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18. Spieltag

22.01.2012 | 15:30 Uhr

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  • Hamburger SV
  • 1 : 5
    0 : 2
  • Borussia Dortmund

Bundesliga

22.01.2012 - 17:29 Uhr


Meisterlicher BVB überrollt Hamburg - und zieht mit Bayern gleich

Der BVB, hier Mats Hummels (r.) gegen Marcell Jansen, ist von Anfang an Herr im Haus

Kevin Großkreutz erzielt dann auf Vorarbeit von Shinji Kagawa bereits in der 16. Minute das 1:0

Teamkollege Robert Lewandowski lässt sich da nicht lange bitten und legt in 37. Minute das 2:0 nach

Der HSV kommt vereinzelt zu Chancen, doch das ist gegen den Deutschen Meister zu wenig

Am Ende gewinnt Dortmund verdient mit 5:1 und ist punktgleich mit Bayern und Schalke - Robert Lewandowski (l.) knipst ebenfalls zwei Mal

Hamburg - Mit einer meisterlichen Gala zum Rückrundenstart hat Borussia Dortmund die Jagd auf Tabellenführer Bayern München eröffnet. Durch den eindrucksvollen 5:1 (2:0)-Sieg beim Hamburger SV zog der Deutsche Meister nach Punkten mit dem Rekordtitelträger gleich und eroberte sich mit dem zwölften Spiel in Folge ohne Niederlage Platz 2 vom Revier-Rivalen Schalke 04 zurück.
Kevin Großkreutz (16.), Robert Lewandowski (37., 83.) mit seinen Saisontreffern Nummer 13 und 14 sowie sein polnischer Landsmann Jakub Blaszczykowski (58. und 76., Foulelfmeter) beendeten zugleich die Serie der Hanseaten, die in der Amtszeit ihres neuen Trainers Thorsten Fink in sieben Begegnungen ungeschlagen geblieben waren und mit der höchsten Heimniederlage seit elf Jahren einen bitteren Rückschlag hinnehmen mussten. Paolo Guerrero (86.) sorgte mit dem HSV-Treffer zum 1:5-Endstand lediglich für eine leichte Ergebniskosmetik.

BVB legt los wie die Feuerwehr

Die Borussen zeigten vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena von der ersten Minute an, dass für sie nur drei Punkte zählen. Bereits in der zweiten Minute schoss Sven Bender von der Strafraumgrenze über das Tor. Auch Lewandowskis leicht abgefälschter Schuss verfehlte 60 Sekunden später das Gehäuse nur um Zentimeter. Nach dem anschließenden Eckball köpfte Neven Subotic über das Tor und setzte ein weiteres Signal.

Der HSV zeigte sich sichtlich beeindruckt. Angriffsversuche blieben in der Folge zumeist nur Stückwerk, weil die Borussen bereits im Mittelfeld jeglichen Spielaufbau der Gastgeber wirkungsvoll störten und Fehler provozierten. So nutzte der BVB einen schnellen Konter, doch HSV-Kapitän Heiko Westermann blockte den Torschuss von Lewandowski (12.).

HSV überfordert

Wenig später zeigte sich die Hamburger Defensive gegen aggressive Borussen erneut überfordert. Nach einem Pass von Shinji Kagawa hatte Großkreutz keine Mühe, den Ball über die Linie zu schieben. Wenige Sekunden später vergab Guerrero per Kopfball die erste Chance der Gastgeber zum Ausgleich.

Subotic scheiterte bei seinem ersten Einsatz nach zweimonatiger Verletzungspause freistehend an HSV-Keeper Jaroslav Drobny, bevor die erneut orientierungslose Abwehr Schützenhilfe zum zweiten Treffer durch Lewandowski leistete.

Petric kommt zur Pause

Der Australier Mitchell Langerak, der den verletzten Dortmunder Stammtorhüter Roman Weidenfeller in seinem zweiten Bundesliga-Einsatz vertrat, erlebte eine relativ ruhige erste Halbzeit. Mehrarbeit deutete sich nach dem Wechsel an, nachdem HSV-Coach Fink in der Pause offensichtlich deutliche Worte gefunden und zugleich Torjäger Mladen Petric eingewechselt hatte.

Drei Minuten später jubelten einmal mehr nur die BVB-Anhänger nach einem platzierten Flachschuss von Blaszczykowski zum vorentscheidenden 3:0. Anschließend verwandelte der polnische Nationalspieler nach einem Foul von Dennis Diekmeier am eingewechselten Moritz Leitner den fälligen Strafstoß zum 4:0.

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