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9. Spieltag

16.10.2011 | 17:30 Uhr

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  • 1. FC Köln
  • 2 : 0
    1 : 0
  • Hannover 96

18.10.2011 - 10:59 Uhr


"Das Glück wird zurückkehren"

Sergio Pinto wechselte 2007 von Alemannia Aachen zu Hannover 96

Pinto (r., mit Trainer Mirko Slomka) absolvierte gegen den FC sein 161. Bundesligaspiel

In der Europa League will der Portugiese (M.) mit 96 wieder jubeln

Am Wochenende darauf empfängt der Pinto mit 96 Tabellenführer Bayern München

Köln - Hannover 96 hat nach der unglücklichen 0:2-Niederlage in Köln den Sprung auf Platz 2 verpasst. Statt dessen rangiert die Elf von Mirko Slomka nun auf Position 7.
Dennoch können die Niedersachsen vor den richtungsweisenden Spielen gegen Kopenhagen und Bayern München auf eine bislang recht erfolgreiche Saison blicken. bundesliga.de bat 96-Mittelfeldspieler Sergio Pinto zum exklusiven Interview.

bundesliga.de: Herr Pinto, wie ärgerlich ist die 0:2-Niederlage in Köln auch vor dem Hintergrund, dass Hannover mit einem Sieg bis auf Platz 2 hätte vorstoßen können?

Sergio Pinto: Die Niederlage ist ärgerlich. Aber wir orientieren uns nicht an einem Tabellenplatz oder einer Punktezahl. Es wäre für die kommenden Aufgaben wichtig gewesen, in Köln zu gewinnen. Aber es sollte nicht sein.

bundesliga.de: Dennoch spielt Hannover auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle. Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Abschneiden?

Pinto: Wir spielen bisher eine gute Runde, sind international noch richtig gut dabei, auch im DFB-Pokal. Aber wir sollten uns nur von Spiel zu Spiel konzentrieren und Topleistungen bringen. Dann schauen wir einmal, was am Ende herauskommt.

bundesliga.de: Wie schön ist es, die Kritiker zu widerlegen, die glaubten, dass der Erfolg von Hannover 96 in der vergangenen Saison eine Eintagsfliege sei, der nicht wiederholt werden könne?

Pinto: Die Kritiker sind jetzt erst einmal stumm. Wir bekommen in dieser Saison die Bestätigung, dass der Verein eine gute Arbeit leistet und sich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Wir arbeiten hart für den Erfolg und bekommen ja nichts geschenkt. Im Gegenteil.

bundesliga.de: Was ist das Erfolgsgeheimnis neben der harten Arbeit?

Pinto: Wir sind eine sehr homogene Mannschaft. Das Kollektiv ist das Wichtigste. Wir wissen, dass wir als Mannschaft auftreten müssen und nicht jeder Einzelne für sich. Dazu kommt die taktische Ausrichtung mit dem schnellen Umschalten und Spiel nach vorne.

bundesliga.de: Angefangen mit dem Spiel in Köln muss 96 in 22 Tagen sieben Spiele bestreiten. Wie bereiten Sie sich auf das Mammutprogramm der kommenden Wochen vor?

Pinto: In dieser Phase zählt nur, dass wir uns konzentrieren, Kräfte sammeln und uns regenerieren. Es wird etwas dosierter trainiert. Der Trainer hat seinen Plan und lässt sich davon nicht abbringen. Er motiviert uns immer top. Wir sind in einer erstklassigen Verfassung, das passt.

bundesliga.de: In dieser Saison bestätigt Hannover seine Heimstärke und ist neben Mönchengladbach das einzige daheim noch ungeschlagene Team. Auswärts ist nach drei Spielen ohne eigenen Treffer ein bisschen Sand im Getriebe.

Pinto: Das sehe ich nicht so. In Augsburg hätten wir gewinnen müssen. Da gibt es kein wenn und aber, bei den Chancen, die wir hatten. In Köln war ein Unentschieden drin. Da war auch viel Pech dabei. Ich bin mir aber sicher, dass das Glück irgendwann wieder auf unsere Seite zurückkehren wird.

bundesliga.de: In der Europa League steht am Donnerstag der FC Kopenhagen auf dem Programm. Was wissen Sie über den dänischen Meister?

Pinto: Wir wissen einiges über den Verein. Das ist der dänische Rekordmeister, in der Liga Tabellenführer bei neun Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage. Das ist sicherlich eine gute Mannschaft. Aber Lüttich hat uns schon gezeigt, wie die zu knacken ist. Ich freue mich auf das Spiel am Donnerstag.

bundesliga.de: Danach kommen die Bayern nach Hannover, die im Moment eine Klasse für sich zu sein scheinen. Was rechnen Sie sich gegen den Tabellenführer aus?

Pinto: Die Bayern gelten jedes Jahr als Topfavorit auf den Titel. Die haben eine Klassemannschaft. Aber Mönchengladbach hat schon gezeigt, dass auch die Bayern zu schlagen sind. Wir haben es im letzten Jahr auch geschafft, aber dafür können wir uns heute nichts mehr kaufen. Es wird ein neues Spiel. Die Bayern haben einen Lauf, und wir werden versuchen, den zu stoppen.

Das Gespräch führte Tobias Gonscherowski

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