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13. Spieltag

20.11.2010 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Nürnberg
  • 1 : 3
    0 : 3
  • 1. FC Kaiserslautern

Bundesliga

20.11.2010 - 17:33 Uhr


FCK verschafft sich Luft

Der FCK legt los wie die Feuerwehr: Ivo Ilicevic (l.) köpft zu seinem vierten Saisontor ein...

...und lässt sich vom Vorbereiter Stiven Rivic (l.) sowie Thanos Petsos (r.) feiern

Die spielfreudigen Gäste stellen die "Club"-Defensive um Timmy Simons (l.) vor große Probleme

Schon nach 33 Minuten scheint die Partie gelaufen: Srdjan Lakic (l.) nickt zum 3:0 für die "Roten Teufel" ein

Auch wenn die Nürnberger in der Schlussphase nochmal Druck machen, jubeln am Ende die Gäste aus der Pfalz

Nürnberg - Der 1. FC Kaiserslautern hat den zweiten Auswärtssieg der Saison gelandet und sich damit im Abstiegskampf ein wenig Luft verschafft.
Die Pfälzer setzten sich beim 1. FC Nürnberg mit 3:1 (3:0) durch. Dabei nutzten die "Roten Teufel" die Schwächen in der ersatzgeschwächten Defensivreihe des "Clubs" eiskalt aus und hätten sogar höher gewinnen können.

FCK im Aufwind

Von den vergangenen vier Spielen hat die Mannschaft von Trainer Marco Kurz nur eines verloren. Wermutstropfen: Thanos Petsos wurde in der 79. Minute von Schiedsrichter Tobias Welz mit "Rot" vom Platz gestellt.

Der FCN wurde nach dem 0:3 sechs Tage zuvor beim FC Bayern München endgültig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Kroaten Stiven Rivic (4.), Ivo Ilicevic (12.) und Srdjan Lakic (33.) spielten die indisponierte Hintermannschaft der Hausherren zwischenzeitlich schwindelig. Gegen Ende gerieten die Gäste aber auch nochmal in Bedrängnis.

Wolf scheitert vom Punkt

Die Franken waren weit von den überzeugenden Leistungen entfernt, die sie vor der Schlappe in München bei drei Siegen in Serie gezeigt hatten, ließen sich aber auch nicht hängen.

Dem eingewechselten Robert Mak gelang das 1:3 (67.), wenig später verhinderte FCK-Torhüter Tobias Sippel glänzend das mögliche 2:3 durch Andreas Wolf (75.), der einen Foulelfmeter an die Latte drosch (83.).

Abwehrsorgen beim FCN

Das Unheil für den "Club" hatte sich bereits vor dem Spiel abgezeichnet. Gleich drei Viertel der etatmäßigen Abwehr fielen aus. Erst war Linksverteidiger Javier Pinola für vier Partien gesperrt worden, dann meldete sich Innenverteidiger Per Nilsson mit einer Bänderdehnung ab.

Und schließlich musste Rechtsverteidiger Juri Judt mit einer Oberschenkelzerrung passen. Vor allem dessen Stellvertreter Dario Vidosic wirkte phasenweise überfordert und wurde nach dem 0:3 durch Philipp Wollscheid ersetzt.

Kroatische Co-Produktionen beim FCK

Die Abwehrarbeit der Nürnberger ließ dennoch zu wünschen übrig. Bei den ersten drei Treffern waren Vorarbeiter und Torschütze unbedrängt.

Erst konnte Torhüter Raphael Schäfer einen Schuss von Ilicevic nur abklatschen, Rivic vollendete unter Mithilfe des Innenpfostens. Dann flankte Rivic nach Stellungsfehler von Vidosic unbedrängt auf Ilicevic, der freistehend einköpfte.

Nürnberg rennt vergeblich an

Vor dem Treffer des unbewachten Lakic konnte wiederum Ilicevic ohne Gegenwehr flanken. Die Lauterer wirkten körperlich und geistig wesentlich frischer und attackierten konsequent mit schnellem Spiel.

Die Gastgeber kämpften und versuchten mit dem Mut der Verzweiflung, ein ähnliches Kunststück fertigzubringen wie die Pfälzer, die eine Woche zuvor aus einem 0:3 gegen den VfB Stuttgart ein 3:3 gemacht hatten.

Petsos sieht Rot

Aber erst nach dem 1:3 durch Mak gerieten die Gäste nochmal unter Druck, in den letzten zehn Minuten auch deshalb, weil Schiedsrichter Welz einen Angriff von Petsos gegen Wolf als Tätlichkeit wertete (79.).

Nach dem vergebenen Strafstoß war beim FCN die Luft dann weitgehend raus.

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