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30. Spieltag

16.04.2011 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Köln
  • 1 : 3
    0 : 0
  • VfB Stuttgart

Bundesliga

16.04.2011 - 17:25 Uhr


Der VfB meldet sich zurück

Adil Chihi (l.) steht in dieser Saison erstmals in der Kölner Startformation

Stuttgart hat die "Geißböcke" gut im Griff, hier stoppen Martin Harnik (r.) und Christian Träsch (l.) Lukas Podolski

Nach torloser erster Halbzeit dreht Stuttgart nach Wiederanpfiff auf - Träsch (M.) und Harnik treffen in der 51. und 53. Minute

Zdravko Kuzmanovic (l.) erzielt per Elfmeter die 3:0-Vorentscheidung, Kölns Treffer durch Milivoje Novakovic kommt zu spät

Köln - Der VfB Stuttgart hat einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenverbleib gemacht. Der Meister von 2007 gewann beim 1. FC Köln verdient mit 3:1 (0:0) und hat damit vier Spiele vor dem Saisonende vier Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz 16.
Den Sieg schossen der ganz starke Nationalspieler Christian Träsch (51.), Martin Harnik (53.) und Zdravko Kuzmanovic mit einem Handelfmeter (63.) innerhalb von nur 13 Minuten heraus, das Kölner Anschlusstor erzielte Milivoje Novakovic mit seinem 14. Saisontreffer (69.). Die vom Kölner Ex-Profi Bruno Labbadia trainierten Schwaben sind seit vier Auswärtsspielen ungeschlagen.

Podolski sieht fünfte Gelbe Karte

Die Kölner, deren stolze Heimserie von sieben Siegen in Folge riss, sind bei nur zwei Punkten mehr ebenfalls noch nicht gerettet. Gegen den VfB blieben die Kölner auch im sechsten Versuch seit September 2000 ohne Heimsieg, außerdem müssen sie beim VfL Wolfsburg kommende Woche auf den Gelb-gesperrten Lukas Podolski verzichten.

Schon in der insgesamt ereignisarmen ersten Halbzeit waren die Schwaben das bessere Team gewesen. Dabei musste der VfB neben dem gesperrten Pavel Pogrebnyak auch Timo Gebhart ersetzen, für den die Saison wegen einer Sprunggelenks-Operation vorzeitig beendet ist. Nationalstürmer Cacau - beim 5:1 der Schwaben im Vorjahr vierfacher Torschütze, nun aber seit November ohne Tor - ging zudem von Adduktorenproblemen geschwächt ins Spiel.

Nur wenige Chancen im ersten Durchgang

Die Kölner fanden zunächst nicht so recht ins Spiel und mussten nach 17 Minuten schon erstmals wechseln, für den angeschlagenen Slawomir Peszko kam Christian Clemens. Die besten Chancen vergaben Novakovic (22.) und Clemens nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Podolski (30.) und Podolski selbst mit einem versuchten Lupfer (34. ) relativ kläglich.

Die besseren Chancen hatte schon vor dem Wechsel der VfB. Christian Eichner verhinderte im allerletzten Moment das erste Bundesligator des agilen Japaners Shinji Okazaki (25.), ein Freistoß von Tamas Hajnal strich knapp am Tor vorbei (39.).

Stuttgart verliert nach Kölns Tor kurzzeitig die Ordnung

Nach der Pause verlief das Spiel zunächst völlig einseitig, einzig Torhüter Michael Rensing leistete auf Kölner Seite noch energische Gegenwehr. Einen Kopfball von Okazaki wehrte der Keeper noch mit dem Fuß ab (48.), beim 25-Meter-Schuss von Träsch nach eindrucksvollem 60-Meter-Solo war er ebenso machtlos wie bei Harniks Abstauber. Den Elfmeter nach einem von Schiedsrichter Sippel erkannten Handspiel Pedro Geromels nutzte Kuzmanovic zur Vorentscheidung.

Doch nach Novakovics Anschlusstor wirkten die Kölner wie reanimiert. Bei den Schwaben begann plötzlich das große Zittern, Erinnerungen an das 3:3 nach 3:0-Führung beim 1. FC Kaiserslautern in der Hinrunde wurden wach. Geromel vergab per Kopfball aber die große Chance zum 2:3 (71.).

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