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Spieltag & Spielplan

11. Spieltag

30.10.2011 | 17:30 Uhr

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  • Hamburger SV
  • 1 : 1
    0 : 1
  • 1. FC Kaiserslautern

Bundesliga

30.10.2011 - 19:27 Uhr


HSV erkämpft Punkt in Unterzahl

Zwischen dem HSV und Lautern geht es von Beginn an hoch her. Staunende Hamburger in der 22. Minute: Slobodan Rajkovic (M.) trifft Tiffert im Zweikampf mit dem Ellbogen, dafür sieht er Rot

Zum Abheben: Pierre De Wit (r.) netzt in der 38. Minute zur Führung ein und macht den Fliegerjubel

Die Hamburger geben in Unterzahl nicht auf und belohnen sich selbst: Paolo Guerrero (l., gegen De Wit) trifft in der 65. Minute zum Ausgleich

Thorsten Finks Hamburger bejubeln am Ende immerhin einen Punkt nach knapp 70 Minuten in Unterzahl

Hamburg - Befreiungsschlag verpasst, Verteidiger Slobodan Rajkovic verloren, aber zumindest einen Punkt gerettet - nach dem 1:1 (0:1) gegen den 1. FC Kaiserslautern steckt Bundesligist Hamburger SV weiterhin im Abstiegskampf.
Den Führungstreffer für die Pfälzer erzielte Mittelfeldspieler Pierre De Wit mit einem klassischen Sonntagsschuss in den Torwinkel in der 38. Minute, Paolo Guerrero konnte in der 65. Minute per Kopfball ausgleichen.

FCK mit besserem Start

Dabei schwächte sich der HSV in der 22. Minute zusätzlich selbst und wartet somit seit sieben Monaten auf einen Heimsieg: Wegen groben Foulspiels gegen FCK-Kapitän Christian Tiffert sah der serbische Abwehrspieler durch Schiedsrichter Markus Schmidt aus Stuttgart die Rote Karte. Tiffert musste am Spielfeldrand wegen einer blutenden Wunde am Kopf mit mehreren Stichen genäht werden und kehrte erst einige Minuten später auf das Spielfeld zurück.

Für den neuen HSV-Trainer Thorsten Fink blieb damit das erhoffte Erfolgserlebnis in der Bundesliga aus. Die Norddeutschen stellen die schwächste Heimmannschaft der Bundesliga und stehen vor schweren Wochen in der Liga und auch im Pokal, wo ihnen für das Achtelfinale ein Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart zugelost wurde. Kaiserslautern hingegen kann nach der dritten Partie in Serie ohne Niederlage ein wenig durchatmen. Im Pokal muss der FCK im Achtelfinale bei Hertha BSC ran.

In der Imtech Arena gehörte die Anfangsphase den Gästen. Schon in der dritten Minute wären die Pfälzer beinahe in Führung gegangen, ein verdeckter Schuss von De Wit strich nur knapp am linken Torpfosten vorbei. Elf Minuten später traf Dorge Kouemaha aus aussichtsreicher Position nur das Außennetz.

Guerrero lässt nicht locker

Ohne den verletzten Torjäger Mladen Petric (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und auch wegen der Unterzahl nach dem Platzverweis fehlte den Hanseaten in der Offensive zunächst die Durchschlagskraft. Ersatzmann Marcus Berg blieb weitgehend wirkungslos und wurde nach dem Platzverweis aus taktischen Gründen ausgewechselt. Pech hatten jedoch die Hanseaten, als Marcell Jansen zwei Minuten nach dem ersten Tor des FCK nur die Latte traf.

Nach dem Seitenwechsel sorgte erneut De Wit mit einem Freistoß (47.) für Gefahr vor dem HSV-Tor. In der Folgezeit entwickelte sich ein packender Kampf mit Chancen hüben wie drüben.

Bereits in der 58. Minute hatte Guerrero ins Tor getroffen, aber dabei die Hand zu Hilfe genommen. Sieben Minute später traf der Südamerikaner nach Flanke von Gökhan Töre dann regelkonform aus kurzer Distanz.

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