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19. Spieltag

28.01.2012 | 15:30 Uhr

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  • Hertha BSC
  • 1 : 2
    0 : 2
  • Hamburger SV

Bundesliga

28.01.2012 - 17:27 Uhr


Hamburg vermasselt Skibbe das Heimdebüt

Von Beginn an war der HSV einen Schritt schneller als die Hertha. Hier verfolgt Ebert (l.) Rincon (r.)

Früh musste Skibbe bei seinem Heimdebüt wechseln. Innenverteidiger Christoph Janker musste nach einem Luftduell mit HSV-Keeper Jaroslav Drobny mit Verdacht auf Jochbeinbruch vom Platz

Verdient ging der HSV mit 1:0 in Führung. Das 2:0 durch Petric (l.) fiel noch vor der Pause

Hertha kam durch ein Tor von Pierre-Michel Lasogga (M.) zwar noch mal ran, am Ende setzte es aber die zweite Niederlage im zweiten Rückrundenspiel

Berlin - Hertha BSC belibt unter dem neuen Trainer Michael Skibbe weiter ohne Punktgewinn. Hertha verlor eine Woche nach dem 0:2 beim 1. FC Nürnberg auch gegen den Hamburger SV mit 1:2 (0:2).
Die Berliner warten nach dem Heimdebüt des im Winter verpflichteten Skibbe seit nunmehr acht Spielen und drei Monaten auf einen Bundesliga-Sieg. Bei seiner sechsten Trainerstation verlor Skibbe damit erstmals die ersten beiden Spiele. Der HSV machte dagegen sechs Tage nach der 1:5-Pleite gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund das Debakel vergessen und schob sich in der Tabelle an den Berlinern vorbei.

Janker mit Jochbeinbruch

Nationalspieler Marcell Jansen (24.) sowie der genesene Stürmer Mladen Petric (45.+1) trafen zum verdienten Sieg der Hamburger, die damit unter Thorsten Fink in der Bundesliga auswärts unbesiegt bleiben. Für die Hertha verkürzte Pierre-Michel Lasogga (81.).

In der Anfangsphase waren den Teams vor 49.168 Zuschauern im Olympiastadion die Verunsicherung und der Erfolgsdruck anzumerken. Torchancen blieben auf beiden Seiten aus. Berlin musste nach 22 Minuten einen Schock verkraften, als Christoph Janker nach einem Zusammenprall mit HSV-Keeper Jaroslav Drobny mit einem Jochbeinbruch vom Platz musste. Für ihn gab der etatmäßige Kapitän Andre Mijatovic nach auskurierter Sprunggelenkverletzung sein Comeback. Nach seiner fünften Gelben Karte muss er allerdings am kommenden Samstag gegen Hannover 96 schon wieder zuschauen.

Diekmeier bereitet beide HSV-Tore vor

Nur zwei Minuten nach der Auswechslung nutzte Jansen die fehlende Zuordnung in Herthas Defensive zur Führung. Zuvor hatte Hamburgs Dennis Diekmeier Levan Kobiashvilli an der Torauslinie alt aussehen lassen. Die Berliner, die das Fehlen ihres nach wie vor rotgesperrten Kreativspielers Raffael wieder nicht verkraften konnten, wirkten zumeist ideenlos. Im Spiel nach vorne wurde zu oft durch die Mitte gespielt.

Besser machten es die Gäste, die vor allem über die rechte Seite gefährlich waren. Folgerichtig gab wieder der auffällige Diekmeier die Flanke zu Petrics 2:0, der dabei erneut Abstimmungsprobleme in der Hertha-Defensive ausnutzte.

Hertha wacht erst in Schlussphase auf

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Hamburger zunächst die bestimmende Mannschaft. Skibbe sah viele Abspielfehler und unkontrollierte Offensivaktionen seiner Elf. Die Gastgeber blieben zwar bemüht, allerdings fehlte im Abschluss bis zu Lasoggas Kopfballtreffer die letzte Entschlossenheit. Vier Minuten später hatte Lasogga sogar die Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Drobny.

Skibbe hatte seine Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche auf zwei Positionen verändert. Lustenberger ersetzte Peter Niemeyer, hinter den Spitzen erhielt der Ex-Hamburger Tunay Torun den Vorzug vor Ronny. Bei den Hamburgern stand Jarolim erstmals seit über vier Monaten wieder in der Anfangsformation. Zudem feierte Jacobo Sala sein Startelf-Debüt. Petric agierte als zweiter Stürmer neben Paolo Guerrero.

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