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8. Spieltag

01.10.2011 | 15:30 Uhr

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  • TSG 1899 Hoffenheim
  • 0 : 0
    0 : 0
  • FC Bayern München

Bundesliga

01.10.2011 - 17:23 Uhr


Hoffenheim stellt Bayern ein Bein

Der FC Bayern tut sich bei 1899 Hoffenheim sehr schwer. Die beste Chance für den Rekordmeister im ersten Durchgang vergibt Jerome Boateng (l.)

Ansonsten geht nach vorne nicht viel. Zur Pause muss Franck Ribery (r.) daher für Arjen Robben weichen

Am Spielverlauf ändert sich wenig: Die Kraichgauer machen Druck und suchen immer wieder den Abschluss, wie Ryan Babel (am Boden) hier per Fallrückzieher

Nationalkeeper Manuel Neuer muss immer wieder Kopf und Kragen riskieren

Trotz 18:6 Torschüssen für die Gastgeber hält der Schlussmann seinen Kasten aber auch im elften Pflichtspiel in Serie sauber - und rettet seinem Team damit den Punktgewinn!

Sinsheim - Die wochenlange Siegesserie des FC Bayern München ist gerissen: Das Team von Trainer Jupp Heynckes kam nach zuvor zehn Pflichtspielerfolgen in Serie bei 1899 Hoffenheim nicht über ein 0:0 hinaus, wird die Tabellenführung angesichts der um 13 Treffer besseren Tordifferenz gegenüber Werder Bremen aber auch nach dem 8. Spieltag behalten.

Der Rekordmeister hatte über die gesamte Spielzeit hinweg große Probleme mit den hochmotivierten Kraichgauern. Zwar hätten die Gäste nach 17 Minuten durch Jerome Boateng in Führung gehen können, anschließend spielte aber fast nur noch die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski.

Zunächst parierte der hellwache Nationalkeeper Manuel Neuer, in der Bundesliga seit nunmehr 658 Minuten ohne Gegentor, einen Kopfball von Marvin Compper nach einem Freistoß von Sebastian Rudy in Weltklassemanier (22.). Anschließend drängten die Gastgeber die Münchner weiter in die Defensive und erspielten sich weitere gute Möglichkeiten.

Robben kommt für Ribery

Heynckes hatte allerdings kurzfristig reagieren müssen, nachdem sich Rechtsverteidiger Rafinha beim Warmlaufen verletzt hatte. Dafür rückte der wiedergenesene Nationalspieler Holger Badstuber in die Startelf, Arjen Robben saß anfangs auf der Bank.

Erst nach der ersten Halbzeit durfte der Vize-Weltmeister für den angeschlagenen Franck Ribery aufs Feld. Allerdings wurde das Spiel der Bayern dadurch nicht besser. Das lag aber vor allem daran, dass Bastian Schweinsteiger und Toni Kroos im zentralen Mittelfeld nur selten zur Entfaltung kamen.

Rekordmeister ohne Vorwärtsdrang

Zudem hing Nationalstürmer Mario Gomez, der nach 58 Minuten für David Alaba ausgewechselt wurde, völlig in der Luft. In der 70. Minute erzielte Schweinsteiger dann überraschend sogar ein Tor, doch Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer entschied zu Recht auf Abseits.

Die Münchner blieben dennoch weiter harmlos, das Eckenverhältnis von 6:0 für Hoffenheim nach 50 Minuten sprach Bände. Allerdings machte 1899 zu wenig aus seiner Überlegenheit, auch ein Schuss von Daniel Williams (55.), der sein Startelf-Debüt feierte, verfehlte das Bayern-Tor.

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