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Relegation

10.05.2012 | 20:30 Uhr

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  • Hertha BSC
  • 1 : 2
    1 : 0
  • Fortuna Düsseldorf

Bundesliga

10.05.2012 - 22:22 Uhr


Fortuna stößt das Tor zur Bundesliga weit auf

Thomas Bröker (l.) bringt die Fortuna mit seinem wichtigen Ausgleichstreffer wieder heran - eine feine Einzelleistung

Zuvor war Roman Hubnik (l.) für die Berliner in der 19. Minuteerfolgreich, später unterläuft Adrian Ramos (r.) aber noch ein Eigentor

Die Düsseldorfer Fans unterstützen ihre Mannschaft bedingungslos

Ben-Hatira (l., hier gegen Tobias Levels) und den Gastgebern gelingt in der Schlussphase nicht mehr viel

Die Fortunen verschaffen sich eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Dienstag

Berlin - Fortuna Düsseldorf hat "König Otto" den Abschied aus Berlin vermiest und das Tor zum Aufstieg in die Bundesliga weit aufgestoßen. Der Zweitligist setzte sich im ersten Relegationsspiel bei Hertha BSC nach toller Aufholjagd mit 2:1 (0:1) durch und verschaffte sich eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel am Dienstag im eigenen Stadion.
Bei Rehhagels letztem Heimspiel als Hertha-Trainer trafen Thomas Bröker (64.) und Adrian Ramos (71.) per Eigentor für Fortuna. Roman Hubnik (19.) hatte Hertha in Führung gebracht.

"Haben unser Etappenziel erreicht"



"Wir müssen jetzt die Kirche im Dorf lassen. Wir haben noch nichts erreicht. Am Dienstag wird unser Stadion brennen", sagte Fortunas Torschütze Bröker. Auch sein Trainer Norbert Meier war erleichtert: "Die Fans werden auf jeden Fall eines erleben, nämlich Spannung. Das war ein Spiel, es kommt noch ein zweites. Es ist schön, dass es Dienstag noch um etwas geht. Wir haben unser Etappenziel erreicht. Ich habe geschwitzt wie ein Bulle."

Hertha-Coach Rehhagel sieht indes nur noch eine kleine Chance. "Wir haben uns wieder die Bälle selber reingehauen. Jetzt sind die Jungs natürlich sehr enttäuscht und am Boden", sagte der Trainer.

Vor 68.041 Zuschauern sah Berlin lange Zeit wie der Sieger aus, doch eine Unachtsamkeit von Hubnik und Levan Kobiashvili brachte Mitte der zweiten Halbzeit den Ausgleich durch Thomas Bröker und damit die späte Wende. Während Fortuna nach 15-Jähriger Abstinenz vor der Rückkehr in die Bundesliga steht, sieht Hertha wohl dem sechsten Abstieg aus dem "Oberhaus" in der Clubgeschichte entgegen.

Standardsituation bringt Berliner Führung



Der Zweitligist aus Düsseldorf begann forsch. Die Fortunen boten in Maximilian Beister zwar nur eine Spitze auf - Sascha Rösler saß zunächst auf der Bank - sorgten aber aus einem dicht gestaffelten Mittelfeld mit schnellen Vorstößen für Gefahr. Andreas Lambertz (10.) scheiterte frei vor Herthas Keeper Thomas Kraft. Kurz danach köpfte Adam Bodzek den Ball nach schöner Freistoß-Finte knapp am langen Eck vorbei.

In der 18. Minute kamen die Hausherren erstmals gefährlich vor das Gäste-Tor. Düsseldorfs Jens Langeneke konnte gerade noch gegen Ramos klären. Kurz danach die Führung: Nach einer Ecke von Änis Ben-Hatira wuchtete der aufgerückte Innenverteidiger Roman Hubnik den Ball zum 1:0 ins Netz.

Nach dem Führungstreffer lief das Kombinationsspiel der Hausherren zunächst flüssiger. Vor allem über die linke Seite mit Fabian Holland und Ben-Hatira rollten gefährliche Angriffe nach vorne. Kobiashvili (32.) hatte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze das 2:0 auf den Fuß, doch Fortunas Keeper Michael Ratajczak war rechtzeitig zur Stelle.

Düsseldorf dreht das Spiel



Im zweiten Durchgang waren die Hausherren dem zweiten Treffer zunächst näher als die Gäste dem Ausgleich. Lautstark angefeuert von ihren Fans zogen die Berliner das Spiel in die Breite und stießen immer wieder in den Rücken der Abwehr. Ramos hätte allein schon frühzeitig alles klar machen können, doch der Kolumbianer vergab kläglich (58./60.). Düsseldorf wirkte schon wie der sichere Verlierer, doch mit der ersten Chance in der zweiten Halbzeit schlug der Gast durch Bröker eiskalt zu und kam am Ende sogar zum Auswärtssieg.

Hertha trat ohne die ehemaligen Bayern-Profis Christian Lell und Andreas Ottl an. Lell laborierte noch an den Folgen einer Fußprellung, Ottl fehlte weiter wegen Formschwäche. Bei Düsseldorf kam es im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen den MSV Duisburg (2:2) zu drei Veränderungen in der Startelf. Langeneke und Johannes van den Bergh rückten in die Viererkette. In der Offensive durfte Beister von Beginn an ran.

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