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20. Spieltag

05.02.2012 | 15:30 Uhr

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  • Sport-Club Freiburg
  • 2 : 2
    1 : 1
  • SV Werder Bremen

07.02.2012 - 17:10 Uhr


"Ging alles unheimlich schnell"

Lief gleich von Anfang an auf: Werder-Neuzugang Zlatko Junuzovic

Der Österreicher (hier noch beim Warmlaufen) hatte vorher drei Jahre lang bei Austria Wien gekickt...

...und dort in 85 Spielen 21 Tore erzielt

Freiburg - Nach dem 2:2-Unentschieden stellte sich Zlatko Junuzovic den Fragen der Journalisten. Bei seinem Ligadebüt war der 24-jährige Österreicher gleich einer der Besten im Team der Hanseaten.
"Ich wusste, dass man in der Bundesliga Vollgas geben muss und mit dieser Einstellung bin ich auch in die Partie gegangen", sagte der Neuzugang von Austria Wien nach dem 2:2 in Freiburg.

Bei bundesliga.de spricht der Mittelfeldspieler über seinen ersten Assist in der Bundesliga, die taktische Umstellung bei Werder und verrät, ob er mit dem Unentschieden in Freiburg zufrieden ist.

bundesliga.de: Ihr Transfer nach Deutschland ging ja recht schnell über die Bühne. Da ist es sicher nicht einfach, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen.

Zlatko Junuzovic: Ja, das ging alles schon unheimlich schnell. Vor einer Woche war ich mit meinem Ex-Verein Austria Wien noch im Trainingslager in der Türkei. Und jetzt habe ich hier in Freiburg gleich über 90 Minuten gespielt. Aber darum geht es nicht.

bundesliga.de: Worum geht es dann?

Junuzovic: Es wäre eben einfach schön gewesen, wenn wir die drei Punkte geholt hätten, die wir hier mitnehmen wollten. So stehen wir leider nur mit einem da. Andererseits können wir insofern zufrieden sein, weil wir konsequent dagegengehalten haben. Jetzt müssen wir eben das nächste Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim gewinnen.

bundesliga.de: Immerhin haben Sie gleich einen Scorerpunkt gesammelt. Der Assist beim ersten Tor von Claudio Pizarro kam von Ihnen.

Junuzovic: Ja, aber erst die nächsten Wochen werden zeigen, ob es so weiterläuft. Ich bin erst seit einer Woche im Training mit der Mannschaft, für mich ist ja noch alles neu. Das Zusammenspiel wird sich aber sicher noch verbessern, das kann man noch optimieren.

bundesliga.de: Ungewohnt war auch die Umstellung auf die Raute im Mittelfeld. Wie kamen Sie damit zurecht?

Junuzovic: Das stimmt. Das war neu für mich, es hat aber schon ganz gut geklappt. Aber auch das Zusammenspiel im Mittelfeld wird in den kommenden Wochen in der Feinabstimmung sicher noch besser werden.

bundesliga.de: Waren Sie denn überrascht über die Leistung des Gegners? Sie haben schließlich beim Tabellenletzten gespielt.

Junuzvic: Der Gegner war auf jeden Fall sehr gut. Die haben sehr aggressiv gespielt. Das war über 90 Minuten ein sehr intensives Spiel, und Freiburg hatte auch einige ganz gute Möglichkeiten. Wir hätten das Spiel auch für uns entscheiden können, was leider nicht geklappt hat. So ist Freiburg immer wieder zurückgekommen und wurde vom eigenen Publikum gut nach vorne gepeitscht.

bundesliga.de: Das Ergebnis geht also unterm Strich in Ordnung?

Junuzovic: Ja und nein, wir wollten drei Punkte holen und sind zwei Mal in Führung gegangen, insofern ist das Ergebnis schon bitter. Aber auch wenn wir den zwei Punkten ein bisschen nachtrauern - es ist unterm Strich schon ein gerechtes Ergebnis.

Das Gespräch führte Christoph Ruf

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