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12. Spieltag

04.11.2011 | 20:30 Uhr

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  • 1. FSV Mainz 05
  • 3 : 1
    0 : 0
  • VfB Stuttgart

08.11.2011 - 14:02 Uhr


"Nicht im Griff gehabt"

Der Mexikaner Maza absolvierte bisher alle zwölf Spiele und volle 1080 Minuten

Martin Harnik (l.) ist beim VfB neben Cacau mit vier Toren bester Torschütze

Der Japaner Shinji Okazaki (r.) konnte nur 29,3 Prozent seiner Luftzweikämpfe gewinnen

Mainz - Durch die 1:3-Niederlage beim 1. FSV Mainz 05 verpasst der VfB Stuttgart, sich im oberen Tabellendrittel festzubeißen. Eigentlich sind sie auf der Suche nach Stabilität in dieser Saison schon sehr weit gekommen beim VfB Stuttgart. Doch sich ganz oben festzusetzen, verpassten sie nun nach der 1:2-Heimniederlage jüngst gegen den Hamburger SV nun beim 1:3 in Mainz schon zum zweiten Mal in dieser zwölf Spieltage jungen Saison.
Dabei hatte das Spiel für die reifer wirkenden Stuttgarter gegen die ungestümen Mainzer gerade einen so verheißungsvollen Pfad eingeschlagen, als nach 50 Minuten Nationalspieler Cacau nach Vorarbeit von Martin Harnik die Schwaben mit 1:0 in Front brachte. Aber innerhalb von elf Minuten nahm das Spiel dann eine bittere Wende für die Stuttgarter. Anthony Ujah zwei Mal (53.; 64.) und Andreas Ivanschitz per Foulelfmeter (60.) sorgten für die Mainzer Tore, die den VfB in der Rückschau ratlos zurück ließen.

"Unerklärlicher Leistungsabfall"

"Ich weiß auch nicht so genau, warum wir nach dem 1:1 plötzlich so nachgelassen haben", erklärte der österreichische Nationalspieler Martin Harnik. Die Mainzer Tore kamen über die Schwaben wie ein plötzliches Unwetter, ein "Wahnsinn", nannte das der Stuttgarter Manager Fredi Bobic. In der entscheidenden Phase der Partie verloren im Mittelfeld Kvist, Kuzmanovic und Hajnal die Kontrolle über Ball und Gegner.

Manager Bobic analysierte: "Wir hätten nach dem 1:1 das Spiel besser in den Griff bekommen müssen, haben einige unnötige Fehler gemacht." Im Abwehrverhalten kam beim dritten Gegentreffer noch ein Fehler von Molinaro hinzu: "Da hätte er einfach klären müssen", meinte VfB-Trainer Labbadia .Und vor dem 1:1 hätten seine Profis "mehr nach vorne verteidigen können", analysierte Labbadia: Weder die Flanke von Soto wurde geblockt, noch Ujah bei seinem Kopfball entscheidend attackiert.

VfB ließ Überzahl ungenutzt

Als der VfB schließlich am Ende drängte, kam nichts Zählbares mehr heraus. "Wir haben nach dem 1:3 zu viele Chancen liegen lassen. Wir hätten immer noch den Ausgleich schaffen können", sagte Labbadia. Eine große Torchance vergab der eingewechselte Christoph Hemlein, der zwölf Minuten vor dem Abpfiff in aussichtsreicher Position über den Ball trat. Alles in allem müssen die Stuttgarter sich ärgern, keine Punkte aus Rheinhessen mit in die Heimat genommen zu haben.

Bitter hinzukam, dass der VfB keinen Nutzen aus der Überzahl ziehen konnte, die nach der Roten Karte für den Mainzer Mittelfeldackerer Eugen Polanski (83.) entstanden war. Ärgerlich geriet außerdem die erst nach dem Schlusspfiff wegen Unsportlichkeit verhängte Rote Karte für den Mexikaner Maza, der Innenverteidiger wird im nächsten Heimspiel gegen den FC Augsburg fehlen.

Stuttgart will Länderspielpause nutzen

Jetzt liegen erst einmal zwei Wochen Länderspielpause vor dem VfB, in der sich die Profis entweder bei ihren Nationalmannschaften von der als unnötig empfundenen Niederlage ablenken, oder aber mit Labbadia am Neckar auf das wichtige Spiel gegen den Aufsteiger vorbereiten können. Konzentration wird dafür wichtig sein, denn um oben dranzubleiben, ist ein Sieg für die Stuttgarter im heimischen Stadion am 20. November Pflicht.

Tobias Schächter

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