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Spieltag & Spielplan

16. Spieltag

11.12.2010 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Kaiserslautern
  • 0 : 0
    0 : 0
  • VfL Wolfsburg

Bundesliga

11.12.2010 - 17:26 Uhr


"Wölfe" hinken weiter hinterher

"Teufel" gegen "Wölfe" - Ilian Micanski (M.) ersetzt bei den Gastgebern den gesperrten Toptorjäger Srdjan Lakic

Karim Ziani (l.) bringt Alexander Bugera zu Fall - im ersten Durchgang passiert aber nicht viel

Auch in der 2. Halbzeit kommen die Gäste nicht in Tritt - Diego (M.) hat einen schweren Stand

Und dann haben die Gäste Glück, dass Ivo Ilicevic (r.) mit einem satten Schuss nur das Aluminium trifft

Es bleibt beim 0:0 - für den VfL Wolfsburg bereits das sechste Spiel in Folge ohne Sieg

Kaiserslautern - Der lethargisch auftretende Ex-Meister VfL Wolfsburg hinkt den eigenen Erwartungen in der Bundesliga weiter deutlich hinterher.
Der Titelträger des Jahres 2009 kam am 16. Spieltag nicht über ein 0:0 beim Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern hinaus und bleibt nach dem sechsten sieglosen Spiel in Folge im Tabellenkeller. Damit wartet die Mannschaft von Trainer Steve McClaren weiter auf den ersten Bundesliga-Sieg in der Pfalz.

Dzeko bemüht

Die Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sahen zu Beginn eine schwache Begegnung. Beide Teams leisteten sich in allen Mannschaftsteilen zahlreiche Fehler. Dazu kamen viele Fouls, die den Spielfluss schon im Ansatz unterbrachen. Auf Torchancen warteten die Fans zunächst vergebens. Es gab lediglich ungefährliche Distanzschüsse zu sehen.

Bei den Wolfsburgern, die auf den Defensivstrategen Josue, die Angreifer Mario Mandzukic und Grafite sowie Nationalspieler Arne Friedrich verzichten mussten, waren die Offensivstars Diego und Edin Dzeko zwar bemüht, für Gefahr vor dem Lauterer Tor konnten die beiden Topspieler aber auch nicht sorgen. Ihnen fehlte weitgehend die Unterstützung.

Schwache Wolfsburger Offensive

Die Gastgeber, die ohne ihren gesperrten Top-Torjäger Srdjan Lakic sowie die Innenverteidiger Jan Simunek und Rodnei auskommen mussten, machten es bei ihren Bemühungen in der Offensive allerdings nicht besser. Die "Roten Teufel" agierten zwar engagiert, leisteten sich aber in der gegnerischen Hälfte zu viele Fehlpässe und Missverständnisse.

Auch nach über einer halben Stunde hatten die Zuschauer noch keine echte Chance gesehen. Vor allem die Offensivleistung der Wolfsburger war erschreckend schwach. Bis zur Pause blieb die Partie so trist wie das nasskalte Wetter in der Pfalz.

Ilicevic an die Latte

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nichts am schlechten Spiel beider Mannschaften. Weder den Pfälzern noch den Gästen war anzumerken, dass sie die Begegnung gewinnen wollen. Die Defensivreihen hatten das Geschehen ohne große Anstrengungen im Griff, die Torhüter Tobias Sippel und Diego Benaglio blieben weitgehend beschäftigungslos.

In der 61. Minute verbuchte der FCK die erste echte Chance des Spiels. Nemec scheiterte per Kopf an Benaglio. In der 73. Minute vergab Lauterns Kapitän Martin Amedick ebenfalls per Kopf. Dann hatte Ivo Ilicevic mit einem Distanzschuss an die Latte Pech (82.), und Chanos Petsos schob den Ball dann aber im Abseits stehend ins leere Tor.

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