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Spieltag & Spielplan

5. Spieltag

11.09.2011 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Köln
  • 1 : 2
    1 : 2
  • 1. FC Nürnberg

14.09.2011 - 17:20 Uhr


"Wir können noch stärker werden"

Markus Feulner (vorne) war bereits zwei Mal Deutscher Meister: 2003 mit dem FC Bayern und 2011 mit dem BVB

Beim 1. FC Nürnberg wird etwas tiefer gestapelt. Das selbst ernannte Ziel des Neuzugangs: Die Großen ärgern

Im DFB-Pokal beim 5:1 Arminia Bielefeld gelangen dem 29-Jährigen drei Tore. In der Bundesliga wartet er noch auf seinen ersten Treffer für den FCN

Köln - Der 1. FC Nürnberg hat sich nach dem dritten Saisonsieg im fünften Spiel auf Platz 7 verbessert und einen sehr zufriedenstellenden Saisonstart hingelegt. Beim verdienten 2:1-Auswärtssieg in Köln präsentierte sich der "Club" mit vier Neuzugängen in der Startelf als kompakte Einheit, die mutig nach vorne agierte.
Im Interview mit bundesliga.de spricht Markus Feulner, der von Dortmund kam, über die Stärken der Franken.

bundesliga.de: Der 1. FC Nürnberg hat 2:1 beim 1. FC Köln, für den Sie einst auch gespielt haben, gewonnen. Wie hat Ihnen der Auftritt des "Clubs" gefallen?

Feulner: Die Rückkehr nach Köln hat mir super gefallen. Wir haben verdient drei Punkte mitgenommen. Wir haben auch sehr lange in Unterzahl gut agiert. Das Ergebnis geht in Ordnung.

bundesliga.de: Der 1. FC Nürnberg hat drei der ersten fünf Spiele gewonnen. Da kann man von einem gelungenen Saisonstart sprechen.

Feulner: Auf jeden Fall. Wir hatten uns vorgenommen, dem Gegner immer wieder das Leben schwer zu machen und selber zu punkten. Das ist uns gelungen. Wir haben eine junge, talentierte Mannschaft. Ich denke, wir sind auf einem sehr guten Weg. Es gibt aber sicherlich immer noch Sachen, die wir verbessern und dadurch noch stärker werden können.

bundesliga.de: Andere Vereine, die viele neue Spiele verpflichtet haben, tun sich schwer, wie die Beispiele Hamburg oder Kaiserslautern zeigen. Warum klappt das beim "Club" so gut?

Feulner: Die Mannschaft hat die Neuzugänge überragend aufgenommen. Auch ich musste mich nicht großartig eingewöhnen. Der Trainer und die Mannschaft haben uns sofort integriert. Das ist einmalig in Deutschland, dass man so gut aufgenommen wird.

bundesliga.de: Die Integration ist die eine wichtige Sache. Aber dass die Mannschaft auf dem Feld direkt so gut harmoniert, überrascht doch nach so kurzer Eingewöhnungszeit.

Feulner: Die Mannschaft hat einfach einen Plan und arbeitet Woche für Woche daran. Die Sachen werden ganz klar angesprochen. Die Disziplin auf dem Platz ist sehr wichtig. Wir besitzen die Mentalität, um die Vorgaben direkt umzusetzen.

bundesliga.de: Wie sieht dieser Plan aus?

Feulner: Wir wollen in erster Linie diszipliniert stehen, um nach hinten in der Formation zu agieren und daraus die schnellen Konter zu fahren. Das haben wir in Köln immer wieder gezeigt.

bundesliga.de: Wo sehen Sie noch Steigerungspotenzial?

Feulner: Im Spiel mit dem Ball. Wir müssen noch klarer und sauberer spielen. Wir haben eine junge Mannschaft. Wir müssen noch mehr Ideen und Bewegung reinbekommen.

bundesliga.de: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer persönlichen Entwicklung in den letzten Monaten?

Feulner: Ich habe vier von fünf Spielen gemacht. Ich bin auf einem sehr guten Weg. Natürlich fehlen mir noch ein paar Prozent, weil ich fast zwei Jahre kaum gespielt habe. Nach oben ist eine Steigerung immer möglich.

bundesliga.de: Wie beurteilen Sie die Perspektive des "Clubs"?

Feulner: Wir wissen, dass wir in erster Linie gegen den Abstieg spielen. Wir wollen so schnell wie möglich unsere Punkte holen, immer wieder für Überraschungen sorgen und die ganz Großen der Bundesliga ärgern. Wir brauchen uns vor niemandem verstecken. Natürlich ist Bayern München eine andere Liga, aber wir wollen auch den Großen ab und zu ein Bein stellen.

bundesliga.de: Werder Bremen ist der nächste große Gegner, der am kommenden Wochenende auf Nürnberg wartet. Was rechnen Sie sich da aus?

Feulner: Werder ist eine sehr gute Mannschaft, die nach einer schwächeren letzten Saison wieder in Topform ist. Das wird ein sehr interessantes Spiel.

Das Gespräch führte Tobias Gonscherowski

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