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Spieltag & Spielplan

4. Spieltag

26.08.2011 | 20:30 Uhr

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  • Hertha BSC
  • 1 : 0
    0 : 0
  • VfB Stuttgart

Bundesliga

26.08.2011 - 22:30 Uhr


Hertha beendet Heimkomplex

Patrick Ebert (l., gegen Cristian Molinaro) sorgt gegen Stuttgart für einigen Wirbel in der Hertha-Offensive...

...doch auch er trifft vor der Halbzeitpause das Tor nicht - es geht mit einem 0:0 in die Kabine

Auch in der zweiten Hälfte brennen beide Teams kein Feuerwerk ab - Lasogga (l.) im Zweikampf mit Tasci (r.)

Doch am Ende reicht eine Unaufmerksamkeit der VfB-Abwehr und Raffael (l.) köpft das entscheidende 1:0 kurz vor dem Abpfiff in der 86. Spielminute

Ulreich peitscht seine Männer am Ende noch nach vorne, doch es bleibt dabei - Berlin beendet in 18. Bundesliga-Heimspiel endlich den Heimkomplex

Berlin - Raffael hat den Bann gebrochen: Hertha BSC hat nach 17 Bundesliga-Heimspielen ohne Sieg im heimischen Olympiastadion wieder einen "Dreier" eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Markus Babbel siegte dank des Treffers des Brasilianers in der 86. Minute mit 1:0 (0:0) gegen den VfB Suttgart und feierte damit gleichzeitig den ersten Sieg der Saison.
Der Aufsteiger, der seit dem 8. August 2009 (1:0 gegen Hannover 96) ohne Liga-Heimsieg war, verbesserte sich mit nun fünf Punkten aus den ersten vier Spielen auf den 10. Platz, während die Schwaben mit nur vier Zählern nunmehr einen Rang hinter den Berlinern stehen.

Raffael verstolpert die Führung

Im Berliner Olympiastadion erarbeiteten sich die Stuttgarter in der Anfangsphase schnell Feldvorteile. Der VfB versuchte es zunächst mit hohen Bällen in den Strafraum, allerdings bekamen die Gäste diese nicht unter Kontrolle. In der Folge gestalteten die Berliner die Begegnung kurzzeitig ausgeglichener, ohne jedoch zu überzeugen.

Als Patrick Ebert Raffael mustergültig an der Strafraumgrenze freispielte, verstolperte der Mittelfeldspieler leichtfertig den Ball und wurde problemlos am Schuss gehindert (12.). Ansonsten fehlte es den Hauptstädtern größtenteils an Ideen und Mitteln. Coach Babbel war bis zu dem Zeitpunkt noch unzufrieden.

Torchancen Mangelware

Die Schwaben versuchten ihr Offensivspiel zumeist über Nationalspieler Cacau und Shinji Okazaki aufzuziehen, und hatten in den ersten 45 Minuten mehr vom Spiel. Die besten Gelegenheiten boten sich dem VfB, als Okazaki nach einem Freistoß an die Latte köpfte (28.) und Cacau freistehend vor dem Tor scheiterte (29.).

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gäste weiter mutig nach vorn und zwangen die Hertha in die eigene Hälfte. Doch wie schon in der ersten Halbzeit konnten sich die Berliner befreien. Zwingende Torchancen blieben jedoch auf beiden Seiten Mangelware, bis sich Ramos eine Gelegenheit bot, als er mit einem Kopfball an VfB-Torhüter Sven Ulreich scheiterte (69.).

Gezwungene Rotation

Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia musste auf den gelb-rot-gesperrten Khalid Boulahrouz verzichten, bei den Berliner fehlte Maik Franz aufgrund eines Nasenbeinbruchs aus dem letzten Spiel in Hannover. Für ihn rückte Roman Hubnik in die Innenverteidigung. Außerdem stand Stürmer Pierre-Michel Lasogga bei den Herthanern erstmals in der Startaufstellung. .

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