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29. Spieltag

09.04.2011 | 15:30 Uhr

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  • Hamburger SV
  • 1 : 1
    1 : 0
  • Borussia Dortmund

Bundesliga

09.04.2011 - 17:33 Uhr


BVB rettet Punkt in Hamburg

Mats Hummels (l.) verursachte im ersten Durchgang den Elfmeter durch sein Foul an Mladen Petric

Ruud van Nistelrooy verwandelt den Elfmeter souverän

Doch die HSV-Führung ist eher glücklich, Dortmund ist die überlegene Mannschaft

Der Tabellenführer rennt pausenlos an, Hamburg verschanzt sich am eigenen Strafraum

Als der HSV in der Schlussphase in Unterzahl gerät, steigt der Dortmunder Druck sogar noch

Am Ende hat BVB-Coach Jürgen Klopp ein glückliches Händchen: Der eingewechselte Jakub Blaszczykowski erzielt in der Nachspielzeit den hochverdienten Ausgleich

Hamburg - Jakub Blaszczykowski hat Tabellenführer Borussia Dortmund auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft einen wichtigen Punkt gerettet.
Der Pole traf in der Nachspielzeit (90.+2) mit einem beherzten Direktschuss beim Hamburger SV zum Endstand von 1:1 (0:1). Zuvor hatte Ruud van Nistelrooy den HSV mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 39. Minute in Führung gebracht.

HSV in der Schlussphase in Unterzahl

Der Vorsprung der Gäste auf Verfolger Bayer Leverkusen, der am Sonntag gegen den FC St. Pauli antritt, könnte allerdings auf fünf Punkte schmelzen.

Van Nistelrooy hatte beim Strafstoß die Nerven behalten und BVB-Kapitän Roman Weidenfeller im Dortmunder Tor mit einem platzierten Flachschuss keine Abwehrmöglichkeit gelassen. Vorausgegangen war ein Foul von Innenverteidiger Mats Hummels an Mladen Petric, der in der ausverkauften Imtech Arena sein 100. Bundesligaspiel bestritt.

Die Schlussphase mussten die Gastgeber in Unterzahl überstehen, nachdem Änis Ben-Hatira wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah. Nach Vorarbeit von Patrick Owomoyela, der ebenso wie der Torschüze eingewechselt worden war, gelang dann Blaszczykowski der hochverdiente Ausgleich für den BVB, der Sekunden später durch Kevin Großkreutz noch eine Chance zum 2:1 hatte. Die Gastgeber blieben unter Trainer Michael Oenning immerhin weiter ungeschlagen.

Erste Halbzeit ohne wirkliche Höhepunkte

Nach einer zehnminütigen Abtastphase, in der sich beide Mannschaften weitgehend neutralisierten, wurden die Aktionen hüben wie drüben druckvoller. Dabei erwiesen sich die Platzherren dem Tabellenführer gegenüber spielerisch durchaus ebenbürtig, es fehlte jedoch zunächst an Angriffsschwung.

Ohnehin waren gute Einschussmöglichkeiten vor dem Seitenwechsel Mangelware, es dauerte bis zur 27. Minute, ehe Kevin Großkreutz das HSV-Tor aus kurzer Distanz knapp verfehlte. Sieben Minuten später traf Lucas Barrios zwar mit einem Flachschuss für den BVB ins Tor, doch Assistent Holger Henschel aus Braunschweig hatte zuvor eine Abseitsposition angezeigt. Götze stand kurz vor dem Halbzeitpfiff dicht vor dem Ausgleich, doch Gojko Kacar kratzte den Ball noch von der Linie.

Ausgleich am Ende nur eine Frage der Zeit

Fünf Minuten nach Wiederbeginn war es erneut der Jung-Nationalspieler, der das 1:1 auf dem Fuß hatte, sein Heber strich allerdings knapp über die Querlatte. Barrios sorgte mit einem Kopfball für Gefahr (56.), HSV-Keeper Frank Rost hätte keine Abwehrchance gehabt.

Nur 120 Sekunden später zwang Eljero Elia Weidenfeller zu einer Glanzparade. Glück hatte der HSV in der 64. Minute, als Dennis Aogo mit einem missglückten Abwehrversuch den eigenen Torpfosten traf. Zum Ende des Spiels hin wurde der Druck der Dortmunder immer stärker, der HSV kam nur noch zu wenigen Entlastungsangriffen. Barrios scheiterte aus kurzer Distanz am Querbalken, ehe die Bemühungen der Gäste in letzter Minute doch noch belohnt wurden.

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