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Spieltag & Spielplan

30. Spieltag

16.04.2011 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Kaiserslautern
  • 0 : 2
    0 : 1
  • 1. FC Nürnberg

Bundesliga

16.04.2011 - 17:24 Uhr


"Club" bleibt auf Europa-Kurs

Im Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Nürnberg schenkten sich beide Teams nichts

Die Defensivkräfte bestimmten auf beiden Seiten die Partie, wie hier Philipp Wollscheid (r.) gegen Kaiserslauterns Stürmer Srdjan Lakic

In der 34. Minute erzielt Christian Eigler (M.) per Kopf das 1:0 für den "Club"

Der FCK um Abwehrchef Rodnei steckt nicht auf und kämpft weiter um einen Punkt

Doch in der Schlussphase (90.+2) macht Robert Mak mit seinem Treffer zum 0:2 den Sack für die Franken zu

Kaiserslautern - Das Überraschungsteam 1. FC Nürnberg hat seine Europapokal-Ambitionen untermauert und die Abstiegsängste beim 1. FC Kaiserslautern wieder geschürt. Die Franken setzten sich am 30. Spieltag der Bundesliga dank der Treffer von Christian Eigler (34.) und Robert Mak (90.+2) mit 2:0 (1:0) beim Aufsteiger durch.
Damit verkürzte der "Club" den Rückstand auf den Tabellenfünften und kommenden Gegner FSV Mainz 05 auf zwei Punkte. Der FCK bleibt mit 34 Zählern vom Abstieg bedroht.

Kampf zu Beginn

Die Zuschauer im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion sahen in den ersten Minuten eine kampfbetonte Partie ohne nennenswerte Höhepunkte vor beiden Toren. Beide Mannschaften glänzten mit einem starken Defensivverhalten, das Aufbauspiel des Gegners wurde früh gestört. Eine attraktive Begegnung kam so zunächst nicht zustande.

In der 12. Minute verbuchten die Nürnberger, bei denen Albert Bunjaku, Mike Frantz und der gesperrte Kapitän Andreas Wolf fehlten, die erste Chance des Spiels. Eigler scheiterte aber am Lauterer U21-Nationaltorwart Kevin Trapp. Im Anschluss erhöhten die Gäste, bei denen Spielmacher Ilkay Gündogan zunächst nur auf der Ersatzbank saß, den Druck.

Eigler per Kopf

Die Pfälzer, die ohne Ivo Ilicevic, Adam Nemec und Jan Simunek auskommen mussten, konnten sich dagegen in dieser Phase in der Offensive kaum durchsetzen. Die Mannschaft von Trainer Marco Kurz, der zwischen 1990 und 1994 für Nürnberg gespielt hatte, biss sich an der starken Abwehr die Zähne aus. Erst in der 24. Minute sorgte Torjäger Srdjan Lakic für ein wenig Gefahr.

Danach hatten die Abwehrreihen beider Teams das Geschehen fest im Griff. In der Offensive fehlte den Pfälzern wie den Nürnbergern die nötige Kreativität. Umso überraschender war das Tor durch Eigler, der den 500. Auswärtstreffer der Franken in der Bundesliga erzielte. Bei dem Gegentor sah der Lauterer Außenverteidiger Florian Dick, der kurz zuvor seinen Vertrag bis 2014 verlängert hatte, nicht gut aus. Insgesamt war die Führung der Nürnberger zur Pause verdient.

Hoffer bringt neuen Schwung

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber wesentlich entschlossener aus der Kabine. Vor allem die Einwechslung des österreichischen Jokers Erwin Hoffer für Stiven Rivic belebte das Spiel der Lauterer. Der Elan des viermaligen deutschen Meisters verpuffte allerdings bereits nach wenigen Minuten. Schon nach einer knappen Stunde kontrollierte Nürnberg wieder die Partie.

Die Lauterer agierten zumeist überhastet und konnten sich kaum gegen die in fast allen Belangen überlegenen Nürnberger durchsetzten. Dennoch bot sich dem FCK nach einem groben Fehler von FCN-Innenverteidiger Per Nilsson die große Chance zum Ausgleich. Hoffer scheiterte aber am Nürnberger Torwart Raphael Schäfer (67.). Der eingewechselte Mak zerstreute dann jegliche Zweifel am Nürnberger Sieg.

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