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19. Spieltag

22.01.2011 | 15:30 Uhr

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  • 1. FSV Mainz 05
  • 0 : 1
    0 : 0
  • VfL Wolfsburg

Bundesliga

22.01.2011 - 17:24 Uhr


Kampfsieg für die "Wölfe"

In Mainz entwickelt sich eine umkämpfte Partie zwischen dem FSV und den Remis-Spezialisten des VfL Wolfsburg - hier muss VfL-Spielmacher Diego einstecken

Und auch Ashkan Dejagah bekommt die Härte des Geschäfts zu spüren - mit 0:0 geht's in die Pause

Lange erarbeitet sich keines der Teams einen entscheidenden Vorteil

In der 82. Minute der Schock für Mainz: Verteidiger Simon Kjaer erzielt den Siegtreffer für den VfL Wolfsburg

Mainz - Der VfL Wolfsburg ist erlöst. Nach sieben Unentschieden in Serie gewann der Deutsche Meister von 2009 beim 1. FSV Mainz 05 1:0 (0:0).
Der Däne Simon Kjaer (82.) sicherte den Sieg mit seinem ersten Bundesliga-Tor. Mainz bleibt trotz der Niederlage in der Spitzengruppe.

Mainz mit munterem Beginn

Der FSV begann offensiv und setzte Wolfsburg gleich unter Druck. Einen Schuss des Jung-Nationalspielers Andre Schürrle (3.) blockte Sascha Riether unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw in höchster Not ab. Sami Allagui (22.) verfehlte aus 20 Metern das Tor.

Im Anschluss kamen die Gäste etwas besser ins Spiel. Diego war bemüht, das Offensivspiel zu ordnen, Torchancen blieben aber Mangelware. Der Brasilianer Grafite war im Sturm zumeist auf sich allein gestellt.

Bei Wolfsburg hatte McClaren nach dem 1:1 zum Rückrundenauftakt gegen Bayern München eine Änderung vorgenommen. Tolga Cigerci rückte für den Brasilianer Cicero ins Mittelfeld. Riether musste nach 34 Minuten mit Knieproblemen ausgewechselt werden.

Keine zwingenden Chancen

Bei Mainz saß Mittelfeldregisseur Lewis Holtby nach seiner Gehirnerschütterung bei der 0:1-Niederlage beim VfB Stuttgart bis zur 63. Minute auf der Bank. FSV-Coach Thomas Tuchel setzte auf eine offensive Aufstellung. Die Stürmer Adam Szalai und Allagui rückten in die Startelf.

Doch auch nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer im Bruchwegstadion eine Begegnung auf mäßigem Niveau. Beide Mannschaften konnten kaum spielerische Akzente setzen.

Mainz wurde noch einmal etwas stärker, ohne Wolfsburg aber in große Bedrängnis zu bringen. Die beste Gelegenheit hatte noch Szalai (66.) mit einem Hackentrick. Auf der Gegenseite scheiterte Grafite (75.) an FSV-Torhüter Heinz Müller. Dann schlug Kjaer zu.

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