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Spieltag & Spielplan

27. Spieltag

18.03.2011 | 20:30 Uhr

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  • Borussia M'gladbach
  • 0 : 1
    0 : 0
  • 1. FC Kaiserslautern

Bundesliga

18.03.2011 - 22:23 Uhr


Eigentor stoppt Gladbachs Aufholjagd

Schweigeminute vor dem Spiel: Die Mannschaften gedenken der Katastrophenopfer in Japan

Die Gladbacher beginnen ordentlich und entwickeln anfangs Druck gegen Jan Moravek (r.) und Co., doch im Abschluss hapert es

Der Mann mit der Maske: Gladbachs Dante trägt nach seinem Nasenbeinbruch eine Schutzmaske

Adam Hlouseks Lauterer übernehmen Mitte der 2. Hälfte das Kommando

Und die "Roten Teufel" gehen auch mit 1:0 in Führung - Gladbachs Keeper Logan Bailly (l.) verursacht ein Eigentor

Trainer Lucien Favre zerknirscht: Gladbachs Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt auch nach dem 27. Spieltag fünf Punkte

Mönchengladbach - Ein Eigentor von Torhüter Logan Bailly bringt Borussia Mönchengladbach dem dritten Abstieg aus der Bundesliga immer näher. Der fünfmalige deutsche Meister unterlag im Kellerduell dem 1. FC Kaiserslautern mit 0:1 (0:0) und bleibt mit mageren 23 Punkten abgeschlagenes Schlusslicht.
Der belgische Nationalschlussmann faustete sich bei der ersten Heimniederlage unter dem neuen Trainer Lucien Favre in der 61. Minute einen Eckball von Christian Tiffert selber ins Netz. Die Pfälzer verbesserten sich durch dieses Geschenk und den ersten Auswärtssieg der Rückrunde mit 31 Zählern zumindest vorübergehend auf Platz 12.

Trapp für Sippel im Tor

"Das war ein ganz schlechtes Ergebnis für uns. Wir haben nicht die Leistungen gebracht wie in den letzten Heimspielen. Wir haben eine gute Chance vergeben, wieder ranzukommen. Jetzt hängen wir natürlich ganz unten drin", sagte der enttäuschte Kapitän Filip Daems nach der neunten Heimpleite, womit die Gladbacher die Club-Negativmarke aus der Saison 1998/99 einstellten. Damals stiegen sie ab.

Die Zuschauer im Borussia-Park sahen im Dauerregen eine ganz schwache erste Halbzeit. Die Gastgeber waren zwar um die Spielkontrolle bemüht, doch im Aufbauspiel leisteten sich die Gladbacher zahlreiche Fehlpässe. Die Gäste standen kompakt in der Defensive, stellten die Räume geschickt zu und unterbrachen durch zahlreiche Fouls immer wieder den Spielfluss der Borussia.

So resultierte die größte Gladbacher Chance vor der Pause aus einer Standardsituation. Nach einer Ecke von Juan Arango kam Innenverteidiger Martin Stranzl zum Schuss, doch Rodnei klärte per Kopf auf der eigenen Torlinie (16.). Gäste-Schlussmann Kevin Trapp machte dabei keine gute Figur. FCK-Trainer Marco Kurz hatte dem 20-Jährigen erneut das Vertrauen geschenkt. Schon in der vergangenen Woche beim Last-Minute-Sieg gegen den SC Freiburg (2:1) hatte Trapp den an Grippe erkrankten Tobias Sippel gut vertreten. Sippel saß im Borussia-Park daher nur auf der Bank.

Gefahr bei Standardsituationen

Nach einer halben Stunde taten auch die Gäste etwas mehr für die Offensive. Gefahr strahlten sie gegen die schwächste Abwehr der Liga aber zunächst auch nur nach Standardsituationen aus. Nach einem Freistoß von Adam Hlousek köpfte der einzige Stürmer Adam Nemec aber knapp vorbei (41.). Zwei Minuten später brachte Innenverteidiger Mathias Abel eine Freistoß-Flanke von Tiffert aus kurzer Distanz nicht im Tor unter. Arango klärte kurz vor der eigenen Linie in höchster Not.

Auch nach dem Wechsel schien die Abstiegsangst die Borussia regelrecht zu lähmen. Kaum eine gelungene Aktion, kaum ein gelungenes Kombinationsspiel der Gladbacher - die "Roten Teufel" hatten das Geschehen meist im Griff. Akzente nach vorne setzten aber auch die Gäste kaum, Stürmer Nemec hing meist in der Luft und wartete vergeblich auf brauchbare Zuspiele.

Mehr Risiko nach der Pause

Beide Mannschaften waren weiterhin darauf bedacht, nicht den entscheidenden Fehler zu machen. Die Gäste gingen dann als erstes Team etwas mehr Risiko. Nach Zuspiel von Ivo Ilicevic verfehlte Tiffert das Gladbacher Tor mit einem Flachschuss aus 15 Metern aber knapp (58.).

Zwei Minuten später reagiert Bailly bei einem Schuss von Ilicevic noch stark, doch die anschließende Ecke haute sich der Schlussmann im Stile eines Volleyballers selber ins Netz. Favre hatte bei seinem Amtsantritt Bailly statt Christofer Heimeroth erst wieder zur Nummer eins im Borussia-Tor gemacht.

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