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17. Spieltag

17.12.2011 | 15:30 Uhr

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  • Hamburger SV
  • 1 : 1
    0 : 0
  • FC Augsburg

19.12.2011 - 18:55 Uhr


"Klassenerhalt ist für uns wie Meisterschaft"

Paul Verhaegh verlängerte am Montag seinen Vertrag beim FC Augsburg

Der Verteidiger (l.) wechselte 2010 von Vitesse Arnheim nach Augsburg

FCA-Keeper Mohammed Amsif (r., mit Paolo Guerrero) sicherte mit zahlreichen Paraden das 1:1

Hamburg - Paul Verhaegh spielt erst seit dem Sommer 2010 beim FC Augsburg. Doch nach nur eineinhalb Jahren ist der Niederländer beim Aufsteiger nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken. Als Kapitän ist er der verlängerte Arm seines Trainers und Landsmannes Jos Luhukay.
Kein Wunder, dass der FCA den Vertrag mit dem 28-Jährigen am Montag vorzeitig um ein Jahr bis zum 30. Juni 2013 verlängert hat. Der Kontrakt gilt weiterhin für die Bundesliga - aber auch für die 2. Bundesliga.

Doch von einem Abstieg will Verhaegh nichts wissen. "Wir haben unsere Punkte geholt und sind in der Tabelle an den Nichtsabstiegsplätzen dran. Und das gibt uns das nötige Selbstbewusstsein, um in der Rückrunde ein paar Plätze gutzumachen", meinte er im bundesliga.de-Interview.

Verhaegh sprach nach dem Remis in Hamburg über den Punktgewinn in der Imtech Arena, die Entwicklung der Fuggerstädter in der Premierensaison und das anstehenden Pokalspiel in Hoffenheim.

bundesliga.de: Herr Verhaegh, war das Remis in Hamburg für Augsburg eher schmeichelhaft?

Paul Verhaegh: Das kann man sicherlich so sagen. Der HSV war die überlegene Mannschaft. Zum Ende hin standen wir dann richtig unter Druck, haben aber gut dagegengehalten und hatten sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß. Für uns ging es in Hamburg aber einzig und alleine darum, wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Und das ist uns gelungen. Deshalb fahren wir mit einem guten Gefühl aus Hamburg ab und mit eben diesem guten Gefühl am Dienstag zum Pokalspiel nach Hoffenheim.

bundesliga.de: Wie bewerten Sie die Leistung der Mannschaft in den vergangenen Wochen?

Verhaegh: Wenn man die vergangenen sechs Spiele in Betracht zieht, dann ist unsere Form eindeutig ansteigend. Wir haben die letzten beiden Heimspiele gewonnen und uns auch auswärts achtbar aus der Affäre gezogen. Wir sind jetzt konkurrenzfähig. Und daran werden wir in der Winterpause weiter arbeiten.

bundesliga.de: Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel hat ein Aufsteiger die Hinrunde noch nie mit so wenig Punkte beendet wie der FC Augsburg jetzt. Gehen Sie dennoch zufrieden in die Winterpause?

Verhaegh: Der Saisonstart war natürlich alles andere als gut. Dazu hatten wir viele Verletzte zu beklagen. Aber so langsam kommen die Spieler zurück und das macht sich innerhalb der Mannschaft bemerkbar. Wir haben unsere Punkte geholt und sind in der Tabelle an den Nichtsabstiegsplätzen dran. Und das gibt uns das nötige Selbstbewusstsein, um in der Rückrunde ein paar Plätze gutzumachen.

bundesliga.de: Wie haben Sie persönlich die ersten Monate in der Bundesliga erlebt?

Verhaegh: Für mich war es nach meiner Verletzung zu Saisonbeginn nicht so einfach. Aber es wird von Spiel zu Spiel besser und ich kann es eigentlich schon jetzt gar nicht mehr abwarten, dass es im Januar weiter geht.

bundesliga.de: Zum Hinrundenabschluss steht für Augsburg noch das Pokalspiel in Hoffenheim auf dem Programm. Wie stehen dort die Chancen?

Verhaegh: Wir müssen auch in Hoffenheim nach unseren Möglichkeiten spielen. Die Hoffenheimer werden sicherlich auf viel Ballbesitz bedacht sein. Wir müssen in der Defensive gut stehen, wenig zulassen und dann unsere Konter konzentriert fahren. So wie in Hamburg. Dann haben wir eine gute Chance.

bundesliga.de: Welche Wünsche haben Sie für das neue Jahr?

Verhaegh: Ich möchte in der Rückrunde gesund bleiben und dem Team so gut es geht helfen. Aber an erster Stelle steht natürlich der Klassenerhalt. Wenn wir das schaffen, ist das für uns wie der Gewinn der Meisterschaft.

Das Gespräch führte Michael Reis

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