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7. Spieltag

24.09.2011 | 15:30 Uhr

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  • Borussia M'gladbach
  • 1 : 0
    0 : 0
  • 1. FC Nürnberg

26.09.2011 - 15:12 Uhr


"Kein Rückschlag"

Der 1. FC Nürnberg um Jens Hegeler (r.) tut sich bei Borussia Mönchengladbach sehr schwer

Die "Fohlen" sind klar überlegen - und gehen nach 76 Minuten durch einen Strafstoß von Kapitän Filip Daems (2. v. r.) in Führung

Eine Viertelstunde später ist die dritte Saisonniederlage für das Team von Trainer Dieter Hecking besiegelt

Mönchengladbach - Gegen das Überraschungsteam der Saison gab es auch für den 1. FC Nürnberg nichts zu holen. Beim 0:1 in Mönchengladbach konnten die Franken nicht an ihre zuletzt guten Leistungen anknüpfen. Dennoch sieht Trainer Dieter Hecking seine junge Mannschaft auf einem guten Weg.
Auch wenn es nur ein schwacher Trost sein dürfte, der 1. FC Nürnberg befindet sich in guter Gesellschaft mit ambitionierten Vereinen wie dem FC Bayern München, dem Hamburger SV und dem VfL Wolfsburg. Was diese Clubs momentan gemeinsam haben? Alle haben in dieser Saison bereits gegen Borussia Mönchengladbach verloren.

Auch wenn die Niederlage im Borussia Park gegen überlegene Gastgeber letztlich durch einen Elfmeter zustande kam "hätten wir nie und nimmer einen Punkt verdient gehabt", konstatierte Nürnbergs Trainer Dieter Hecking. Trotzdem nahm er seine Mannschaft in Schutz: "Das war nach acht Pflichtspielen das erste Mal, dass wir nicht gut gespielt haben. Das muss man dieser jungen Mannschaft auch mal zugestehen."

Das Alter "darf keine Ausrede sein"

Mit sieben Punkten aus den vergangenen drei Partien in Rücken hätte der "Club" mit einem Sieg bis auf Platz 4 vorrücken können. Nun geht der Blick erst einmal wieder nach unten. "Wir hätten den Respekt ablegen und unser Spiel aufziehen müssen. Stattdessen haben wir es dem Gegner leicht gemacht und viel zu viele Torchancen zugelassen. Wir wollten dann über den Kampf zurück ins Spiel finden. Auch das ist uns nicht gelungen", sagte Abwehrspieler Timm Klose. "Dass wir eine junge Mannschaft sind, darf keine Ausrede sein. Wir müssen jetzt die Fehler analysieren und uns auf das nächste Heimspiel gegen Mainz konzentrieren", so der 23-jährige Deutsch-Schweizer gegenüber bundesliga.de.

"Können mal ein schlechtes Spiel machen"

Beim Gastspiel am Niederrhein ließen die Franken die Tugenden der vergangenen erfolgreichen Spiele, wie aggressives Zweikampfverhalten und schnelle Spieleröffnung, größtenteils vermissen.

"Auch wir können mal ein schlechtes Spiel machen. Die Niederlage ging auch völlig in Ordnung. Jetzt müssen wir schnell zu alter Stärke zurückfinden", sagte Torwart Alexander Stephan, der seinen Kasten mit starken Paraden bis zur 76. Minute sauber halten konnte. Die Krönung seiner guten Leistung blieb ihm beim Elfmeter verwehrt, obwohl er noch mit der Hand am Ball war. Wer weiß, wie das Spiel dann noch gelaufen wäre.

"Gegen Tabellenführer verloren"

Beeindruckt zeigte sich Trainer Hecking davon, wie sich Gladbach, der Fast-Absteiger vom Mai 2011, entwickelt habe. Am Ende habe sich einfach die individuelle Qualität der "Fohlen-Elf", allen voran Marco Reus, durchgesetzt. Schließlich müsse man auch berücksichtigen, dass man beim (zu diesem Zeitpunkt, d. Red) aktuellen Tabellenführer verloren habe.

"Momentan ist es wirklich sehr schwer gegen Gladbach zu spielen", stellte Javier Pinola fest, der auf den Elfmeterpfiff angesprochen angab, seinen Gegenspieler Marco Reus "höchstens leicht berührt" zu haben.

Mit Saisonstart zufrieden

"Ich ärgere mich natürlich über diese Niederlage, aber sie ist kein Rückschlag", so Hecking, der insgesamt mit dem bisherigen Saisonstart zufrieden ist. Im Vergleich zur Vorsaison (neun Punkte/Platz11) steht sein Team mit zehn Zählern (Rang 9) sogar noch besser da. Und das, obwohl der FCN im Sommer die Abgänge der Leistungsträger Ilkay Gündogan, Julian Schieber und Mehmet Ekici verkraften musste.

Hecking ist es einmal mehr gelungen, aus einer "namenlosen" Truppe eine solide Einheit zu formen, die sich auch durch die Niederlage beim "Spitzenteam" aus Mönchengladbach nicht zurückwerfen lassen will.

Aus Mönchengladbach berichtet Markus Hoffmann

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