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12. Spieltag

08.11.2008 | 15:30 Uhr

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  • Karlsruher SC
  • 3 : 3
    1 : 3
  • Bayer 04 Leverkusen

Bundesliga

08.11.2008 - 17:24 Uhr


KSC stoppt Leverkusens Siegeszug

Leverkusen verspielte gegen Karlsruhe eine 3:0-Führung

Leverkusen verspielte gegen Karlsruhe eine 3:0-Führung

Mit einer famosen Aufholjagd hat ausgerechnet der zuletzt tief in der Krise steckende Karlsruher SC die Erfolgsserie von Bayer Leverkusen beendet und den Sprung der Werkself an die Tabellenspitze der Bundesliga verhindert.
Die Leverkusener kamen am 12. Spieltag in einem packenden Spiel trotz früher 3:0-Führung nicht über ein 3:3 (3:1) beim KSC hinaus und mussten nach vier Siegen in Folge wieder Punkte abgeben. Dagegen konnte der KSC nach fünf Pleiten in Serie wieder einen Zähler verbuchen.

Patrick Helmes (1.), Stefan Kießling (17.) und Michal Kadlec (24.) trafen für Bayer. Der KSC wurde für seine tolle Moral aber durch die Tore von Antonio da Silva (37.), Tim Sebastian (60.) sowie Alexander Iaschwili (76.) belohnt wurde.

Helmes mit dem schnellsten Tor der Saison

Im Wildparkstadion brauchte Nationalstürmer Helmes nur 33 Sekunden, um unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw Werbung in eigener Sache zu betreiben. Beim neunten Saisontor des Angreifers schien allerdings die komplette KSC-Defensive mit den Gedanken noch in der Kabine zu sein.

Auch nach der Führung dominierten die Gäste, die ohne Bernd Schneider, Lukas Sinkewicz (beide Aufbautraining), Karim Haggui (Leistenoperation) und Marcel Risse (Muskelfaserriss) auskommen mussten, das Geschehen nach Belieben. Nach guter Vorarbeit des Brasilianers Renato Augusto bestrafte Kießling die konfusen Platzherren mit seinem fünften Saisontreffer.

Drei Bayer-Tore binnen 24 Minuten

Nur sieben Minuten später durfte Leverkusens Trainer Bruno Labbadia, der zum Abschluss seiner aktiven Karriere von 2001 bis 2003 für den KSC auf Torejagd gegangen war, den dritten Treffer der Bayer-Elf an seiner alten Wirkungsstätte bejubeln. Dem Tschechen Michal Kadlec, Sohn des früheren deutschen Meisters Miroslav Kadlec (1. FC Kaiserslautern), gelang per Freistoß der erste Bundesliga-Treffer.

Die Karlsruher, die auf Kapitän Maik Franz (Fersenentzündung) verzichten mussten, nahmen erst ab der 37. Minute so richtig am Spiel teil. Der Treffer durch den abgefälschten Freistoß da Silvas war wie ein Weckruf für die Einheimischen, die kurz vor der Pause durch da Silva fast noch den Anschlusstreffer erzielt hätten.

Da Silva, Sebastian und Iaschwili drehen das Spiel

In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel konnten die Platzherren die Partie immerhin ausgeglichen gestalten. Einer guten Gelegenheit durch Michael Mutzel (52.) standen zwei gute Chancen der Gäste durch Helmes (49.) und Kadlec (57.) gegenüber. Der Treffer gelang aber dem KSC. Sebastian erzielte per Kopf sein erstes Tor für die Badener nach einem Freistoß von da Silva.

Auch im Anschluss kämpften beide Teams mit offenem Visier. Dabei hatte Renato Augusto die große Möglichkeit zur Vorentscheidung (66.). Kurz darauf machte es Iashvili besser.

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