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33. Spieltag

01.05.2010 | 15:30 Uhr

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  • VfB Stuttgart
  • 2 : 2
    0 : 0
  • 1. FSV Mainz 05

Bundesliga

01.05.2010 - 17:20 Uhr


VfB löst das Euro-Ticket noch nicht

Roberto Hilbert (r.) bestritt sein letztes Heimspiel für den VfB - er verlässt den Club nach dieser Saison

Roberto Hilbert (r.) bestritt sein letztes Heimspiel für den VfB - er verlässt den Club nach dieser Saison

Der VfB Stuttgart hat den vorzeitigen Sprung zurück auf die europäische Fußball-Bühne verpasst und muss bis zum letzten Spieltag um das Ticket fürs internationale Geschäft zittern.
Die Mannschaft von Trainer Christian Gross kam gegen den 1. FSV Mainz 05 nach zuletzt sechs Siegen in Folge nicht über ein 2:2 (0:0) hinaus und muss nun wieder um das Erreichen des Saisonziels bangen.

"Doppelpack" von Marica

Malik Fathi (52.) und Andre Schürrle (63.) hatten den Aufsteiger mit ihren Toren vom ersten Bundesliga-Sieg gegen Stuttgart im achten Vergleich träumen lassen. Doch Ciprian Marica (73., 75.) mit seinen Saisontoren Nummer neun und zehn sicherte dem VfB wenigstens noch einen Punkt.

Für die Stuttgart-Fans in der ausverkauften Mercedes-Benz-Arena gab es schon zu Spielbeginn guten Grund zum Jubel: Nach 20 Sekunden verkündete der VfB den Verbleib von Nationalspieler Cacau. Der Stürmer, dessen Abschied vor Wochen schon perfekt schien, verlängerte seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag zur Freude des Publikums bis 2013.

Mainz optisch überlegen

Cacau und Kollegen begannen entsprechend beschwingt - und Marica hätte den VfB auch früh in Führung bringen müssen. Doch der Angriffspartner Cacaus verstolperte nach Hereingabe von Roberto Hilbert freistehend aus fünf Metern. Christian Wetklo, der den kurzfristig ausgefallenen Heinz Müller (Bluterguss im Knie) im Mainzer Tor ersetzte, musste gar nicht erst eingreifen.

Nach guter Anfangsphase überließ Stuttgart den Gästen immer mehr und wachte auch nach dem Rückstand nicht auf, stattdessen blieb Mainz am Drücker. Mit unnötigen Ballverlusten, Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und Schlampereien bei den wenigen Vorstößen machte es der VfB den Rheinhessen aber auch leicht.

Gegentore als Weckruf

Die Schwaben bekamen die Quittung für ihr fehleranfälliges Spiel nach einer guten Stunde. Schürrle ging auf der rechten Seite auf und davon, scheiterte zunächst aber an Lehmann. Im Nachfassen war er dann schneller als Christian Träsch und stocherte den Ball zu seinem fünften Saisontreffer ins Tor.

Erst jetzt gab der VfB wieder Gas, zum Anschlusstreffer war aber ein Fehler des Mainzers Niko Bungert vonnöten, der den Ball Keeper Wetklo durch die Beine spielte. Marica war zur Stelle und schob ein. Nach Flanke von Cacau traf der Rumäne dann keine zwei Minuten später zum zehnten Mal in dieser Saison.

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