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Spieltag & Spielplan

9. Spieltag

14.10.2011 | 20:30 Uhr

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  • SV Werder Bremen
  • 0 : 2
    0 : 1
  • Borussia Dortmund

18.10.2011 - 17:13 Uhr


"Eine Trotzreaktion muss folgen"

Lukas Schmitz spielt seit der Sommerpause beim SV Werder Bremen

Der 23-jährige kam in dieser Saison bislang sieben Mal zum Einsatz

Insgesamt bestritt der Linksverteidiger (l.) 59 Partien im deutschen "Oberhaus"

In den vergangenen beiden Spielzeiten stand Schmitz beim FC Schalke 04 unter Vertrag

Bremen - Drei Mal hatte Lukas Schmitz mit dem FC Schalke 04 im Revierderby gegen Borussia Dortmund gespielt und nie verloren. Nun musste er sich mit seinem neuen Verein Werder Bremen erstmals den Schwarz-Gelben in der Bundesliga geschlagen geben.
Das 0:2 fand der Linksverteidiger aber höchst unnötig. "So dominant war ich mit meinem Verein in noch keinem Spiel gegen Dortmund. Deshalb ist es doppelt bitter, dass wir verloren haben", erklärte Schmitz im bundesliga.de-Interview.

Der 23-Jährige analysiert die Partie gegen den BVB, den bisherigen Saisonverlauf und wagt einen Ausblick auf das Spiel in Augsburg am Freitag.

bundesliga.de: Herr Schmitz, gegen Dortmund hätte das Spiel wohl noch eine Stunde länger gehen können und Werder hätte kein Tor geschossen.

Lukas Schmitz: Das kann schon sein. Aber wir haben an diesem Abend sehr viel richtig gemacht, auch in Überzahl. Nur beim letzten Pass und beim Abschluss waren wir nicht konzentriert genug. Und dann verliert man so ein Spiel.

bundesliga.de: Fehlte da vielleicht der absolute Siegeswille?

Schmitz: Wenn man dem amtierenden Deutschen Meister dermaßen unter Druck setzt, dann liegt das sicherlich nicht daran, dass der letzte Wille fehlt. Sondern dann fehlt einfach das nötige Quäntchen Glück. Wir müssen das jetzt schnell aus unseren Köpfen rausbekommen und am Freitag in Augsburg gewinnen.

bundesliga.de: Erst die Niederlage in Hannover, dann die erste Heimpleite der Saison nach zuvor vier Siegen: Nagt das an der Psyche?

Schmitz: Nein, das glaube ich nicht. Aber es muss nun die Trotzreaktion folgen. Drei Niederlagen in Serie wären nicht so schön. Mit einem Sieg bleiben wir aber in der Spitzengruppe dabei. Das ist das Ziel.

bundesliga.de: Alexandar Ignjovski hatte zuletzt gute Leistung gezeigt, Sie haben Ihren Platz links in der Viererkette aber wieder zurück. Das ist bestimmt gut fürs Selbstvertrauen.

Schmitz: Wenn man spielt, ist das fürs Selbstvertrauen immer gut. Aber ich habe mir da im Vorfeld auch nicht so einen großen Kopf drüber gemacht. Ich kann mit dem bisherigen Saisonverlauf für mich persönlich sehr zufrieden sein.

bundesliga.de: Und wie beurteilen Sie den Saisonverlauf von Werder Bremen?

Schmitz: Ich glaube schon, dass die Saison bislang auch für uns als Mannschaft sehr ordentlich verlaufen ist. Die Niederlage passt uns da natürlich nicht ins Bild. Deshalb, und da wiederhole ich mich, müssen wir am Freitag wieder gewinnen.

bundesliga.de: Werder ist beim Aufsteiger Favorit, alles andere als drei Punkte wären eine Enttäuschung, oder?

Schmitz: Wir haben auswärts noch nicht die Ergebnisse erzielt, die wir uns gewünscht haben. Auch in Hannover haben wir nicht gut ausgesehen. Deshalb wird es Zeit, dass wir daran etwas ändern. Egal, ob wir Favorit sind oder nicht.

Das Gespräch führte Michael Reis

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