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15. Spieltag

03.12.2011 | 15:30 Uhr

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  • Borussia M'gladbach
  • 1 : 1
    0 : 1
  • Borussia Dortmund

04.12.2011 - 19:58 Uhr


"Wir können mit dem Punkt leben"

Gladbach-Torwart Marc-Andre ter Stegen war auch gegen den BVB der gewohnt sichere Rückhalt seiner Mannschaft

Beim Gegentor von BVB-Stürmer Robert Lewandowski (l.) war der 19-Jährige machtlos

Gladbachs Stürmer Mike Hanke sorgte mit seinem sehenswerten Treffer noch für das 1:1

Mönchengladbach - Das Spitzenspiel hielt, was sich die Fans von ihm versprochen hatten. In einer temporeichen, rassigen Begegnung trennten sich Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund verdientermaßen mit einem 1:1-Unentschieden.
Auch ohne ihren Torjäger Marco Reus konnte die "Fohlenelf" dem Meister Paroli bieten. Entsprechend zufrieden gab sich anschließend Borussia-Keeper Marc-Andre ter Stegen im Interview.

Frage: Marc-Andre ter Stegen, die Borussia hat gegen den Deutschen Meister 1:1 gespielt. Wie beurteilen Sie das Spitzenspiel und die Szene, die zum Gegentor führte?

Marc-Andre ter Stegen: Es war für beide Seiten ein sehr anstrengendes Spiel. Es ging viel hin und her. Wir haben uns trotz des starken Gegners einige Chancen erspielt, hätten vielleicht das eine oder andere Tor mehr erzielen können, insgesamt können wir aber mit dem einen Punkt leben. Beim Gegentor hat Mario Götze einen sehr guten Eckball herein geschlagen. Es war schwer für mich, die Entscheidung zu fällen, ob ich heraus gehe oder nicht. Ich bin aber rechtzeitig einen Schritt zurück gegangen, weil ich gesehen habe, dass es schwierig wird, heranzukommen. Ich war dann bei Lewandowskis Kopfball auch noch dran, aber leider ist der Ball neben dem Pfosten eingeschlagen.

Frage: Die Mannschaft hat sich auch nach dem Gegentor nicht unterkriegen lassen. Wie gefestigt ist die Mannschaft?

Ter Stegen: Sehr gefestigt. Wenn man gegen Dortmund 0:1 in Rückstand gerät, ist es schwer zurückzukommen. Wir haben aber nicht die Köpfe hängen lassen, es trotzdem geschafft und ein Tor gemacht. Aber die Dortmunder haben auch eine wirklich hohe Qualität und stehen nicht umsonst so weit oben. Wir können mit dem einen Punkt zufrieden sein. Nächste Woche wollen wir in Augsburg wieder drei Punkte holen.

Frage: Bei einem Sieg hätte die Borussia die Tabellenführung übernommen. Wie war die Marschroute für das Spiel?

Ter Stegen: Wir haben schon unter der Woche gesagt, dass gegen Dortmund etwas machbar ist. Das wussten wir. Wir spielen immer, um das Spiel zu gewinnen und versuchen, dem Gegner das Leben schwer zu machen. Dass man Spieler wie Götze, Lewandowski oder Kagawa nicht komplett ausschalten und alles verhindern kann, ist klar. Die Spieler haben einfach eine hohe Qualität. Aber wir haben es ganz gut gemacht, bis auf den einen Standard.

Frage: Die Borussia musste gegen Dortmund auf ihren Torjäger Marco Reus verzichten. War vielleicht die wichtigste Erkenntnis dieses Spiels, dass es auch ohne ihn geht? Auch für Marco Reus selbst, der gesehen hat, dass nicht aller Druck auf seinen Schultern lastet?

Ter Stegen: Ich weiß nicht, ob man das so nennen kann. Marco hat eine hohe individuelle Qualität. Wir wissen, was er bewegen kann. Allerdings haben wir gegen Dortmund ein gutes Spiel gemacht, auch die Spieler, die für ihn gespielt haben. Dass Marco Reus nicht einfach so zu ersetzen ist, dürfte jedem klar sein. Aber insgesamt haben wir es gut gemacht.

Frage: Wie haben Sie die Stimmung im Stadion wahrgenommen?

Ter Stegen: Man nimmt alles mit. Es ist ein schönes Gefühl, dass die Fans so hinter uns stehen. Die Fans wissen auch, dass man ein Unentschieden gegen den BVB akzeptieren muss und man damit zufrieden sein kann. Allerdings geht es nächste Woche weiter. Da brauchen wir auch wieder die volle Unterstützung.

Frage: Die Borussia hat nun bereits 30 Punkte nach 15 Spielen auf dem Konto. Das hätte vor der Saison kaum jemand für möglich gehalten. Was ist jetzt bis zur Winterpause noch möglich?

Ter Stegen: Wir wollen die noch ausstehenden drei Spiele inklusive Pokal erfolgreich gestalten, möglichst alle gewinnen. Dann schauen wir weiter. Aber wir konzentrieren uns auf erst einmal auf den nächsten Gegner.

Aufgezeichnet von Tobias Gonscherowski

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