Historie
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19.01.2012 18:03:45
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Die größten Stars in Willis Revier
Trotz dieses verbissenen Zweikampfs mit Willi Landgraf (r.), schafft es Ivan Klasnic auf Platz 8 der Rangliste
Willi Landgraf ist mit 508 Spielen der Rekordspieler und das Aushängeschild der 2. Bundesliga. Obwohl er in seinen 20 Jahren Profifußball nie in der Bundesliga zum Einsatz kam, hat er mit vielen namhaften Spielern die Klingen gekreuzt. Bei bundesliga.de nennt er die besten Akteure, denen er in der 2. Bundesliga begegnet ist.
1. Simon Rolfes: Gegen Simon habe ich zwar nur ein einziges Mal gespielt - damals war er von Werder Bremen an den SSV Reutlingen ausgeliehen - dafür aber ein Jahr in Aachen mit ihm zusammen gespielt. Ich wusste ziemlich schnell: "Der wird mal Nationalspieler." Er war und ist einfach ein toller Fußballer, darüber hinaus ein echter Leader und feiner Kerl.
2. Andriy Voronin: Gegen Andriy habe ich fünf Mal gespielt. Ich kann mich an die Duelle mit ihm noch gut erinnern, da er unangenehm zu spielen und ständig unterwegs ist. Darüber hinaus geht er keinem Zweikampf aus dem Weg. In seinem letzten Jahr in Mainz hat er einfach alles getroffen und sich damit in die Bundesliga geschossen.
3. Sebastian Kehl: Gegen Sebastian habe ich in der Saison 1999/00 gespielt, als er noch in Hannover unter Vertrag stand. Seine Ruhe am Ball war für einen jungen Spieler beeindruckend. Obwohl er - aus meiner Sicht als Schalker - beim falschen Verein spielt, muss man den Hut vor seiner Karriere ziehen. Wie er sich nach teils schweren Verletzungen immer wieder zurückgekämpft hat, verdient höchste Anerkennung.
4. Lukas Podolski: Dass Lukas in meiner Rangliste nicht höher eingestuft ist, hat er selbst zu verantworten, denn er schuldet mir noch ein Trikot. 2004 wollten wir nach dem Spiel die Trikots tauschen, aber seins habe ich nie bekommen. Vielleicht versuche ich es beim nächsten Kölner Gastspiel auf Schalke noch einmal. Ohne Zweifel ist er einer der besten Stürmer der Bundesliga.
5. Bernd Schneider: Bernd spielte 124 Mal für Carl-Zeiss Jena in der 2. Bundesliga, bevor er zu Eintracht Frankfurt wechselte. Es ist schon erstaunlich, dass ein Spieler dieser herausragenden Qualität so lange zweitklassig spielte. Nicht umsonst hatte er den Beinamen "der weiße Brasilianer". Er hätte aufgrund seiner Verdienste einen schöneren Abschluss der Karriere verdient, als nach einer Verletzung nicht mehr zurück zu kommen.
6. Mario Basler: Ich habe mit Mario bei Rot-Weiss Essen zusammen gespielt, als er noch ein ganz junger Spieler war. Bei ihm war klar, dass er nicht ewig in der 2. Bundesliga bleiben würde, denn seine Fähigkeiten waren überragend. Sein Schuss war damals schon sensationell - genau wie seine große Klappe. Die wird er auch nie verlieren, denn so ist Mario einfach. Mit ihm bin ich bis heute in Kontakt geblieben.
7. Bruno Labbadia: Gegen Bruno Labbadia habe ich häufiger gespielt. Er hat sowohl in der Bundesliga, als auch in der 2. Bundesliga über 100 Tore erzielt. Diese Statistik spricht für sich. Brunos Stärken lagen eindeutig im Strafraum. Immer wenn es gefährlich wurde, war er zur Stelle. Er ist ein positiv Fußballverrückter.
8. Ivan Klasnic: Ivan spielte zu Beginn seiner Karriere beim FC St. Pauli und war auch dort schon ein geradliniger, torgefährlicher Stürmer, der immer den Abschluss suchte. Er hat sich im Verlauf seiner Karriere toll entwickelt und 2004 mit Werder Bremen das Double gewonnen. Im DFB-Pokalendspiel standen wir uns damals wieder gegenüber und ihm gelang leider ein Treffer gegen Aachen.
9. Guido Buchwald: Gegen Ende seiner Karriere spielte Guido 1990 mit dem Karlsruher SC in der 2. Bundesliga. Er war ein unauffälliger Arbeiter im Dienste der Mannschaft, der seine Aufgaben immer zuverlässig erfüllte. Legendär natürlich seine Leistung im WM-Finale 1990, als er Diego Maradona komplett aus dem Spiel nahm und sich den Spitznahmen "Diego" verdiente.
10. Michael Preetz: Michael war ein ganz unangenehmer Gegenspieler, denn er bekam seine langen Beine einfach immer noch irgendwie dazwischen. Im Strafraum war er auch aufgrund seiner überragenden Kopfballstärke kaum auszuschalten. Vor seiner Karriere habe ich höchsten Respekt.
Willi Landgraf kümmert sich heute um den Nachwuchs. Beim FC Schalke 04 trainiert er seit 2010/11 die U15, nachdem er 2009 die U13 übernommen hatte. Als Verteidiger bestritt Landgraf zwischen 1987 und 2006 insgesamt 508 Spiele in der 2. Bundesliga, in denen er 14 Tore erzielte. Er war für Rot-Weiß Essen, FC 08 Homburg, FC Gütersloh und TSV Alemannia Aachen aktiv. Mit seinen 508 Einsätzen ist der Ex-Rechtsverteidiger Rekordspieler der 2. Bundesliga. 2006 wechselte er in die zweite Mannschaft des FC Schalke 04, für die er noch 78 Spiele in der Oberliga Westfalen und Regionalliga West machte. Mit Aachen schaffte Landgraf 2006 den Aufstieg in die Bundesliga. Zwei Jahre zuvor stand er mit der Alemannia im Finale des DFB-Pokals und qualifizierte sich dadurch für den UEFA-Cup, in dem Aachen in der Saison 2004/05 sensationell die Runde der letzten 32 Mannschaften erreichte.
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2. Andriy Voronin: Gegen Andriy habe ich fünf Mal gespielt. Ich kann mich an die Duelle mit ihm noch gut erinnern, da er unangenehm zu spielen und ständig unterwegs ist. Darüber hinaus geht er keinem Zweikampf aus dem Weg. In seinem letzten Jahr in Mainz hat er einfach alles getroffen und sich damit in die Bundesliga geschossen.
3. Sebastian Kehl: Gegen Sebastian habe ich in der Saison 1999/00 gespielt, als er noch in Hannover unter Vertrag stand. Seine Ruhe am Ball war für einen jungen Spieler beeindruckend. Obwohl er - aus meiner Sicht als Schalker - beim falschen Verein spielt, muss man den Hut vor seiner Karriere ziehen. Wie er sich nach teils schweren Verletzungen immer wieder zurückgekämpft hat, verdient höchste Anerkennung.
4. Lukas Podolski: Dass Lukas in meiner Rangliste nicht höher eingestuft ist, hat er selbst zu verantworten, denn er schuldet mir noch ein Trikot. 2004 wollten wir nach dem Spiel die Trikots tauschen, aber seins habe ich nie bekommen. Vielleicht versuche ich es beim nächsten Kölner Gastspiel auf Schalke noch einmal. Ohne Zweifel ist er einer der besten Stürmer der Bundesliga.
5. Bernd Schneider: Bernd spielte 124 Mal für Carl-Zeiss Jena in der 2. Bundesliga, bevor er zu Eintracht Frankfurt wechselte. Es ist schon erstaunlich, dass ein Spieler dieser herausragenden Qualität so lange zweitklassig spielte. Nicht umsonst hatte er den Beinamen "der weiße Brasilianer". Er hätte aufgrund seiner Verdienste einen schöneren Abschluss der Karriere verdient, als nach einer Verletzung nicht mehr zurück zu kommen.
6. Mario Basler: Ich habe mit Mario bei Rot-Weiss Essen zusammen gespielt, als er noch ein ganz junger Spieler war. Bei ihm war klar, dass er nicht ewig in der 2. Bundesliga bleiben würde, denn seine Fähigkeiten waren überragend. Sein Schuss war damals schon sensationell - genau wie seine große Klappe. Die wird er auch nie verlieren, denn so ist Mario einfach. Mit ihm bin ich bis heute in Kontakt geblieben.
7. Bruno Labbadia: Gegen Bruno Labbadia habe ich häufiger gespielt. Er hat sowohl in der Bundesliga, als auch in der 2. Bundesliga über 100 Tore erzielt. Diese Statistik spricht für sich. Brunos Stärken lagen eindeutig im Strafraum. Immer wenn es gefährlich wurde, war er zur Stelle. Er ist ein positiv Fußballverrückter.
8. Ivan Klasnic: Ivan spielte zu Beginn seiner Karriere beim FC St. Pauli und war auch dort schon ein geradliniger, torgefährlicher Stürmer, der immer den Abschluss suchte. Er hat sich im Verlauf seiner Karriere toll entwickelt und 2004 mit Werder Bremen das Double gewonnen. Im DFB-Pokalendspiel standen wir uns damals wieder gegenüber und ihm gelang leider ein Treffer gegen Aachen.
9. Guido Buchwald: Gegen Ende seiner Karriere spielte Guido 1990 mit dem Karlsruher SC in der 2. Bundesliga. Er war ein unauffälliger Arbeiter im Dienste der Mannschaft, der seine Aufgaben immer zuverlässig erfüllte. Legendär natürlich seine Leistung im WM-Finale 1990, als er Diego Maradona komplett aus dem Spiel nahm und sich den Spitznahmen "Diego" verdiente.
10. Michael Preetz: Michael war ein ganz unangenehmer Gegenspieler, denn er bekam seine langen Beine einfach immer noch irgendwie dazwischen. Im Strafraum war er auch aufgrund seiner überragenden Kopfballstärke kaum auszuschalten. Vor seiner Karriere habe ich höchsten Respekt.
Willi Landgraf kümmert sich heute um den Nachwuchs. Beim FC Schalke 04 trainiert er seit 2010/11 die U15, nachdem er 2009 die U13 übernommen hatte. Als Verteidiger bestritt Landgraf zwischen 1987 und 2006 insgesamt 508 Spiele in der 2. Bundesliga, in denen er 14 Tore erzielte. Er war für Rot-Weiß Essen, FC 08 Homburg, FC Gütersloh und TSV Alemannia Aachen aktiv. Mit seinen 508 Einsätzen ist der Ex-Rechtsverteidiger Rekordspieler der 2. Bundesliga. 2006 wechselte er in die zweite Mannschaft des FC Schalke 04, für die er noch 78 Spiele in der Oberliga Westfalen und Regionalliga West machte. Mit Aachen schaffte Landgraf 2006 den Aufstieg in die Bundesliga. Zwei Jahre zuvor stand er mit der Alemannia im Finale des DFB-Pokals und qualifizierte sich dadurch für den UEFA-Cup, in dem Aachen in der Saison 2004/05 sensationell die Runde der letzten 32 Mannschaften erreichte.
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