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13. Spieltag

21.11.2010 | 15:30 Uhr

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  • VfB Stuttgart
  • 0 : 1
    0 : 0
  • 1. FC Köln

Bundesliga

21.11.2010 - 17:26 Uhr


Köln gibt "Rote Laterne" ab

DEr VfB Stuttgart empfängt den 1. FC Köln - Christian Träsch (l.) im Duell mit Youssef Mohamad

Die Partie ist vom Start weg sehr umkämpft

Faryd Mondragon (r.) steht wieder im Kölner Tor - und der Kolumbianer überzeugt mit starken Paraden

Lukas Podolski (v.) schießt das Tor des Tages - der FC feiert den dritten Saisonsieg

Für Podolski ist es der vierte Treffer in dieser Spielzeit

Stuttgart - Nach einer turbulenten Woche rund um den 1. FC Köln läuft es zumindest auf dem Platz läuft es für die "Geißböcke" dank Lukas Podolski wieder rund.
Der Nationalspieler verwandelte im Spiel beim VfB Stuttgart in der 82. Minute einen Foulelfmeter eiskalt zum 1:0 (0:0) und bescherte den Rheinländern das ersehnte Happy End. Die Kölner haben den letzten Tabellenplatz verlassen und sind nun punktgleich mit den Stuttgartern (beide 11 Punkte), die vorerst weiter auf dem Relegationsplatz festhängen.

Rückkehrer Mondragon überzeugt

Chancen für den Sieg gab es vor dem Elfmeter auf beiden Seiten genug, die Stuttgarter aber scheiterten am Pfosten wie der eingewechselte Pavel Pogrebnyak (79.) oder am Kölner Torwart Faryd Mondragon, der nach fünf Spielen Pause wieder mitwirken durfte.

Der Kolumbianer zeigte eine ausgezeichnete Leistung und bewahrte seine Mannschaft nach zuvor zwei Niederlagen in Folge vor einem möglichen Rückstand. Den Gästen wiederum fehlte lange die letzte Konsequenz vor dem Tor, in der zweiten Halbzeit der ausgewechselte Martin Lanig - und bisweilen in Person des ansonsten guten Podolski die Übersicht.

Auffälligster Spieler waren der Stuttgarter Timo Gebhart und Mondragon, die sich beinahe ein Privatduell lieferten. "Bei der Organisation auf dem Platz wird er uns sicher weiterhelfen", hatte Trainer Frank Schaefer die Hereinnahme des erfahrenen Torwarts begründet, und Manager Michael Maier betonte, er stehe hinter der Entscheidung. Dem 39 Jahre alte Schlussmann blieb aber selten Zeit für die Organisation seiner Vorderleute, er war zu sehr mit dem Vereiteln von Chancen beschäftigt, die von seinen Mitspielern zugelassen wurden.

VfB nutzt seine Chancen nicht

Auf regennassem Rasen erarbeitete sich der VfB, der seit September 1996 keines seiner Heimspiele gegen den 1. FC Köln gewonnen hatte, bereits vor der Halbzeit mehrere gute Torchancen, scheiterte aber zumeist an Mondragon. Der Torhüter wehrte zunächst einen Schuss von Gebhart ab (3.), verhinderte gegen Cacau den sicheren Rückstand (12.), parierte glänzend erneut gegen den guten Gebhart (31.). Chancenlos wäre er jedoch bei einem Schuss von Ciprian Marica gewesen (33.) - der Ball flog neben das Tor. In der 31. Minute rettete Geromel gegen Cacau für seinen geschlagenen Torhüter.

Angetrieben vom guten Lanig kamen auch die Kölner zu Chancen. Der ehemalige Stuttgarter besaß eine davon selbst, verfehlte aber knapp das Tor (34.). Lanig blieb nach der Pause in der Kabine - er war zu diesem Zeitpunkt bereits akut "Rot"-gefährdet. Vor allem in der zweiten Halbzeit hätte der 1. FC Köln in Führung gehen können. VfB-Torhüter Sven Ulreich gegen Podolski (49.), Christian Gentner (59.) und wieder Ulreich gegen Petit (65.) verhinderten Schlimmeres.

Dem VfB wiederum standen auch in der zweiten Halbzeit Mondragon und der Pfosten im Wege, ehe Niedermeier Novakovic im Strafraum zu Fall brachte. Der Slowene hätte später noch das 2:0 machen müssen, scheiterte in der 89. Minute aber freistehend an Ulreich.

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