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20. Spieltag

05.02.2012 | 17:30 Uhr

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  • 1. FC Kaiserslautern
  • 0 : 1
    0 : 0
  • 1. FC Köln

06.02.2012 - 16:33 Uhr


Ein historischer Sieg für die Moral

Kölns Odise Roshi (M.) avancierte mit seinem ersten Bundesligator überhaupt zum Matchwinner gegen den 1.FC Kaiserslautern

Für das "goldene" 1:0 benötigte der Albaner (r., mit Pedro Geromel) nur 99 Sekunden

Endlich den Angstgegner besiegt: Zum ersten Mal seit 1989 gewannen die Kölner in der Bundesliga gegen die Pfälzer

Kaiserslautern - Der 1. FC Köln gewinnt auch ohne Nationalspieler Lukas Podolski das wichtige Spiel beim 1. FC Kaiserslautern mit 1:0. "Das war ein ganz wichtiger Sieg für die Moral", sagte FC-Angreifer Milivoje Novakovic erleichtert.
Hätten die Kölner in der Pfalz verloren, wären die Lauterer in der Tabelle an ihnen vorbeigezogen. So aber vergrößerten die Rheinländer den Abstand zum Tabellen-16. auf nun sechs Punkte. Umjubelter Torschütze war der junge Albaner Odise Roshi in der 72. Minute. Trainer Stale Solbakken hatte den 20-Jährigen nur 99 Sekunden zuvor eingewechselt.

Premieren-Tor für Roshi

Roshi feierte sein erstes Bundesligator so ausgiebig, dass sein Trainer hinterher belustigt kommentierte: "Ich glaube, der war nur eine Minute auf dem Platz, den Rest der Zeit hat er gefeiert und wohl nach Albanien telefoniert. Das war ein Tor in eine andere Welt für ihn."

Routinier Novakovic freute sich für seinen jungen Kollegen. "Schön für Odise, dass ihm das entscheidende Tor gelungen ist." Solbakken wollte seinem Joker aber nicht böse sein, der Norweger zeigte Verständnis für das Talent: "Das kann man auch mal genießen."

Die Kölner dominierten nach der Gelb-Roten Karte für den Lauterer Ariel Borysiuk in der 40. Minute klar. Der Sieg war ohne Zweifel verdient. Und: Er war historisch. Zum ersten Mal seit 1989 gewannen die Kölner in der Bundesliga gegen die Lauterer. Doch nicht deswegen sagte Linksverteidiger Christian Eichner: "Es ist eine große Last von der Mannschaft abgefallen. Das war die richtige Antwort auf die Kritik nach den letzten Spielen."

Es geht auch ohne "Poldi"

Auch ohne den verletzten Nationalstürmer Lukas Podolski können die Kölner also wichtige Spiele gewinnen. Auch das ist eine durchaus wichtige Erkenntnis für den FC nach diesem Erfolg auf dem Betzenberg, auch wenn Trainer Solbakken nach dem Spiel erklärte: "Es ist nie ein Vorteil, ohne seinen besten Spieler anzutreten."

Die Kölner Abwehr ließ nur eine hundertprozentige Chance für die Gastgeber zu. Doch FC-Torwart Michael Rensing parierte nach einem Kopfball von Lauterns Stürmer Itay Shechter in der 37. Minute glänzend. "Das war eine Matchwinnerparade", lobte Trainer Solbakken seinen Mann im Tor. Die Abwehrkette mit Henrique Sereno, Kevin McKenna, Pedro Geromel und Eichner wirkte stabil, wurde aber in Überzahl auch nicht mehr gefordert. McKenna hatte zudem Pech, als der Ball nach seinem Kopfball in der ersten Halbzeit an den Pfosten knallte.

Vierter Sonntags-"Dreier" in Serie

"Jetzt können wir die kommenden Aufgaben ruhiger angehen", freute sich Kollege Geromel. Und Sportdirektor Volker Finke sagte: "Das war nach drei Niederlagen in Serie ein wichtiger Sieg für uns." Es war auch der vierte "Dreier" an einem Sonntag in Serie. Ob das ein gutes Omen für das kommende Wochenende ist?

Am Sonntag gilt es gegen den Hamburger SV, den Abstand zur Abstiegszone weiter zu vergrößern. Der Sprung auf Platz 9 sollte niemanden veranlassen, nun gelassen zu werden beim FC. "Jetzt erwarten uns noch schwere Spiele, das heißt, wir müssen weiter hart arbeiten", weiß Novakovic.

Aus Kaiserslautern berichtet Tobias Schächter

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