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32. Spieltag

29.04.2011 | 20:30 Uhr

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  • SV Werder Bremen
  • 0 : 1
    0 : 1
  • VfL Wolfsburg

Bundesliga

29.04.2011 - 22:23 Uhr


"Wölfe" verlassen Relegationsplatz

Der Wolfsburger Sascha Riether (r.) schießt in der 22. Minute das Tor für die "Wölfe". Wolfsburg entkommt damit erstmal den Abstiegsplätzen

Jan Polak bringt den Bremer Mikael Silvestre (r.) zu Fall. Die "Wölfe" stoppen Werders Angriffe aber in der Regel ohne Fouls

Arne Friedrich (l.) steht mit seinen Kollegen sicher in der Abwehr, für Claudio Pizarro gibt's kein Durchkommen

Bremen - Felix Magath ist mit dem VfL Wolfsburg im Abstiegskampf der Bundesliga ein Befreiungsschlag geglückt. Die Niedersachen setzten sich bei Werder Bremen durch einen Treffer von Sascha Riether in der 22. Minute mit 1:0 (1:0) durch. Mit dem zweiten Sieg innerhalb von sechs Tagen hat der Meister von 2009 in der Bundesliga zumindest bis Samstagnachmittag den Relegationsplatz verlassen und kletterte auf Platz 14. Der Club von der Weser verpasste es dagegen, den Klassenerhalt mit einem Heimsieg perfekt zu machen.
Bremens Trainer Thomas Schaaf hatte seine Elf im Vergleich zum 3:1-Erfolg beim FC St. Pauli auf einer Position umgebaut. Für den verletzten Stürmer Sandro Wagner rückte der Österreicher Marko Arnautovic in die Mannschaft. Gäste-Coach Magath vertraute der selben Startelf, die vergangene Woche 4:1 gegen Köln gewann.

Viel Tempo

Im Weserstadion entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel, in dem beide Teams ihr Heil in der Offensive suchten. Die erste Gelegenheit hatten die Gastgeber in der 9. Minute. Torsten Frings, der sein 400. Bundesligaspiel absolvierte, zog einen Freistoß aus halblinker Position auf das Tor von Diego Benaglio, der mit dem abgefälschten Ball leichte Probleme hatte. In der Folgezeit übernahm die Elf von Thomas Schaaf das Kommando, brachte Wolfsburg aber nicht ernsthaft in Gefahr.

Nach der Führung für die Mannschaft von Felix Magath war Werder kurz geschockt, Silvestre zwang seinen eigenen Torhüter Tim Wiese mit einer zu kurzen Kopfballrückgabe zu einer Parade (28.). Danach versucht Werder, die Kontrolle zurückzugewinnen. Die Gastgeber konnten aber keine große Torgefahr ausstrahlen.

Wolfsburg setzt Nadelstiche

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Bremer erneut den besseren Start und hatten in der 55. Minute durch Marko Marin die Ausgleichschance auf dem Fuß. Der Schuss des Technikers aus 15 Metern war allerdings zu schwach, um Benaglio zu überwinden. Kurz darauf folgte ein gefährlicher Konter der Wolfsburger, den Grafite beinahe per Distanzschuss zum 0:2 abgeschlossen hätte.

In der Schlussphase entwickelte sich eine packende Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Marcel Schäfer (69.) und Simon Kjaer (72. ) verpassten die Vorentscheidung für Wolfsburg per Kopf.

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