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15. Spieltag

30.11.2008 | 17:00 Uhr

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  • Borussia Dortmund
  • 0 : 0
    0 : 0
  • VfL Wolfsburg

Bundesliga

30.11.2008 - 18:52 Uhr


Abwehrreihen bestimmen Partie in Dortmund

Subotic verfolgt Wolfsburgs Dzeko (M.), Kringe stellt sich noch in den Weg

Subotic verfolgt Wolfsburgs Dzeko (M.), Kringe stellt sich noch in den Weg

Die "Remis-Könige" von Borussia Dortmund haben erneut eine Chance zum Sprung in die UEFA-Cup-Ränge verpasst.
Das 0:0 gegen den VfL Wolfsburg war bereits das sechste Unentschieden der laufenden Saison vor den eigenen Fans. Die Niedersachsen hingegen warten seit dem 4:2 am letzten Spieltag der vergangenen Saison ausgerechnet in Dortmund weiterhin auf den ersten Auswärtssieg der Saison.

Wolfsburg agiert aus massiver Abwehr heraus

Drei Tage nach dem 3:2-Erfolg im UEFA-Pokal bei Sporting Braga in Portugal war die Marschroute der Gäste von Beginn an klar. Die Mannschaft von Trainer Felix Magath versuchte mit einer massiven Abwehr und Kontern zum Erfolg zu kommen.

Das Rezept ging besonders in der ersten Halbzeit voll auf, denn die Dortmunder taten sich im Spielaufbau äußerst schwer. Die dicht gestaffelten "Wölfe" provozierten bei den Gastgebern zahlreiche Ballverluste und ließen ein flüssiges Kombinationsspiel kaum zu.

Klopp muss umstellen

Die Bemühungen der Dortmunder, die auf die angeschlagenen Sebastian Kehl, Nelson Valdez und auch kurzfristig auf Patrick Owomoyela verzichten mussten, endeten spätestens am Wolfsburger Strafraum. So blieb es bis zur Halbzeit bei einer Chance von Mohamed Zidan, der das Wolfsburger Tor aus spitzem Winkel nur knapp verfehlte.

Wesentlich gefährlicher präsentierte sich der VfL bei seinen schnellen Kontern mit zwei Chancen von Edin Dzeko sowie einem Kopfball von Neu-Nationalspieler Marcel Schäfer an das Außennetz.

"Kuba" sorgt für frischen Wind

Wesentlich aggressiver präsentierte sich Dortmund nach dem Wiederanpfiff und besonders nach der Einwechslung von Jakub "Kuba" Blaszczykowski, der für frischen Wind im Angriff und einige vielversprechende Angriffe sorgte. Dennoch überstand Wolfsburg mit seiner gut geordneten Defensive auch einige brenzlige Situationen. Dortmund ließ jegliche Torgefahr vermissen, weil der letzte Pass in den Strafraum sowie die zündende Idee fehlte, um die Gäste zu überraschen.

Der VfL, der auf seinen derzeit besten Torschützen Grafite (Ohrenverletzung) verzichten musste, besaß durch den Italiener Cristian Zaccardo sogar die Chance zum möglicherweise entscheidenden Treffer, doch der Weltmeister scheiterte mit einem Kopfball an BVB-Keeper Roman Weidenfeller, der wenig später auch noch einen Flachschuss von Sascha Riether bravourös parierte.

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