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15. Spieltag

03.12.2011 | 15:30 Uhr

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  • FC Bayern München
  • 4 : 1
    1 : 0
  • SV Werder Bremen

Bundesliga

03.12.2011 - 17:27 Uhr


Bayern zurück an der Spitze!

Der FC Bayern München um Mario Gomez (r.) ist gegen Werder Bremen von Beginn an der Herr im Haus, Torchancen sind anfangs aber Mangelware

Nach 22 Minuten macht der Rekordmeister ernst und geht nach einem Konter durch Franck Ribery mit 1:0 in Führung - gleichzeitig der Pausenstand

Nach dem Seitenwechsel schlägt dann Joker Markus Rosenberg (M.) zu - der Ausgleich für die "Grün-Weißen" (52.)

Die Hausherren brauchen etwa eine Viertelstunde, um sich von diesem Schlag zu erholen. Dann schießen der eingewechselte Arjen Robben (l.) mit zwei Strafstößen (69./83.) und erneut Ribery (77.) einen verdienten 4:1-Sieg heraus!

Bei den Gästen sitzt der Frust tief: Aaron Hunt (2. v. r.) fliegt nach einem Foul an Toni Kroos vom Feld

München - Das kongeniale Duo "Robbery" hat den FC Bayern München zurück an die Tabellenspitze gebracht. Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes gewann nach Treffern von Franck Ribery (22./77.) und Arjen Robben (69./83., jeweils Foulelfmeter) verdient mit 4:1 (1:0) gegen Werder Bremen. Für den Rekordmeister war es nach zwei Niederlagen der erste "Dreier" und der erste Heimsieg gegen die Hanseaten seit sechs Jahren.
Der zur Pause eingewechselte Markus Rosenberg hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (52.). Die Vorlage zum 1:1 gab der frühere Münchner Claudio Pizarro. Bremen beendete die Partie zu Zehnt, weil Aaron Hunt nach grobem Foul an Toni Kroos Rot sah (81.).

Wenig Tempo

Für Ribery waren es die Saisontreffer Nummer sieben und acht. Robben, der den Bayern zumindest in einigen Szenen die zuvor vermisste spielerische Klasse gab, hat nun vier Treffer auf dem Konto.

69.000 Zuschauer in der Allianz Arena sahen ein über weite Strecken mäßiges Spiel. Die Bayern ließen erneut die im Sommer noch so eindrucksvolle spielerische Dominanz vermissen, und auch Werder setzte im Offensivspiel kaum technische Highlights. Stattdessen zeigten beide Mannschaften Unsicherheiten im Spielaufbau. Rasanz, Klasse, Esprit - all das gab es viel zu selten. Erst gegen Ende hin entwickelte sich eine mitreißende Begegnung.

Bayern dreht auf

Torchancen ergaben sich so zunächst nur aus der Distanz oder per Standards. So etwa, als Pizarro nach einer Ecke von Marko Marin per Kopf Manuel Neuer prüfte (9.). Sebastian Mielitz, der den wegen eines Trauerfalls verhinderten Tim Wiese im Werder-Tor vertrat, musste bis zum 0:1 nicht ein Mal eingreifen, war dann aber machtlos.

Jerome Boateng wehrte einen Freistoß der Bremer im eigenen Strafraum per Kopf ab und der Ball gelangte zu David Alaba. Der Österreicher, der wieder mit Luiz Gustavo im defensiven Mittelfeld spielte, behauptete den Ball mit vollem Körpereinsatz gegen Philipp Bargfrede und leitete ihn zu Ribery weiter. Dieser sprintete los, spielte Clemens Fritz per Körpertäuschung aus und schoss aus 16 Metern an den linken Innenpfosten, von wo aus der Ball ins Tor sprang. Von der Balleroberung bis zum Abschluss dauerte es gerade einmal 14,4 Sekunden.

Joker Rosenberg sticht

Mit der Führung im Rücken spielten die Bayern sicherer und beherrschten den Gegner weitgehend. Im Offensivspiel blieb gleichwohl vieles Stückwerk. Werder-Coach Thomas Schaaf reagierte in der Halbzeit und brachte Rosenberg, dessen Einwechslung sich umgehend bezahlt machte.

Pizarro, der sich gegen den in dieser Szene schwerfälligen Daniel van Buyten durchsetzte, spielte den Ball weiter zum Schweden, der ähnlich wie zuvor Ribery in Richtung Tor strebte, den ebenso hölzernen Badstuber verschaukelte und aus 16 Metern flach einschoss.

Robben sicher vom Punkt

Heynckes versuchte daraufhin, das Spiel seiner Mannschaft mit der Einwechslung von Robben (für Alaba) zu beleben. Die beste Gelegenheit zu einem weiteren Tor hatten zunächst aber die Bremer, als Marin aus der Distanz am gut reagierenden Neuer scheiterte.

Dann hatte Robben seinen Auftritt. Verteidiger Andreas Wolf foulte Thomas Müller im Strafraum und Meyer zeigte auf den Punkt. Robben verwandelte sicher links unten. Riberys zweiter Treffer war ein Abstauber nach Vorarbeit von Mario Gomez, dem zweiten Elfmetertor von Robben ging ein Foul von Sokratis an Ribery voraus.

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