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Spieltag & Spielplan

13. Spieltag

20.11.2010 | 15:30 Uhr

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  • FC Schalke 04
  • 4 : 0
    2 : 0
  • SV Werder Bremen

Bundesliga

20.11.2010 - 17:20 Uhr


Schalke nimmt Werder auseinander

Vor der Begegnung betreten Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs (l.) und Schalkes Trainer Felix Magath gemeinsam den Innenraum. Beide wurden unter anderem 1980 zusammen Europameister

Der berechtigte Dank für ehrenamtliches Engagement ist auch auf Schalke noch vor dem Anpfiff Thema

Die Partie beginnt ausgeglichen. Torsten Frings' (r.) Bremer machen das Spiel, Schalke lauert auf Konter

Und setzt auf Standards, und zwar mit Erfolg. Nach Ecke von Jefferson Farfan (r.)...

...ist Christoph Metzelder zur Stelle und köpft das 1:0

Es ist sein erstes Bundesligator in Diensten des FC Schalke

Zwar blieb Klaas-Jan Huntelaar (r.) trotz bester Chancen ohne eigenes Tor

Dafür hatte Raul den bisher schönsten Tag im königsblauen Dress in der Bundesliga. Seine drei Treffer machten alles klar

Gelsenkirchen - Aufbaugegner Werder Bremen hat auch Schalke 04 aus der Krise geholfen. Die Hanseaten verloren am 13. Spieltag beim Vize-Meister nach einem "Dreierpack" von Raul verdient mit 0:4 (0:2) und werden in der Tabelle weiter nach hinten durchgereicht.
Während Schalke mit dem höchsten Sieg seit dem 17. April 2009 (4:0 gegen Energie Cottbus) den Aufwärtstrend bestätigte, ist Werder vier Ligaspiele ohne Sieg und wartet seit 360 Pflichtspielminuten auf ein Tor.

Metzelder trifft zum 1:0

Dafür leistete Werder bei allen Treffern der Gastgeber Schützenhilfe. Beim 1:0 hatte Torhüter Tim Wiese noch das Pech, zur richtigen Zeit am falschen Ort zu sein. Ein Kopfball von Christoph Metzelder prallte an die Querlatte, danach auf Wieses Rücken und schließlich ins Tor (22.).

Vor dem 2:0 aber wehrte Wiese einen Freistoß direkt vor die Füße des Torschützen Raul (45.+2) ab, der wenige Minuten später auch noch einen Querschläger von Per Mertesacker zum 3:0 nutzte (56.). Dem dritten Treffer des Spaniers (72.) ging ebenfalls ein Fehler voraus - diesmal war Daniel Jensen der Schuldige. In der 85. Minute sah zudem der Bremer Philipp Bargfrede nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte.

Werder, das in der Vorwoche ein 0:0 gegen Eintracht Frankfurt als Fortschritt verkauft hatte, zerfiel wieder einmal in seine Einzelteile. Jefferson Farfan hätte allein vor Wiese sogar noch ein weiteres Tor erzielen können, vertändelte diese Riesenchance jedoch. Schalke-Trainer Felix Magath hatte nach den zuletzt schwachen Leistungen seiner defensiven Mittelfeldspieler hart durchgegriffen und die "Doppelsechs" neu formiert. Jermaine Jones stand nicht im Kader, Ivan Rakitic saß auf der Bank, Peer Kluge und Joel Matip rückten in die Startelf.

Almeida verpasst frühe Bremer Führung

Doch sowohl diese Maßnahme als auch eine kernige Predigt des Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies wären fast schon nach 42 Sekunden verpufft gewesen, als Hugo Almeida mit einem Kopfball knapp scheiterte. Die Gastgeber hatten ihrerseits durch Klaas-Jan Huntelaar (6.) eine erste Chance. Schalke hatte nun das Heft in der Hand. Huntelaar rutschte bei einem Fallrückzieher zwar der Ball über den Spann (21.), die kuriose, aber nicht unverdiente Führung ließ jedoch nur noch 60 Sekunden auf sich warten.

Den Gästen fiel offensiv kaum etwas ein, obwohl die Schalker
Abwehr wieder einmal nicht sattelfest wirkte. Almeida mühte sich zwar redlich, bekam auch in der zweiten Halbzeit aber viel zu wenig Unterstützung. Von einem Aufbäumen war nichts zu spüren. Stattdessen spielte Schalke nun selbstbewusst nach vorne, Rauls traumhaftem Lupfer zum 4:0 verlieh dem Glauben in die eigene Stärke Ausdruck.

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