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Spieltag & Spielplan

14. Spieltag

22.11.2008 | 15:30 Uhr

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  • VfL Bochum 1848
  • 2 : 3
    0 : 3
  • Hertha BSC

Bundesliga

22.11.2008 - 17:25 Uhr


Berlin zittert sich zum Sieg

Die Bochumer Mimoun Azaouagh (l) und Anthar Yahia (r) haben das Nachsehen

Die Bochumer Mimoun Azaouagh (l) und Anthar Yahia (r) haben das Nachsehen

Hertha BSC Berlin bleibt in der Bundesliga in der Erfolgsspur und hat sich nach dem dritten Sieg in Serie vorerst in der Spitzengruppe festgesetzt.
Der Hauptstadtklub gewann bei einem in der ersten Halbzeit erschreckend schwachen VfL Bochum 3:2 (3:0) und weist nach dem vierten Auswärtserfolg der Saison 27 Punkte auf. Die Bochumer sind unterdessen seit zehn Begegnungen ohne Sieg und bleiben im Tabellenkeller.

Raffael (25.), Gojko Kacar (33.) und Cicero (39.) legten mit ihren Toren bereits im ersten Durchgang den Grundstein zum verdienten Erfolg. Der eingewechselte Stanislav Sestak (51.) und Marcien Mieciel (74.) verkürzten nur noch für den VfL.

Raffael mit der Führung

Pünktlich mit Spielbeginn ging ein heftiger Schneeschauer nieder, der für schwierige Platzverhältnisse sorgte. Die Gäste fanden sich damit schneller zurecht und übernahmen nach einer Viertelstunde das Kommando. Für die spielerisch abgeklärten Berliner verfehlte Pal Dardai mit einem Distanzschuss nur knapp das Ziel (23.), zwei Minuten später köpfte Raffael einen Querschläger in der VfL-Abwehr zur verdienten Führung ins Netz.

Nach dem Rückstand agierte der VfL total verunsichert und leistete sich im Spielaufbau zahlreiche leichte Ballverluste. Kacar nach einer Ecke und Cicero nach einer mustergültigen Flanke von Maximilian Nicu deckten bei ihren Toren die Schwächen des VfL gnadenlos auf, während Berlins Schlussmann Jaroslav Drobny bei seinem Ex-Klub in der ersten Halbzeit kaum geprüft wurde.

VfL kommt mit viel Schwung aus der Kabine

Die Zuschauer machten ihrem Unmut über die Vorstellung der Gastgeber in den ersten 45 Minuten lautstark Luft und verabschiedeten die Mannschaft von Trainer Marcel Koller mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Halbzeitpause. Nach dem Wechsel kam Bochum mit mehr Schwung aus der Kabine und durch den eingewechselten Sestak zum schnellen Anschlusstreffer.

Die Berliner verwalteten den Vorsprung danach nur noch und taten selber zu wenig für die Offensive. Das Bochumer Spiel wurde nun druckvoller, klare Torchancen sprangen dabei zunächst aber nicht heraus.

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