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Spieltag & Spielplan

16. Spieltag

11.12.2010 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Köln
  • 1 : 0
    0 : 0
  • Eintracht Frankfurt

Bundesliga

11.12.2010 - 17:30 Uhr


Köln erkämpft wichtigen "Dreier"

Köln gegen Frankfurt: Hier gehen Youssef Mohamad (l.) und Theofanis Gekas in den Zweikampf

Bitter: Lukas Podolski muss schon nach 22 Minuten verletzt vom Platz - der FC hat Probleme

Im zweiten Durchgang kommen die "Geißböcke" besser ins Spiel und gehen durch Christian Clemens in 56. Minute in Führung

Die Hessen um Kapitän Patrick Ochs finden danach nicht mehr ins Spiel

Auch Torjäger Theofanis Gekas (M.) bleibt diesmal ohne Torerfolg - am Ende bleibt es beim 1:0 für den FC

Köln - Lukas Podolski verloren, aber ein ganz wichtiges Spiel gewonnen.
Der 1. FC Köln hat trotz einer frühzeitigen Verletzung seines Stürmerstars und einer ganz schwachen Leistung die direkten Abstiegsplätze der Bundesliga verlassen. Die Rheinländer gewannen durch das erste Bundesliga-Tor des 19 Jahre alten Christian Clemens (56.) mit 1:0 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt. Die Kölner sind nun mit 15 Punkten 16., Frankfurt bleibt mit 23 Zählern im Tabellen-Mittelfeld.

Podolski verletzt sich frühzeitig

Die Zuschauer im RheinEnergieStadion sahen bei Dauerregen eine mäßige 1. Halbzeit, in der die Frankfurter die etwas bessere von zwei schwachen Mannschaften waren. Die Kölner schwächten sich durch die Verletzung um Podolski zudem selbst und spielten die ersten 20 Minuten praktisch mit zehn Mann.

Der Nationalspieler hatte sich bereits nach wenigen Sekunden am rechten Knöchel verletzt, zeigte Trainer Frank Schaefer aber mehrfach an, er könne noch weiterspielen. Obwohl dies nicht der Fall war, griff Schaefer zunächst nicht ein und ließ seinen humpelnden Star bis zur 22. Minute auf dem Feld.

Nikolov fehlt

Kurios: Sekunden vor seiner Auswechslung stand Podolski bei der ersten gefährlichen Aktion frei vor dem Tor, Sebastian Freis traute dem Fuß seines Mitspielers aber nicht und schoss stattdessen selbst ans Außennetz. So kam es wie so oft in den letzten Wochen zu einem wütenden Abgang Podolskis, der beim Gang in die Kabine seine Handschuhe auf den Boden pfefferte. Zu Beginn der 2. Halbzeit kam der 25-Jährige mit einer dicken Bandage am Fuß zurück auf die Bank.

Die Auswechslung des Angreifers war für die Kölner umso bitterer, da in Milivoje Novakovic die andere Sturmgröße weiter verletzt fehlte. Die Frankfurter wurden von Personalproblemen in der Defensive geplagt. Unter anderem fehlten Stammtorhüter Oka Nikolov und die beiden etatmäßigen Innenverteidiger Maik Franz und Chris.

Clemens mit Fernschuss erfolgreich

Dies sorgte wohl dafür, dass die Hessen etwas abwartend spielten und die offensichtliche Schwäche der Kölner zunächst nicht gnadenlos ausnutzten. Theofanis Gekas (21.) und Ioannis Amanatidis (35.) hatten noch die besten Chance, auf der Gegenseite musste Eintracht-Keeper Ralf Fährmann bei einem Kopfball von Adam Matuschyk sein ganzes Können aufbieten (43.).

Im zweiten Durchgang blieb das Niveau zunächst weiter schwach. Wie aus dem Nichts fiel so die Führung für die Kölner. Clemens hielt aus 20 Metern einfach mal drauf, sein Flachschuss schlug unhaltbar für Fährmann ein. Zumindest der Torschütze war kein Zufall: Der erst 19 Jahre alte Clemens, der den Angriff mit der Balleroberung selbst eingeleitet hatte, war bis dahin noch der mit Abstand beste Kölner.

Danach kam es wenigstens zu Torraumszenen. Martin Lanig verpasste mit einem Lupfer das 2:0 (60.), auf der Gegenseite wurde Amanatidis im letzten Moment geblockt (63.), Clemens schoss knapp darüber (69.)

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