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18. Spieltag

16.01.2011 | 17:30 Uhr

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  • 1. FC Kaiserslautern
  • 1 : 1
    0 : 1
  • 1. FC Köln

Bundesliga

16.01.2011 - 19:21 Uhr


Köln verpasst Sieg trotz Überzahl

Lautern startet gut - aber Köln macht das Tor. Nach einem Fehler von Rodnei nutzt Podolski (l.) die Gelegenheit zum 1:0

Srdjan Lakic (r.) sieht nach einer Tätlichkeit die Rote Karte und bringt sein Team weiter in die Bredoullie

Die Gastgeber kommen gut aus der Pause. Moravek (51.) erzielt kurz nach Wiederanpfiff den Ausgleich

Für Köln-Neuzugang Rensing, der gegen Petsos noch stark rettet, bleibt es bei einem Gegentor im ersten Bundesligaspiel für den FC - die Partie endet 1:1

Kaiserslautern - Die Schweinegripppe und ein wütender Angstgegner waren zuviel für den 1. FC Köln.
Trotz einer 50-minütigen Überzahl und einer 1:0-Führung reichte es für den in der Winterpause runderneuerten Fußball-Bundesligisten nur zu einem 1:1 (1:0) bei Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern. Damit verpassten die Kölner, bei denen sich fünf Profis mit H1N1-Virus infiziert haben, zum Rückrundenauftakt den erhofften Erfolg beim Start in die Mission Klassenerhalt.

Der neue Kapitän Lukas Podolski (29.) erzielte den Treffer für die mit drei Neuzugängen aufgelaufenen Kölner, die seit dem 16. Dezember 1989 auf einen Sieg gegen die Roten Teufel warten und auf dem drittletzten Tabellenplatz bleiben. Obwohl der FCK zehn Minuten nach dem Rückstand Torjäger Srdjan Lakic durch einen Platzverweis verlor, kamen die dadurch angestachelten Pfälzer noch zum 1:1 durch Jan Moravek (51.). Lakic wurde nach einem angedeuteten Schlag in Richtung des Kölners Christian Eichner von Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) des Feldes verwiesen.

Kaiserslautern dominiert Anfangsphase

Im Fritz-Walter-Stadion dominierten die Gastgeber die Anfangsphase. Die Pfälzer überzeugten in den ersten Minuten vor allem mit ihrer hohen Laufbereitschaft und starkem Zweikampfverhalten. Die Gäste wurden weitgehend in der eigenen Hälfte eingeschnürt.

Bei den Kölnern standen die Neuen, die Trainer Frank Schaefer auch in Absprache mit dem neuen Sportdirektor Volker Finke holte, mit Ausnahme des noch verletzten Japaners Tomoaki Makino in der Anfangsformation. Michael Rensing im Tor, Eichner auf der linken Abwehrseite und im Mittelfeld der Pole Slawomir Peszko. Dagegen fehlten die an der Schweinegrippe erkrankten Mato Jajalo, Youssef Mohamad, Kevin McKenna, Konstantinos Giannoulis und Miso Brecko. Zudem stand der verletzte Christopher Schorch nicht zur Verfügung.

FCK musste auf viele Spieler verzichten

Die Gastgeber, deren Trainer Marco Kurz trotz seines hohen Fiebers an den vergangenen Tagen an der Seitenlinie stand, mussten ohne die gesperrten Christian Tiffert und Alexander Bugera sowie Ilijan Micanski, Clemens Walch, Stiven Rivic und Jan Simunek auskommen.

Die personellen Probleme waren dem FCK zunächst weit weniger anzumerken als den Kölnern. Die Rheinländer waren fast ausschließlich mit der Abwehrarbeit beschäftigt und brachten in der Offensive kaum etwas zustande. Allerdings machten auch die Lauterer zu wenig aus ihrer Feldüberlegenheit.

Podolski mit der Führung

In der 29. Minute bestraften sich die Lauterer selbst für ihre Harmlosigkeit in der Offensive. Einen völlig verunglückte Rückgabe des Brasilianers Rodnei landete am Pfosten, Podolski nutzte den Abpraller zur Führung. Wenige Sekunden zuvor hatte der Nationalspieler per Freistoß die Latte getroffen. Nach dem Rückstand waren die zuvor überlegenen Gastgeber völlig verunsichert. Der umstrittene Platzverweis für Lakic passte in dieser Phase ins Bild.

Nach dem Seitenwechsel drängte der FCK trotz der Unterzahl auf den Ausgleich. Die Bemühungen der Lauterer wurden durch das dritte Saisontor Moraveks rasch belohnt. Kurz darauf vergab der eingwechselte Adam Nemec die Chance zur Führung (59.). Nur zwei Minuten später traf Florian Dick die Latte.

Großchancen für Köln

In der turbulenten Schlussphase kamen die Kölner zu zwei Großchancen: Einen Heber von Podolski klärte Leon Jessen kurz vor der Linie (84.), kurz darauf schoss Geromel aus zwei Metern über das Tor (85.). Auf der Gegenseite rettete Rensing in höchster Not gegen Ivo Ilicevic (87.).

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