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16. Spieltag

10.12.2011 | 15:30 Uhr

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  • SV Werder Bremen
  • 4 : 1
    2 : 0
  • VfL Wolfsburg

11.12.2011 - 20:01 Uhr


"Von Beginn an ein gutes Gefühl"

Markus Rosenberg gab von den Bremern die meisten Torschüssen gegen Wolfsburg ab (sechs)

Rosenberg (M.) sammelte in dieser Saison bisher sieben Scorer-Punkte (fünf Treffer und zwei Torvorlagen)

Der Schwede schlug gegen die "Wölfe" außerdem fünf Flanken - Höchstwert bei Werder

Bremen - Markus Rosenberg strahlte in den Katakomben des Weser-Stadions mit allen um die Wette - und gewann. Der Stürmer der Hausherren hatte auch einfach die besseren Argumente. Beim 4:1 von Werder gegen den VfL Wolfsburg lieferte er eine bärenstarke Vorstellung ab, traf zum 3:0 und wurde von den Medienvertretern zum "Man of the match" gewählt.
Als Sahnehäubchen bekam der Schwede noch ein Sonderlob von Trainer Thomas Schaaf: "Markus hat nicht nur mit seinem Tor auf sich aufmerksam gemacht, sondern auch mit seinem Einsatz, mit seinen Laufwegen, seiner Leidenschaft."

Im bundesliga.de-Interview spricht Rosenberg über den Sieg gegen die "Wölfe", seine persönliche Entwicklung und die letzte Partie des Jahres auf Schalke.

bundesliga.de: Herr Rosenberg, geht der Sieg gegen Wolfsburg auch in der Höhe in Ordnung?

Rosenberg: Ja, am Ende hätten wir sogar noch höher gewinnen können als 4:1. Aber wir haben die drei Punkte und das ist das Wichtigste.

bundesliga.de: Der Sieg geriet nie in Gefahr. Haben Sie das auch so empfunden?

Rosenberg: Ich hatte von Beginn an ein gutes Gefühl. Denn wir haben von Anfang an aggressiv und entschlossen gespielt. Wir standen insgesamt sehr sicher, haben viele zweite Bälle gewonnen. Und im Angriff haben uns die Wolfsburger sehr viele Räume gelassen. Das hat es einfacher gemacht.

bundesliga.de: Sie sind zum "Man of the match" gewählt worden - haben Sie Ihren Stammplatz neben Claudio Pizarro jetzt auch zurückgewonnen?

Rosenberg: Ach, Marko (Arnautovic, Anm. d. Red.) hat doch auch sein Tor gemacht und hat sehr gut gespielt. So ist das im Fußball, es gibt Höhen und Tiefen. Aber bisher lief die Saison insgesamt ganz gut für mich. In Bremen sitzt man auch mal auf der Bank, weil viele gute Stürmer da sind. Wenn man dann nicht konstant trifft, muss man eben auf die nächste Chance warten.

bundesliga.de: Entscheidet sich zum Hinrundenabschluss auf Schalke, wohin die Reise von Werder Bremen in dieser Saison geht?

Rosenberg: Nein, so würde ich das nicht sehen. Es ist auf jeden Fall ein sehr schwieriges Auswärtsspiel. Aber durch diesen souveränen Erfolg gegen Wolfsburg nehmen wir viel positive Energie mit nach Schalke.

bundesliga.de: Unabhängig vom Ergebnis am Samstag: Darf Werder mit dem Verlauf der Hinrunde zufrieden sein?

Rosenberg: Das finde ich schon. Der Blick auf die Tabelle sieht doch gut aus. Mit 29 Punkten sind wir zufrieden und oben mit dabei. Aber es wäre natürlich ein toller Abschluss, wenn wir noch einmal drei Punkte einfahren würden.

Das Gespräch führte Michael Reis

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