer eher durchschnittlichen Leistung zunächst kaum Probleme, die Gäste in Schach zu halten.

Größtes Manko beim FCN war jedoch, dass die durchaus vorhandenen Chancen nicht genutzt wurden. So verpassten insbesondere Esswein, Dominic Maroh und Markus Feulner nach gut einer Stunde das 2:0.

Pekhart mit der Entscheidung

Das sollte sich rächen. Köln, das nach dem Wechsel etwas aktiver wurde, kam durch die erste Möglichkeit zum Ausgleich. Nach Hereingabe von Odise Roshi stocherte Novakovic den Ball über die Linie. Nürnberg mühte sich weiter, jedoch zunächst ohne Erfolg.

Pech hatte vor allem Timothy Chandler mit einem Pfostenschuss, bevor Pekhart mit einem Kopfball an den rechten Innnepfosten schließlich alles klar machte. Esswein hatte die maßgenaue Flanke von links geliefert.

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