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19. Spieltag

29.01.2012 | 15:30 Uhr

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  • 1. FSV Mainz 05
  • 3 : 1
    3 : 0
  • Sport-Club Freiburg

01.02.2012 - 09:16 Uhr


Riesengroße Erleichterung

Mit dem frühen Treffer zum 1:0 für Mainz stellte Maxim Choupo-Moting die Weichen auf Sieg

Am Ende setzten sich die Rheinhessen mit 3:1 gegen den SC Freiburg durch

Für Trainer Thomas Tuchel und sein Team war es der fünfte Saisonsieg

Mainz - Der 1. FSV Mainz 05 gewinnt beim 3:1 gegen den SC Freiburg nach sechs Spielen ohne Sieg wieder in der Bundesliga und verschafft sich Luft im Abstiegskampf.
"Die Erleichterung ist natürlich riesengroß", sagte dann auch der Mainzer Präsident Harald Strutz. Besonders die ersten 20 Minuten versetzten nicht nur den Präsidenten in eine euphorische Stimmung.

Szalai noch nicht in Topform

Mit 3:0 führten die Nullfünfer da schon nach zwei Toren von Eric Choupo-Moting (3., 17.) und einem verwandelten Elfmeter von Eugen Polanski (6.). Vielumjubelt aber war vor allem Adam Szalai, der den Elfmeter zum 2:0 herausgeholt hatte. Vor einem Jahr beim Spiel in Kaiserslautern erlitt der Ungar eine schwere Knieverletzung, erst vergangenes Wochenende beim 2:3 in Leverkusen feierte er sein Comeback in der Bundesliga.

"Es war wichtig, die drei Punkte geholt zu haben", sagte Szalai, der in der 65. Minute bei seiner Auswechslung gegen Deniz Yilmaz gefeiert wurde wie ein Publikumsliebling. "Ich bin ganz normal kaputt", gab Szalai hinterher zu. Mit seiner starken Leistung zeigte er, dass er in der Rückrunde eine große Verstärkung für Mainz 05 sein wird. "Ich habe einen Elfmeter rausgeholt, das macht mich glücklich nach den letzten Wochen", sagte Szalai. Er sei noch nicht in Topform, sagte der Ungar, der den Mainzern in der Vorrunde so gefehlt hatte.

Profitiert von der Präsenz des 1,93 Meter großen Athleten hat vor allem auch dessen Sturmpartner Eric Choupo-Moting, der die Freiräume dann auch zu seinen zwei Treffern nutzte. "Der Junge ist Gold wert für uns", jubelte FSV-Manager Christian Heidel: "Adam hat die Mainzer Mentalität." Auch Eugen Polanski schwärmte von dem neuen, alten Mitspieler. "Ich weiß, da ist einer, den ich immer anspielen kann", so der polnische Nationalspieler, der auf die EM-Teilnahme hofft. Und Verteidiger Niko Bungert sagt: "Adam ist Top-Bundesliganiveau."

"Sehr zufrieden mit unserer Leistung"

Mit der Rückkehr Szalais verbinden die Mainzer Fans die Hoffnung auf eine weniger schwankende Rückserie. Doch Trainer Thomas Tuchel will ihn weiter behutsam heranführen. "Wir sind froh, dass er unverletzt durch die Spiele kommt", sagt Tuchel. Dass seine Mannschaft am Ende dem erwartungsfrohen Publikum kein Schützenfest bot, wollte der Trainer nicht kritisch sehen. Er hatte die Parole ausgegeben, dem dezimierten Gegner nicht durch Bolzplatzfußball ohne taktische Vorgaben noch einmal die Chance zur Wende zu geben.

Der 1:3-Anschlusstreffer von Pavel Krnas in der 68. Minute war nur Ergebniskorrektur. Die besseren Chancen hatten weiterhin die Mainzer, die aber nicht mehr zwingend genug agierten. Die aggressive Anfangsphase will Tuchel aber als Grundlage für die Rückrunde bei seiner Mannschaft in Erinnerung behalten. "Das war sehr wichtig für uns, die drei Punkte zu holen", sagte Radoslav Zabavnik, der erstmals in dieser Saison auf der linken Abwehrseite zum Einsatz kam: "Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung."

In Mainz überwogen einfach die Erleichterung und die Freude über den Sieg. Und neben Adam Szalai wird ja bald auch wieder Andreas Ivanschitz zum Einsatz kommen können. Vielleicht ja schon am nächsten Wochenende beim FC Schalke 04.

Tobias Schächter

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