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9. Spieltag

15.10.2011 | 15:30 Uhr

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  • VfB Stuttgart
  • 2 : 0
    0 : 0
  • TSG 1899 Hoffenheim

16.10.2011 - 16:17 Uhr


"Müssen unsere Qualität endlich umsetzen"

Hoffenheims Tom Starke ließ während dieser Saison erst neun Treffer zu. Nur vier Torhüter kassierten weniger

Den Elfmeter von Pavel Pogrebnyak (r.) war der 1,94 Meter lange Keeper (l.) allerdings nicht parieren

Der 30-jährige hielt in dieser Saison vier Mal seinen Kasten sauber

Starke spielte in seiner Karriere für acht Vereine. Darunter auch Bayer Leverkusen und der HSV

Hoffenheim - Die Enttäuschung war dem Hoffenheimer Keeper anzusehen. Gut gespielt, aber keine Tore geschossen - am Ende stand für die Kraichgauer eine bittere 0:2-Niederlage in Stuttgart.
bundesliga.de hat sich mit Tom Starke über die Gründe für die Niederlage, den Elfmeter von Pavel Pogrebnyak und die Hoffenheimer Offensivprobleme unterhalten.

bundesliga.de: Herr Starke, 0:2 in Stuttgart verloren, wie geht es Ihnen nach der Niederlage?

Tom Starke: Natürlich nicht sehr gut. Das war eine absolut vermeidbare Niederlage. So ein Spiel wie heute muss, beziehungsweise darf man nicht verlieren. Aber manchmal ist es im Fußball ganz einfach, wenn man vorne die Tore nicht macht, geht das Spiel eben so aus, wie wir das heute gesehen haben.

bundesliga.de: Vorne fehlte bei Ihnen die Effizienz...

Starke: Die Chancen waren da, es hat einfach der letzte Pass gefehlt. Wir sind jetzt seit drei Spielen ohne Torerfolg, das ist sicherlich nicht unser Anspruch. Der Freistoß, der zum 1:0 geführt hat, darf nicht so ungestört ausgeführt werden. Und das zweite Tor war für mich kein klarer Elfmeter. Das müssen wir jetzt aber so akzeptieren.

bundesliga.de: Das Hoffenheimer Spiel sah an sich gut aus. Schnell und technisch gut hat Ihre Mannschaft kombiniert...

Starke: Das wir eine sehr gute Qualität in der Mannschaft haben, wissen wir schon lange. Aber wir müssen aufhören, immer nur davon zu reden, sondern die Qualität auch einmal effektiv umsetzen.

bundesliga.de: Was genau lief denn beim ersten Tor der Stuttgarter schief?

Starke: Das kann ich so ad hoc gar nicht genau sagen. Das war eine Fehlerkette, und am Ende kullert der Ball auch noch an mir und Issac Vorsah vorbei ins Tor. Das war beinahe schon slapstick-mäßig.

bundesliga.de: Vor dem Spiel waren die Hoffenheimer auf dem Sprung in die oberen Tabellenregionen, nun der Rückschlag. Wie groß ist Ihre Enttäuschung?

Starke: Die ist riesengroß. Wir haben die Stuttgarter ja zum Tore schießen eingeladen. Das war wirklich eine absolut unnötige Niederlage.

bundesliga.de: Beim Elfmeter sah es kurz so aus, als könnten sie ihn halten...

Starke: Auch das war ärgerlich. Ich fliege in die richtige Ecke und war sogar noch ein wenig am Ball dran. Aber Pogrebnyak hatte einfach zu gut geschossen.

bundesliga.de: Vor der Partie gab es einige Diskussionen darüber, ob es sich wirklich um ein Derby handelt. Wie haben Sie die Emotionen während der 90 Minuten erlebt?

Starke: Das war schon ein intensives Spiel. Deswegen gab es natürlich auch den zusätzlichen Ansporn, aus Stuttgart etwas Zählbares mitzunehmen. Leider hat das nicht geklappt.

bundesliga.de: Vielleicht noch ein Wort zu Ihrem Trainer Holger Stanislawski. Wie geht der denn mit dieser Niederlage um?

Starke: Der geht natürlich gleich auf Fehlersuche und das ist auch richtig so. Jeder hat gesehen, wieso wir das Spiel verloren haben und da müssen jedem die Augen geöffnet werden. Unser Trainer wird eben diese Fehler eindeutig ansprechen und ab Dienstag schauen wir dann wieder nach vorne. Dann muss das letzte Spiel abgehakt sein.

bundesliga.de: Nächsten Samstag geht es gegen Borussia Mönchengladbach - keine leichte Aufgabe.

Starke: Richtig, da werden wir nicht viele Chancen bekommen, denn die Gladbacher werden aus einer stabilen Deckung heraus auf Konter spielen. Das liegt uns eigentlich nicht, denn viele Räume werden wir nicht bekommen. Ein Sieg ist dennoch Pflicht.

bundesliga.de: Dafür braucht man aber mindestens ein Tor. Froh, dass Vedad Ibisevic nach langer Verletzungspause jetzt zurückkehrt?

Starke: Auf jeden Fall. Vedad ist einer, der die Tore macht und mit absoluter Konsequenz vor dem Tor agiert. Im Training hat er das schon angedeutet, nun hoffen wir alle, dass er das auch bald im Spiel zeigen kann.

Das Gespräch führte Jens Fischer

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