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21. Spieltag

21.02.2009 | 15:30 Uhr

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  • Karlsruher SC
  • 0 : 1
    0 : 0
  • Eintracht Frankfurt

Bundesliga

21.02.2009 - 17:27 Uhr


Caio beendet Frankfurter Krise

Michael Fink (r.) setzt sich im Kopfballduell gegen Antonio da Silva durch

Michael Fink (r.) setzt sich im Kopfballduell gegen Antonio da Silva durch

Ausgerechnet der umstrittene Rekordeinkauf Caio hat die Krise von Eintracht Frankfurt vorerst beendet und gleichzeitig die Abstiegsängste beim Karlsruher SC geschürt.
Die zuvor vier Mal in Folge sieglosen Hessen gewannen durch den Treffer des teuersten Spielers der Clubgeschichte in der 54. Minute mit 1:0 (0:0) das Südwest-Derby beim KSC und konnten damit vorerst dem drohenden Kampf um den Klassenerhalt entgehen.

Da Silva mit bester Chance

Die Zuschauern im Wildparkstadion sahen in der Anfangsphase eine durchwachsene Partie mit Vorteilen für die Einheimischen. Trotz ihrer Überlegenheit kamen die Karlsruher zunächst aber nur zu einer guten Chance. Den Freistoß von Antonio da Silva konnte Eintracht-Torwart Markus Pröll allerdings parieren (7.).

Auch im Anschluss an diese Szene kontrollierten die Gastgeber, die auf Kapitän Maik Franz (Fersenoperation), Tim Sebastian (Bänderverletzung), Godfried Aduobe (Einblutung im Auge), Massimilian Porcello (Knieprobleme) und Joshua Kennedy (Schulterverletzung) hatten verzichten müssen, die Begegnung. Hochkarätige Chancen blieben aber Mangelware.

Frankfurt konzentriert sich auf die Defensive

Schuld daran waren in erster Linie die Gäste. Die Frankfurter, die ohne Kapitän Ioannis Amanatidis, Christoph Spycher, Christoph Preuß (alle Knie-Operation), Zlatan Bajramovic (Muskelfaserriss), Faton Toski (Leistenzerrung), Chris (gesperrt) sowie Ümit Korkmaz (Aufbautraining) angetreten waren, konzentrierten sich fast ausschließlich auf die Defensive und ließen ernsthafte Angriffsversuche vermissen.

In den letzten 20 Minuten der ersten Hälfte passte sich die Spielweise beider Mannschaften endgültig den jeweiligen Tabellenplätzen an. Die destruktiv agierenden Gäste hatten kaum Mühe, die zumeist planlos vorgetragenen Offensivbemühungen der Karlsruher zu unterbinden.

Funkel mit brilliantem Schachzug

Die zweite Hälfte begann mit Verspätung. Schiedsrichter Michael Weiner (Giesen) führte beide Mannschaften wieder vom Feld, da im Frankfurter Fanblock Feuerwerkskörper gezündet wurden, die in der Nähe von KSC-Torwart Markus Miller einschlugen. Mit fünf Minuten Verzögerung wurde der zweite Durchgang angepfiffen.

Schon neun Minuten nach Wiederbeginn machte sich der Schachzug von Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel bezahlt, der Caio zum Start der zweiten Hälfte eingewechselt hatte, um das Offensivspiel seiner Elf zu beleben. Der Brasilianer, der wegen fehlender Fitness zeitweise bei Funkel in Ungnade gefallen war, markierte mit einem sehenswerten Heber das 0:1. Die besten Chancen zum Ausgleich für den KSC vergab Lars Stindl (72./75.).

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