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Spieltag & Spielplan

18. Spieltag

01.02.2009 | 17:00 Uhr

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  • SV Werder Bremen
  • 1 : 2
    1 : 1
  • Arminia Bielefeld

Bundesliga

01.02.2009 - 18:55 Uhr


Bielefelder schocken Werder

Bremens Neuzugang Alexandros Tziolis (r.) im Duell mit Thorben Marx

Bremens Neuzugang Alexandros Tziolis (r.) im Duell mit Thorben Marx

Fehlstart statt Aufholjagd: Werder Bremen ist mit einer 1:2 (1:1)-Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld in die Rückrunde gestartet. Die Gäste hingegen feierten ihren ersten Auswärtssieg seit August 2007 und sammelten im Kampf um den Klassenerhalt drei eminent wichtige Punkte.
Im Weser-Stadion nutzte Thorben Marx in der 24. Minute ein Abstimmungsproblem in der Hintermannschaft der Hanseaten zur 1:0-Führung für die Gäste.

Für die Entscheidung zu Gunsten der Ostwestfalen sorgte Torjäger Artur Wichniarek, der in der 49. Minute einen katastrophalen Ballverlust von Werder-Kapitän Torsten Frings ausnutzte und bei seinem elften Saisontreffer Keeper Tim Wiese aus kurzer Distanz überwand. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich zeichnete der Portugiese Hugo Almeida per Freistoß in der 44. Minute verantwortlich.

Werder fehlen die Ideen

Fünf Tage nach dem Auswärtserfolg im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund (2:1) beherrschten die Platzherren zwar weitgehend das Spielgeschehen, ihnen fehlte jedoch ohne die gesperrten Diego und Claudio Pizarro nahezu jegliche Durchschlagskraft.

Bezeichnend für die vergeblichen Offensivbemühungen der Norddeutschen war dabei die Tatsache, dass es bis zum 1:1-Ausgleich nicht eine nennenswerte Torgelegenheit für die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf gab.

Die Arminen hingegen, die in der vorherigen Saison an der Weser mit 1:8 unter die Räder gekommen waren, agierten geschickt und ballsicher und hätten bei konsequenterer Chancenverwertung sogar noch einen höheren Sieg erreichen können. So verzog Wichniarek in der 31. Minute nur um Zentimeter, bereits in der 20. Minute hatte Michael Lamey das Tor nur knapp verfehlt.

Bremer Defensive wackelt

Zu den Offensivschwächen der "Grün-Weißen" gesellten sich wie in der Hinserie Ungenauigkeiten und Unkonzentriertheiten bei der Abwehrarbeit. Von Nationalspieler Per Mertesacker abgesehen offenbarten sämtliche Defensivkräfte der Bremer Schwächen und boten somit den Gästen immer wieder die Gelegenheit, für Torgefahr zu sorgen.

Auch eine Schlussoffensive der Hanseaten, die zuvor vier Heimspiele in Serie gewonnen hatten, brachte keinen Erfolg mehr, das Team von Coach Michael Frontzeck ließ sich den ersten Sieg im Weser-Stadion überhaupt nicht mehr nehmen. Insgesamt hatten die Ostwestfalen auswärts 25 Mal hintereinander nicht gewonnen.

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