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7. Spieltag

25.09.2011 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Köln
  • 2 : 0
    1 : 0
  • TSG 1899 Hoffenheim

28.09.2011 - 09:51 Uhr


"Wir können den Blick nach vorne richten"

Seit Januar 2011 hütet Michael Rensing den Kasten des 1. FC Köln

Bislang bestritt der 27-jährige Schlussmann 75 Bundesliga-Partien

Sein Debüt in der Bundesliga feierte er in der Saison 2003/04 beim FC Bayern München

Köln - Nach einem schwierigen Start in die Saison kommt der 1. FC Köln so langsam in Fahrt. Der 2:0-Heimsieg gegen 1899 Hoffenheim war bereits der dritte Erfolg in den letzten vier Bundesliga-Spielen.
Mit zehn Punkten auf dem Konto rangiert die Domstädter auf Platz 10, einen Rang vor dem Rivalen Bayer Leverkusen.
bundesliga.de sprach mit FC-Keeper Michael Rensing.

bundesliga.de: Michael Rensing, der FC hat 2:0 gegen Hoffenheim gewonnen. Wie fühlt sich der erste Heimsieg in dieser Saison an?

Michael Rensing: Sehr gut. Vor allem haben wir jetzt nach dem Auswärtssieg auch wieder einmal unsere Heimstärke demonstriert. Die Fans haben uns toll unterstützt. Ich hoffe, dass wir die Heimstärke fortsetzen können und das RheinEnergieStadion wieder zu einer Festung wird. Und in dieser Saison haben wir schon bewiesen, dass wir auch auswärts etwas holen können. Wenn wir die Art und Weise, wie wir gespielt haben, konservieren können, wird das eine gute Saison.

bundesliga.de: Sie haben nach den vielen Gegentoren in den ersten Saisonspielen auch erstmals Ihren Kasten sauber halten können.

Rensing: Das tut natürlich auch gut. Es ist schön. Aber das Wichtigste ist, dass wir besser spielen, dass wir defensiv besser arbeiten. Das fängt schon vorne bei den Stürmern an. Schon in Leverkusen haben wir nicht allzu viel zugelassen, genauso jetzt gegen Hoffenheim. Wenn wir das beibehalten können, werden wir noch einige Punkte ergattern.

bundesliga.de: Wieso klappt das mannschaftliche Defensivverhalten jetzt besser?

Rensing: Wir hatten früher Schwankungen in der kompletten Mannschaft zwischen Heim- und Auswärtsspielen. In dieser Saison lief es genau anders herum. Wenn jeder mitzieht, dann springt der Funke über. Dann macht es Spaß, zusammen zu spielen. Der Sieg in Leverkusen kam nicht von ungefähr. Auch gegen Hoffenheim haben wir eine sehr gute, geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, vor allem in der 1. Halbzeit. In der 2. Halbzeit lassen die Kräfte nach, aber das ist auch normal. Aber dann standen wir gut, wir haben kaum etwas zugelassen. Das ist der Weg, den wir weiter gehen müssen.

bundesliga.de: Wie leicht fällt die Arbeit nach solchen Erfolgserlebnissen?

Rensing: Das gibt uns Ruhe. Wenn wir nicht gewonnen hätten, hätten wir nur sieben Punkte gehabt und wären im Tabellenkeller hängen geblieben. Aber jetzt sind wir punktgleich mit dem gesamten Mittelfeld und können den Blick nach vorne richten. Das bringt uns Selbstvertrauen. Die Siege gegen hochkarätige Mannschaften wie Leverkusen oder Hoffenheim zeigen uns auch, was mit der Mannschaft möglich ist.

bundesliga.de: Sie sprechen von Ruhe. Der Kölner neigt jetzt aber nach den beiden Siegen sicher eher zu Euphorie.

Rensing: Diese Euphorie ist auch schön. Sicher freuen wir uns auch genau wie die Fans über diese beiden Siege. Aber jeder weiß, dass wir kein Prozentpunkt nachlassen dürfen und weitermachen müssen

bundesliga.de: Die Resultate zuletzt geben Sicherheit?

Rensing: Absolut. Vor allem die Art und Weise wie wir spielen. Das war überzeugend und verdient.

bundesliga.de: Erstaunlich ist, dass die Abwehr trotz der großen Personalprobleme nach dem Abgang von Youssef Mohamad, der Sperre von Miso Brecko und der Verletzung von Pedro Geromel immer sicherer steht. Wie ist das zu erklären?

Rensing: Wenn wir viele Gegentore bekommen, liegt das ja nicht immer nur an den vier, fünf Leuten hinten, sondern an der gesamten Mannschaft. Wenn alle mitmachen, ist es auch für die Defensive einfacher. Dann können wir überall bestehen. Wir werden sicher noch Spiele verlieren, aber ich hoffe, dass wir dabei nicht mehr einbrechen werden.

bundesliga.de: Nächste Woche geht es nach Berlin. Mit welchen Zielen fahren Sie in die Hauptstadt?

Rensing: Wenn wir so spielen wie in den letzten beiden Spielen, ist da alles drin.

Das Gespräch führte Tobias Gonscherowski

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