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15. Spieltag

03.12.2011 | 18:30 Uhr

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  • VfB Stuttgart
  • 2 : 2
    2 : 1
  • 1. FC Köln

04.12.2011 - 19:48 Uhr


"Wir sind zu vielem fähig"

Christian Gentner (hinten, im Duell mit Kölns Martin Lanig) stand gegen den FC zum siebten Mal in dieser Saison in der Startelf...

... und bejubelte seine ersten beiden Saisontore

Das muss natürlich gefeiert werden, auch wenn am Ende nur ein Punkt gegen die "Geißböcke" heraussprang

Stuttgart - Comeback in der Startelf des VfB, gleich zwei Treffer erzielt - besser konnte die Partie gegen den 1. FC Köln für Christian Gentner kaum laufen.
Zufrieden war er dennoch nicht - zu schwer wog die Enttäuschung nach dem verschenkten Sieg, wie er im Interview mit bundesliga.de bestätigt.

bundesliga.de: Herr Gentner, am Ende hat es für den VfB Stuttgart nach guter Leistung gegen den 1. FC Köln nur zu einem Punkt gelangt. Wie lautet Ihr Fazit nach dem Spiel?

Christian Gentner: Das ist natürlich eine Riesen-Enttäuschung. Wir haben zwei Punkte liegengelassen, die hoffentlich in der Endabrechnung nicht für zu einer besseren Platzierung fehlen.

bundesliga.de: Wie konnte es passieren, dass der VfB kurz vor Schluss doch noch den Ausgleich kassierte?

Gentner: Wir haben einfach nicht den dritten Treffer gemacht. Es gab viele gute Situationen nach vorne und wir hatten zahlreiche Kontergelegenheiten. Die haben wir aber nicht konsequent zu Ende gespielt und dann braucht man sich am Ende nicht zu wundern, wenn man hinten noch einen Treffer fängt. Dafür ist die Bundesliga einfach zu gut und zu ausgeglichen.

bundesliga.de: Manchmal hat man den Eindruck, dem VfB fehlt vorne einfach nur ein eiskalter Torjäger...

Gentner: Das sehe ich nicht so. Es gab genug Gelegenheiten, aber im entscheidenden Moment haben wir es nicht gut gespielt - jeder von uns. Das ist sehr ärgerlich, denn wir hatten die Chance, den Kontakt zu den internationalen Plätzen zu halten.

bundesliga.de: Ein Qualitätsproblem sehen Sie nicht?

Gentner: Auf keinen Fall. Wir haben gegen alle Mannschaften, die vor uns stehen - ob Mönchengladbach, Dortmund oder Schalke - sehr gut dagegenhalten und waren ebenbürtig. Wir haben eine sehr gute Mannschaft und wenn jeder seine Leistung bringt, dann sind wir zu vielem fähig.

bundesliga.de: Zu Ihrer persönlichen Situation: In den letzten Spielen hatte Sie Trainer Bruno Labbadia nicht immer berücksichtigt, nun standen Sie in der Startelf und haben zwei Treffer erzielt. Wie groß ist da die Erleichterung?

Gentner: In allererster Linie bin ich erst einmal enttäuscht, weil wir nicht gewonnen haben. Zu Ihrer Frage: Ich habe in den letzten Wochen eigentlich immer gut trainiert und habe versucht, mich dem Trainer anzubieten. Nun hatte ich Gelegenheit, mich zu zeigen und das ganz gut geklappt. Aber was bringt das alles, wenn man nicht gewinnt?

bundesliga.de: Sie durften im Zentrum neben William Kvist agieren. Eine Rolle, die Ihnen offensichtlich entgegenkommt.

Gentner: Ja, sicher. Das ist die Position, die mir am besten liegt und auf der ich hoffe, auch in Zukunft mein Bestes geben zu dürfen.

bundesliga.de: Nun geht es im letzten Heimspiel der Hinrunde am kommenden Sonntag gegen den FC Bayern München. Respekt, Vorfreude - wie sind da Ihre Gefühle?

Gentner: Vorfreude natürlich. Es ist immer eine tolle Sache gegen die Bayern zu spielen. Bayern ist die Vorzeigemannschaft der Bundesliga, dennoch glaube ich, dass wir da etwas holen können. Es ist ein ganz spezielles Spiel für uns und unsere Fans - da wollen wir natürlich einen schönen Jahresausklang.

Das Gespräch führte Jens Fischer

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