Historie
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27.12.2012 15:40:20
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Die Top-Adler der Neunziger
Während Anthony Yeboahs Hamburger Zeit stand Uwe Bindewald (r.) seinem alten Kollegen auf dem Feld gegenüber
263 Bundesliga-Spiele sowie 123 Partien der 2. Bundesliga absolvierte Uwe Bindewald von 1988 bis 2004 für Eintracht Frankfurt. 264 Mal lief der ehemalige Defensivspezialist in den neunziger Jahren für die Eintracht in Bundesliga oder 2. Bundesliga auf. Kein anderer Spieler der Hessen hat in diesem Zeitraum so viele Pflichtspiele absolviert.
Bei bundesliga.de benennt Uwe Bindewald die herausragenden Akteure eines turbulenten Frankfurter Jahrzehnts, das von Meisterkampf und Europapokalschlachten bis hin zum ersten Abstieg der Vereinshistorie alles bereit hielt.
1. Uli Stein: Uli war sicherlich nicht der einfachste Typ, aber immer ehrlich und geradeaus. Seine Fähigkeiten im Tor waren überragend. Er ist der beste Torwart, mit dem ich je zusammengespielt habe und meiner Ansicht nach einer der besten der Bundesliga-Geschichte überhaupt.
2. Oka Nikolov: Oka glänzte durch seine Ruhe und Gelassenheit, die den Abwehrspielern Sicherheit vermittelte. Er brachte konstant seine Leistung und ist auch menschlich ganz weit vorne.
3. Manni Binz: Manni war ein absoluter Musterprofi, den sich jeder junger Spieler zum Vorbild nehmen kann. Ich habe keinen anderen Spieler erlebt, der seinen Körper so gut gepflegt hat wie er. Darüber hinaus war er ein exzellenter Fußballer, mit dem ich sehr gerne zusammengespielt habe.
4. Ralf Weber: Ralf war in seiner Karriere leider häufig verletzt, sonst hätte er es sicher auf mehr Länderspiele gebracht. Er hatte einen außergewöhnlich guten linken Fuß, mit dem er jederzeit gefährlich war. Seine Einstellung hat immer zu 100% gestimmt und auch charakterlich war er ein toller Kollege.
5. Ralf Falkenmayer: Auch wenn Ralf vielleicht seine beste Zeit in den Achtzigern hatte, war er auch nach seiner Rückkehr aus Leverkusen 1989 ein ganz wichtiger Spieler für uns.
6. Alexander Schur: Alex ist ein Frankfurter Urgestein, dessen kämpferische Leistungen über jeden Zweifel erhaben waren. Mit seiner Mannschaftsdienlichkeit und seiner Zweikampf- und Kopfballstärke hat er uns immer weitergeholfen.
7. Uwe Bein: Kaum ein anderer Spieler vermochte es wie Uwe, den "tödlichen Pass" zu spielen. Er war ein genialer Fußballer, der es eigentlich auf mehr Länderspiele hätte bringen müssen. Außerhalb des Spielfeldes war er ein Supertyp.
8. Andreas Möller: Andi hat im Fußball alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Das allein spricht schon für sich. Sein Talent war fast einzigartig. Eigentlich müsste er zu den ganz großen Namen des internationalen Fußballs gehören. Warum er nicht immer die nötige Konstanz dafür besaß, lässt sich nur schwer sagen.
9. Anthony Yeboah: Tony war ein Stürmer, gegen den man als Abwehrspieler nur sehr ungern spielte. Er hatte eine überragende Grund- und Handlungsschnelligkeit, die es schwer machte, ihn im Zaum zu halten. Dazu verlor er kaum Bälle und nutzte seine Chancen eiskalt aus.
10. Jay Jay Okocha: Trotz Möller, Yeboah oder Bein war Jay Jay der beste Techniker, mit dem ich zusammengespielt habe. Der Ball machte einfach immer, was er wollte. Manchmal hatte man das Gefühl, das Okocha sich sogar selbst mit seinen Tricks überraschen konnte.
Uwe Bindewald bestritt zwischen 1988 und 2004 insgesamt 263 Bundesliga-Spiele (zwei Tore) sowie 123 Begegnungen der 2. Bundesliga (fünf Tore) für Eintracht Frankfurt. Mit der Eintracht wurde er drei Mal Bundesliga-Dritter und ein Mal Vierter.
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1. Uli Stein: Uli war sicherlich nicht der einfachste Typ, aber immer ehrlich und geradeaus. Seine Fähigkeiten im Tor waren überragend. Er ist der beste Torwart, mit dem ich je zusammengespielt habe und meiner Ansicht nach einer der besten der Bundesliga-Geschichte überhaupt.
2. Oka Nikolov: Oka glänzte durch seine Ruhe und Gelassenheit, die den Abwehrspielern Sicherheit vermittelte. Er brachte konstant seine Leistung und ist auch menschlich ganz weit vorne.
3. Manni Binz: Manni war ein absoluter Musterprofi, den sich jeder junger Spieler zum Vorbild nehmen kann. Ich habe keinen anderen Spieler erlebt, der seinen Körper so gut gepflegt hat wie er. Darüber hinaus war er ein exzellenter Fußballer, mit dem ich sehr gerne zusammengespielt habe.
4. Ralf Weber: Ralf war in seiner Karriere leider häufig verletzt, sonst hätte er es sicher auf mehr Länderspiele gebracht. Er hatte einen außergewöhnlich guten linken Fuß, mit dem er jederzeit gefährlich war. Seine Einstellung hat immer zu 100% gestimmt und auch charakterlich war er ein toller Kollege.
5. Ralf Falkenmayer: Auch wenn Ralf vielleicht seine beste Zeit in den Achtzigern hatte, war er auch nach seiner Rückkehr aus Leverkusen 1989 ein ganz wichtiger Spieler für uns.
6. Alexander Schur: Alex ist ein Frankfurter Urgestein, dessen kämpferische Leistungen über jeden Zweifel erhaben waren. Mit seiner Mannschaftsdienlichkeit und seiner Zweikampf- und Kopfballstärke hat er uns immer weitergeholfen.
7. Uwe Bein: Kaum ein anderer Spieler vermochte es wie Uwe, den "tödlichen Pass" zu spielen. Er war ein genialer Fußballer, der es eigentlich auf mehr Länderspiele hätte bringen müssen. Außerhalb des Spielfeldes war er ein Supertyp.
8. Andreas Möller: Andi hat im Fußball alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Das allein spricht schon für sich. Sein Talent war fast einzigartig. Eigentlich müsste er zu den ganz großen Namen des internationalen Fußballs gehören. Warum er nicht immer die nötige Konstanz dafür besaß, lässt sich nur schwer sagen.
9. Anthony Yeboah: Tony war ein Stürmer, gegen den man als Abwehrspieler nur sehr ungern spielte. Er hatte eine überragende Grund- und Handlungsschnelligkeit, die es schwer machte, ihn im Zaum zu halten. Dazu verlor er kaum Bälle und nutzte seine Chancen eiskalt aus.
10. Jay Jay Okocha: Trotz Möller, Yeboah oder Bein war Jay Jay der beste Techniker, mit dem ich zusammengespielt habe. Der Ball machte einfach immer, was er wollte. Manchmal hatte man das Gefühl, das Okocha sich sogar selbst mit seinen Tricks überraschen konnte.
Uwe Bindewald bestritt zwischen 1988 und 2004 insgesamt 263 Bundesliga-Spiele (zwei Tore) sowie 123 Begegnungen der 2. Bundesliga (fünf Tore) für Eintracht Frankfurt. Mit der Eintracht wurde er drei Mal Bundesliga-Dritter und ein Mal Vierter.
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