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6. Spieltag

16.09.2011 | 20:30 Uhr

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  • Sport-Club Freiburg
  • 1 : 2
    0 : 1
  • VfB Stuttgart

19.09.2011 - 15:49 Uhr


Bitterer als das 0:7

Trainer Markus Sorg haderte mit den vielen vergebenen Chancen seines Teams

Auch Stefan Reisinger hatte einige gute Gelegenheiten liegen lassen

Auf Papiss Demba Cisse (l.) war einmal mehr Verlass - ihm gelang der Anschlusstreffer

Anton Putsila (l.) wurde schon früh für den verletzten Beg Ferati eingewechselt

Freiburg - Schiedsrichter Guido Winkmann dürfte heilfroh gewesen sein, als er um 22:37 Uhr endlich abpfeifen durfte. Es war spät geworden, schließlich hatte das Spiel mit einer Viertelstunde Verspätung begonnen. Vorbei war eine intensive, streckenweise hektische Partie, in der der Referee sieben gelbe Karten zeigte.
Tausende Zuschauer schafften es aufgrund einer Straßenbahnpanne nicht rechtzeitig zum Anpfiff. Auf dem Rückweg fuhr die Linie 1 dann wieder nach Plan. Die Laune der Insassen verbesserte das aber auch nur geringfügig. An diesem Abend wäre mehr drin gewesen für die wackeren Südbadener.

Frühes Aus für Ferati

Das fand zumindest SC-Trainer Marcus Sorg: "Ich glaube, jeder, der nicht glühender Stuttgart-Fan ist, hätte uns heute einen Punkt gegönnt", fand der 45-Jährige, der einmal mehr mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft haderte. Dass Sorg, dessen Team bislang erst vier Zähler sammeln konnte, gar nicht erst auf das Verletzungspech zu sprechen kam, spricht für ihn.

Dabei dauerte es nur 24 Minuten, bis die Partie gegen den VfB für Freiburgs Innenverteidiger Beg Ferati schon wieder gelaufen war. Nach einem Zweikampf mit Nationalstürmer Cacau musste der Schweizer vom Feld. Weil damit der dritte von vier etatmäßigen SC-Innenverteidigern ausgefallen war, rückte Mittelfeldmann Johannes Flum ins Abwehrzentrum. Kurz darauf führte der VfB.

Cisse erneut gefährlichster Freiburger

Die Stuttgarter Führung im baden-württembergischen Derby war zu diesem Zeitpunkt allerdings eher glücklich. In der ersten Hälfte des ersten Durchgangs dominierte der SC vor allem im Mittelfeld und erspielte sich zahlreiche Torgelegenheiten.

Papiss Demba Cisse war dabei einmal mehr gefährlichster Freiburger. Schon in der ersten Minute hatte er die große Chance zum Führungstreffer, zehn Minuten später wehrte VfB-Keeper Sven Ulreich einen Kopfball-Aufsetzer ab (11.) und auch im zweiten Durchgang war er an den meisten gefährlichen Aktionen der Freiburger beteiligt. Und natürlich war er es, der den 1:2-Anschlusstreffer für den SC erzielte (85.)

Gut gespielt, trotzdem verloren

Auch Cisses Mitspieler taten alles, um die Kritik nach der 0:7-Pleite in München in Vergessenheit geraten zu lassen. So vergaben Felix Bastians (21.), Julian Schuster (39.) und Stefan Reisinger (45./51.) weitere gute Torchancen. Auch nach dem zweiten Treffer von Martin Harnik steckte der SC nicht auf, sobdern warf noch einmal alles nach vorne.

Doch zu mehr als zum 1:2-Anschlusstreffer und einer von Erik Jendrisek vergebenen Chance (89.) reichte es nicht mehr. Gut gespielt, trotzdem verloren. Angesichts dieses Fazits fiel es SC-Keeper Oliver Baumann schwer, tröstende Worte zu finden: "Diese Niederlage ist bitterer als das 0:7 gegen Bayern."

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