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Spieltag & Spielplan

17. Spieltag

18.12.2010 | 18:30 Uhr

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  • FC St. Pauli
  • 2 : 4
    1 : 3
  • 1. FSV Mainz 05

Bundesliga

18.12.2010 - 20:27 Uhr


Schürrle-Doppelpack ebnet starken Mainzern den Weg

In Hamburg empfängt der FC St. Pauli den 1. FSV Mainz 05 zum Top-Spiel am Samstagabend

Marius Ebbers und St. Pauli nehmen das hohe Tempo der Gäste auf

Doch Mainz geht durch einen "Doppelschlag" von Andre Schürrle (M.) mit 2:0 in Führung

St. Pauli verkürzt durch ein Elfmetertor, aber Adam Szalai (r.) gibt prompt die Antwort für den FSV

St. Pauli geht mit dem 1:3-Rückstand in die Pause - Trainer Holger Stanislawski gefällt das nicht

Doch St. Pauli gibt sich nicht geschlagen, verkürzt auf 2:3 und erhöht noch mal das Tempo

Allerdings sorgt ein Kontertor durch Marco Caligiuri (M.) für den 4:2-Sieg der Mainzer

Hamburg - Mainz 05 hat zumindest für 24 Stunden den zweiten Tabellenplatz der Bundesliga zurückerobert. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel gewann das Gastspiel bei Aufsteiger FC St. Pauli vor allem dank einer starken ersten Halbzeit mit 4:2 (3:1), kann aber am Sonntag von Bayer Leverkusen wieder auf den dritten Rang verdrängt werden. Der Kiezclub steckt dagegen als 15. weiter in der Abstiegszone fest.
Die Saisontreffer acht und neun von Torjäger Andre Schürrle (11. /28.) bescherten den Gästen im Millerntor-Stadion schnell eine beruhigende Führung. Hoffnung für die Hamburger kam durch einen verwandelten Handelfmeter von Matthias Lehmann (33.) auf, ehe Adam Szalai (41.) noch vor der Pause den alten Abstand wieder herstellte. Lehmanns zweites Tor des Spiels (63.) brachte die Paulianer noch einmal heran, ehe Marco Caligiuri (83.) endgültig den Mainzer Erfolg perfekt machte.

Tuchel verändert seine Startelf sechs Mal

Die Mainzer überließen den Gastgebern im ersten Durchgang über weite Strecken das Spiel, nutzten ihre Chancen bei gelegentlichen Angriffen jedoch konsequent. Dabei agierten die Gäste, die nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge mit einer auf sechs Positionen veränderten Aufstellung begannen, zunächst aus einer sicheren Defensive und stoppten so den Anfangsschwung der Platzherren. Deren erste Chance durch einen Distanzschuss von Marius Ebbers konnte der ehemalige St. Paulianer Heinz Müller im Mainzer Kasten problemlos abwehren.

Ein Fehler von Rouwen Hennings leitete den bis dahin besten Angriff des FSV ein, bei dem Schürrle nach schöner Vorarbeit von Szalai nur noch einschieben musste. Während sich St. Pauli in der Folgezeit zunächst vergeblich um gefährliche Angriffe bemühte, legte Mainz nach: Ein verunglückter Torschuss von Malik Fathi landete bei Schürrle, der sich aus halblinker Position mit einem Flachschuss die Chance zu seinem zweiten Treffer nicht nehmen ließ.

Lehmann vom Punkt souverän und mit Glück aus der Distanz

Auf der anderen Seite hielt Lehmann kurz darauf die Hoffnungen der Gastgeber am Leben. Nach einem Handspiel von Elkin Soto traf der Mittelfeldspieler vom Elfmeterpunkt sicher zum 1:2. Allerdings machte sich St. Pauli auch danach selbst das Leben schwer und begünstigte mit schlechtem Stellungsspiel den dritten Mainzer Treffer durch Szalai. Der nahm eine Flanke von Christian Fuchs im Strafraum direkt und überlupfte geschickt Mathias Hain im St. Pauli-Tor.

Nach dem Seitenwechsel drängten die Hamburger den Gegner allerdings zunehmend in die Defensive und kamen so immer wieder zu guten Möglichkeiten. Bei einer ersten Chance verfehlte Max Kruse das Mainzer Tor noch knapp (54.), dann aber blies erneut Lehmann zur Aufholjagd: Mit einem fulminanten, leicht abgefälschten Distanzschuss ließ der 25-Jährige FSV-Keeper Müller keine Chance und traf zum 2:3. Doch nach herrlicher Vorarbeit von Sami Allagui machte Caligiuri mit seinem ersten Bundesligatreffer im Mainzer Trikot für die Rheinhessen alles klar.

Tuchel: "Ich bin stolz auf die Jungs"

St. Paulis Trainer Holger Stanislawski gestand die verdiente Niederlage ein. "Wir haben ein ganz schlechtes Spiel gemacht, ganz wenige Zweikämpfe gewonnen und viele einfache Fehler gemacht. Dafür ist Mainz zu gut besetzt, um das nicht auszunutzen. Ich spreche den Jungs nicht den Willen ab, aber wir waren überall einen Schritt zu spät."

Mainz-Coach Tuchel hingegen war mit seinem Team vollauf zufrieden. "Wie wir begonnen haben, darauf haben wir die ganze Woche hingearbeitet. Wenn wir wir sind und uns den Ansprüchen stellen, dann kommt auch das Glück wieder zurück. Ich bin nach dieser Leistung sehr stolz auf die Jungs."

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