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19. Spieltag

28.01.2012 | 15:30 Uhr

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  • FC Bayern München
  • 2 : 0
    0 : 0
  • VfL Wolfsburg

31.01.2012 - 09:30 Uhr


Ein Schritt nach vorne

Bis zum Treffer von Mario Gomez leisteten die "Wölfe" dem FCB erfolgreich Widerstand

Felix Magath und der VfL stehen aktuell mit 23 Punkten auf dem 9. Platz

Kapitän Christian Träsch gab sich selbstkritisch und hofft auf Besserung am nächsten Spieltag gegen Gladbach

München - Wieder wurde es nichts mit einem Sieg beim FC Bayern München. Nach 15 Bundesliga-Gastspielen beim Rekordmeister blickt der VfL Wolfsburg auf eine traurige Bilanz von 14 Niederlagen und einem einzigen Unentschieden zurück.
Zudem verlängerten die Niedersachsen ihre Serie von sieglosen Auswärtspartien auf neun. Acht Partien gingen sogar verloren. Dennoch macht den "Wölfen" das 0:2 in der Allianz Arena auch Mut.

"Wir haben uns bis zum 0:1 ganz gut verkauft", sagte Trainer Felix Magath. Auch Kapitän Christian Träsch fand, dass "der Unterschied zwischen dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg nicht so groß war."

Offensiv zu wenig Mumm

Wolfsburg stand in den ersten 60 Minuten defensiv sehr massiert und machte dem favorisierten Gastgeber dadurch das Leben extrem schwer. Durch fixes Umschaltspiel versuchten die Gäste, den einen oder anderen Nadelstich zu setzen. Die erste Gelegenheit bot sich Ashkan Dejagah, der nach einer zu kurzen Kopfballrückgabe von Lahm zum Schuss kam.

Das war Magath allerdings zu wenig. Der reagierte bereits vor der Pause und brachte Ja-Cheol Koo für Chris. Nach dem Rückstand ging Magath volles Risiko, wechselte Neuzugang Giovanni Sio und Edeljoker Sebastian Polter ein. Trotz geballter Offensive fehlte den Niedersachsen die Durchschlagskraft. "Ein bisschen mehr Mumm" hätte der 58-Jährige gerne in den Aktionen seiner Stürmer gesehen.

"Ball weghauen, dann passiert nichts"

Wäre da mehr drin gewesen für den VfL? Leitwolf Träsch findet schon: "Es ist ärgerlich, weil wir einfache Fehler gemacht haben, die der FC Bayern eiskalt ausgenutzt hat." Auch sich selbst nimmt er da nicht aus. "Ich muss den Ball vor dem Freistoß weghauen, dann passiert gar nichts", ist sich der 24-Jährige sicher. Träsch hatte vor dem Freistoß, der zum Rückstand geführt hatte, den Ball vertändelt und die Situation wieder brenzlig gemacht.

"Wir haben alles versucht und letztendlich 0:2 verloren. Aber man kann auch positive Sachen aus dem Spiel mitnehmen", resümiert der Kapitän und gibt im selben Atemzug zu verstehen, dass er den VfL auf dem richtigen Weg sieht: "Definitiv hat sich die Qualität des Kaders im Vergleich zur Hinrunde erhöht, der Trainer hat sehr gute Spieler geholt."

So sieht es auch Diego Benaglio. Für den Keeper war das "Auftreten in den ersten beiden Spielen nach der Winterpause ein Schritt in die richtige Richtung", an den es anzuknüpfen gilt. Nächsten Samstag empfangen die "Wölfe" in der heimischen Volkswagen Arena Borussia Mönchengladbach. Kein leichter Gegner, um den nächsten Schritt zu machen.

Aus der Allianz Arena berichtet David Schmidt

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