Historie
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22.12.2011 17:28:10
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Verteidiger mit Stürmerherzen
1980 führte Bernard Dietz (u.M.) die deutsche Elf als Kapitän zum Europameistertitel. Insgesamt bestritt er 53 Länderspiele
Bernard Dietz begann seine Bundesliga-Karriere als Außenstürmer, bestritt aber die meisten seiner 495 Bundesliga-Spiele in der Abwehr. Seine Offensivqualitäten verlor der Europameister von 1980 auch in neuer Rolle nicht und brachte es auf beachtliche 77 Bundesliga-Tore. Seine 70 Tore im Trikot des MSV Duisburg bedeuten Rang zwei in der klubinternen Torschützenliste. Für bundesliga.de nennt "Ennatz" die Verteidiger mit den größten Stärken im Spiel nach vorne.
1. Franz Beckenbauer: Zu Franz braucht man eigentlich gar nichts sagen, seine spielerischen Qualitäten waren einfach überragend. Wenn er mit nach vorne ging, wurde es gefährlich. Zu Sepp Maiers Leidwesen manchmal auch für das eigene Tor: Ihm unterliefen vier Eigentore. Für mich ist er der beste deutsche Spieler des 20. Jahrhunderts.
2. Paul Breitner: Paul erzielte beeindruckende 93 Bundesliga-Treffer. Ihn zeichneten sein Kampfgeist und sein enormer Siegeswille aus. Manchmal konnte er Tore erzwingen. Mit seiner Leidenschaft riss er seine Mitspieler mit. Ein toller Spieler.
3. Daniel van Buyten: Daniel gehört in der Luft sicher zu den stärksten Spielern der Welt. Wenn er bei Standards mit nach vorne geht, dann brennt es im gegnerischen Strafraum. Er verfügt nicht über die spielerischen Qualitäten eines Beckenbauers oder Breitners, ist aber, richtig in Szene gesetzt, eine Waffe.
4. Mats Hummels: Der Dortmunder steht gerade erst am Anfang seiner Karriere, imponiert mir mit seiner Spielweise aber enorm. Sehr beschlagen im Aufbau- und Passspiel, stark in der Luft. Ich sehe bei ihm kaum eine Schwäche und denke, er wird sich sogar noch steigern. Im Moment der deutsche Verteidiger mit dem größten Offensivpotenzial.
5. Hans-Peter Briegel: Hans-Peter war eine richtige Dampfwalze, nicht umsonst haben sie ihn die "Walz aus der Pfalz" genannt. Bevor er den Ball ins Tor schoss, hat er erst einmal die gesamte gegnerische Abwehr niedergemäht. Ein super Spieler.
6. Philipp Lahm: Philipp hat seine Qualitäten eher in der Vorbereitung als in der Vollstreckung. Wenn er von links nach innen zieht, wird es häufig gefährlich. Kann eins gegen eins Situationen lösen und verfügt über eine starke Technik. Unvergessen sein überragendes Tor im Eröffnungsspiel der WM 2006.
7. Marcelo Bordon: Nicht ganz so stark in der Luft wie Daniel van Buyten, dafür aber mit einem starken linken Fuß ausgestattet, mit dem er so manchen Freistoß ins Tor gehämmert hat. War in Stuttgart und Schalke ein sehr wichtiger Spieler.
8. Manni Kaltz: Manni wird für immer als der kongeniale Partner von Horst Hrubesch in Erinnerung bleiben, dem er die Bälle reihenweise zielgenau auf den Schädel zirkelte. Aber auch er war torgefährlich und brachte es auf 76 Bundesliga-Tore.
9. Klaus Augenthaler: Klaus konnte von hinten einen enormen Druck aufbauen und war vor allem auch aus der zweiten Reihe torgefährlich. Sein Schuss war knallhart, aber dennoch präzise. Fragen sie Uli Stein: Gegen ihn hat "Auge" sogar von der Mittellinie getroffen.
10. Andreas Brehme: Andreas hat große Offensivqualitäten und war so etwas wie der Prototyp des modernen Außenverteidigers. Dazu war er durch seine Beidfüßigkeit unberechenbar. Und er war nervenstark, wie sein sicher verwandelter Elfmeter im WM-Finale 1990 bewiesen hat.
Bernard Dietz betreibt seit September 2007 zusammen mit seinem Sohn Christian eine Fußballschule mit Sitz in Ahlen. Die Trainingscamps für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren werden in zahlreichen Städten vor allem im Ruhrgebiet angeboten. Zwischen 1987 und 2006 war "Ennatz" als Trainer beim FC Schalke 04 (A-Jugend), ASC Schöppingen, SC Verl, VfL Bochum (Jugend und Profis), MSV Duisburg (Amateure und Profis) sowie Rot-Weiß Ahlen tätig. Als Spieler bestritt der Abwehrmann zwischen 1970 und 1987 insgesamt 495 Bundesliga- (76 Tore) und 34 Zweitligaspiele (ein Tor) für Duisburg und Schalke. Mit Duisburg erreichte er 1975 das DFB-Pokalfinale. Größeren Erfolg hatte Dietz mit der deutschen Nationalmannschaft, für die er 53 Länderspiele absolvierte, und mit der er als Kapitän 1980 Europameister und 1976 Vize-Europameister wurde.
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3. Daniel van Buyten: Daniel gehört in der Luft sicher zu den stärksten Spielern der Welt. Wenn er bei Standards mit nach vorne geht, dann brennt es im gegnerischen Strafraum. Er verfügt nicht über die spielerischen Qualitäten eines Beckenbauers oder Breitners, ist aber, richtig in Szene gesetzt, eine Waffe.
4. Mats Hummels: Der Dortmunder steht gerade erst am Anfang seiner Karriere, imponiert mir mit seiner Spielweise aber enorm. Sehr beschlagen im Aufbau- und Passspiel, stark in der Luft. Ich sehe bei ihm kaum eine Schwäche und denke, er wird sich sogar noch steigern. Im Moment der deutsche Verteidiger mit dem größten Offensivpotenzial.
5. Hans-Peter Briegel: Hans-Peter war eine richtige Dampfwalze, nicht umsonst haben sie ihn die "Walz aus der Pfalz" genannt. Bevor er den Ball ins Tor schoss, hat er erst einmal die gesamte gegnerische Abwehr niedergemäht. Ein super Spieler.
6. Philipp Lahm: Philipp hat seine Qualitäten eher in der Vorbereitung als in der Vollstreckung. Wenn er von links nach innen zieht, wird es häufig gefährlich. Kann eins gegen eins Situationen lösen und verfügt über eine starke Technik. Unvergessen sein überragendes Tor im Eröffnungsspiel der WM 2006.
7. Marcelo Bordon: Nicht ganz so stark in der Luft wie Daniel van Buyten, dafür aber mit einem starken linken Fuß ausgestattet, mit dem er so manchen Freistoß ins Tor gehämmert hat. War in Stuttgart und Schalke ein sehr wichtiger Spieler.
8. Manni Kaltz: Manni wird für immer als der kongeniale Partner von Horst Hrubesch in Erinnerung bleiben, dem er die Bälle reihenweise zielgenau auf den Schädel zirkelte. Aber auch er war torgefährlich und brachte es auf 76 Bundesliga-Tore.
9. Klaus Augenthaler: Klaus konnte von hinten einen enormen Druck aufbauen und war vor allem auch aus der zweiten Reihe torgefährlich. Sein Schuss war knallhart, aber dennoch präzise. Fragen sie Uli Stein: Gegen ihn hat "Auge" sogar von der Mittellinie getroffen.
10. Andreas Brehme: Andreas hat große Offensivqualitäten und war so etwas wie der Prototyp des modernen Außenverteidigers. Dazu war er durch seine Beidfüßigkeit unberechenbar. Und er war nervenstark, wie sein sicher verwandelter Elfmeter im WM-Finale 1990 bewiesen hat.
Bernard Dietz betreibt seit September 2007 zusammen mit seinem Sohn Christian eine Fußballschule mit Sitz in Ahlen. Die Trainingscamps für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren werden in zahlreichen Städten vor allem im Ruhrgebiet angeboten. Zwischen 1987 und 2006 war "Ennatz" als Trainer beim FC Schalke 04 (A-Jugend), ASC Schöppingen, SC Verl, VfL Bochum (Jugend und Profis), MSV Duisburg (Amateure und Profis) sowie Rot-Weiß Ahlen tätig. Als Spieler bestritt der Abwehrmann zwischen 1970 und 1987 insgesamt 495 Bundesliga- (76 Tore) und 34 Zweitligaspiele (ein Tor) für Duisburg und Schalke. Mit Duisburg erreichte er 1975 das DFB-Pokalfinale. Größeren Erfolg hatte Dietz mit der deutschen Nationalmannschaft, für die er 53 Länderspiele absolvierte, und mit der er als Kapitän 1980 Europameister und 1976 Vize-Europameister wurde.
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